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    "X-Men"-Mastermind verspricht: "Dark Phoenix" wird wie "Thor 3" und nicht wie "X-Men 3"
    Von Alexander Friedrich — 08.10.2018 um 21:00
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    Simon Kinberg schuf als Autor mit „Der letzte Widerstand” den vielleicht unbeliebtesten „X-Men”-Film. Nun entschuldigt er sich für dieses Kapitel und verspricht, seine Fehler bei „Dark Phoenix”, wo er Regie führt, nicht zu wiederholen.

    Twentieth Century Fox

    Am 6. Juni 2019 erwartet uns mit „Dark Phoenix“ das nächste Kapitel der „X-Men“-Reihe – sollte der Film nicht noch ein weiteres Mal verschoben werden. Mittlerweile gibt es auch schon einen ersten Trailer, doch auch dieser hat die Erwartungend er Fans nicht in die Höhe geschraubt. Kein Wunder, denn die Geschichte erinnert stark an die Ereignisse aus „X-Men: Der letzte Widerstand“: Im vor zwölf Jahren erschienenen Abschluss der alten „X-Men“-Trilogie ging es nämlich ebenfalls um die düstere Entwicklung von Jean Grey (damals Famke Janssen), die nun von „Game Of Thrones“-Star Sophie Turner verkörpert wird. Wie man damals die von vielen Comic-Fans verehrte „Dark Phoenix“-Saga umsetzte, stieß Vielen übel auf.

    Das Besondere: Beide Filme teilen sich denselben Drehbuchautor. Simon Kinberg stieß nämlich 2006 zum „X-Men“-Franchise und lieferte zusammen mit Zak Penn das ungeliebte Skript zu „X-Men 3“. Mittlerweile ist Kinberg so etwas wie der Showrunner der Mutantenreihe und betreut diese als Produzent, schreibt aber auch weiterhin an den Drehbüchern der Hauptfilme mit. Da Kinberg mit „X-Men: Dark Phoenix“ nun aber auch sein Regiedebüt feiert, macht sich bei nicht wenigen Anhängern große Skepsis breit: Wiederholt sich das „X-Men 3“-Fiasko etwa?

    Kinberg macht große Versprechen

    Kinberg sieht die Fehler von damals jedenfalls mittlerweile ein und verspricht: Nein, wir müssen keine Angst haben. Der „Dark Phoenix“-Regisseur sprach nämlich mit Entertainment Weekly und meint: „Ich entschuldige mich für ‚X-Men 3‘. Wir wollten die ‚Dark Phoenix‘-Story aufgreifen, doch wir haben es nicht richtig gemacht. In ‚X-Men: Dark Phoenix‘ gibt es diesmal keinen Plot über eine Heilung, es gibt sogar gar keinen anderen Handlungsstrang. Es ist eine reine ‚Dark Phoenix‘-Geschichte, wie sie in den Comics und in den Zeichentrickserien erzählt wird. Sophie Turner steht im Mittelpunkt des Films, deshalb sieht man sie auch auf dem Poster.“

    Ein großes Problem von „Der letzte Widerstand“ war tatsächlich die Verknüpfung des von Kinberg angesprochenen Heilungs-Plots mit der „Dark Phoenix“-Story. Die Geschichte um Jean Grey wirkte nämlich regelrecht hineingequetscht, hektisch erzählt und unrund abgeschlossen. In einem ohnehin viel zu kurzen Film ein großer Fehler.

    Inspiration durch "Thor 3: Tag der Entscheidung"

    Kinberg verspricht jedenfalls trotz vieler Elemente, die an „X-Men 3“ erinnern (sollte der bereits geleakte Plot tatsächlich stimmen), einen ganz anderen Film und scheint sich dabei auch etwas vom MCU abgeguckt zu haben: „Der Film spielt auch im All und ist dabei sehr von dem inspiriert, was Taiki Waititi mit ‚Thor 3: Tag der Entscheidung‘ gemacht hat, nur dass der Ton ganz anders ist […] Aber ja, es ist eine ‚Dark Phoenix‘-Geschichte und wer den Comic gelesen hat, wird bestimmt auch den Film sehr mögen.“

    Ursprünglich sollte „X-Men: Dark Phoenix“ schon am 1. November 2018 in die Kinos kommen, wurde dann jedoch zusammen mit dem Spin-off „New Mutants“ auf 2019 verschoben. Hoffen wir, dass der aktuelle Starttermin am 6. Juni 2019 gehalten werden kann.

     

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