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    Aus drei mach fünf: Darum gibt es so viele "Phantastische Tierwesen"-Filme
    Von Julius Vietzen — 29.11.2018 um 17:05
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    „Phantastische Tierwesen 2“ läuft aktuell weltweit in den Kinos, doch danach ist noch längst nicht Schluss: Drei weitere „Tierwesen“-Filme sollen folgen. Warum die Reihe von drei auf fünf Filme erweitert wurde, erklärte nun Produzent David Heyman.

    Warner Bros.

    Im Oktober 2016, ziemlich genau einen Monat vor dem Start von „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ hatte J.K. Rowling eine großartige Nachricht für alle „Harry Potter“-Fans: Die „Phantastische Tierwesen“-Reihe wird nicht etwa wie ursprünglich geplant aus drei Filmen bestehen, sondern sogar aus fünf. Rowling würde dabei für alle Filme das Drehbuch schreiben und David Yates bei allen Teilen Regie führen.

    Doch bei so einer Entscheidung steht natürlich schnell der Vorwurf im Raum, dass Warner hier nur den Fans das Geld aus der Tasche ziehen will. Ob das der Fall ist oder nicht, muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Auch „Phantastische Tierwesen 2“ ist hierbei nicht wirklich hilfreich. Auf der einen Seite freuen sich nämlich Potterheads über die neuen Abenteuer ihrer Lieblingsfiguren und die schockierenden Enthüllungen, die Rowling für sie parat hat. Auf der anderen Seite beschweren sich aber auch viele Zuschauer, die mit der Wizarding World nicht so viel am Zauberhut haben, über einen konfusen Pentalogie-Mittelteil mit erzählerischen Schwächen, der sehr nach Füllermaterial riecht.

    David Heyman: "Keine Ausschlachtung"

    Im Interview mit Collider wurde nun auch „Phantastische Tierwesen“-Produzent David Heyman auf dieses Thema angesprochen. Dabei gab er zu, dass Warner natürlich leicht von der Idee einer fünfteiligen Filmreihe zu überzeugen war. Allerdings betont er auch: „Der Ausgangspunkt war nicht, dass irgendjemand mit Jo[anne K. Rowling] gesprochen hat und gesagt hat: ‚Wisst ihr was, lasst uns das auschlachten.‘“ Das müsse man aus Fairness dem Studio und Rowling gegenüber sagen. „Es mag für manche Leute so aussehen, aber es ist nichts Zynisches daran. All das kommt aus ihrem Kopf.

    Rowling habe mit der Idee von drei Filmen begonnen und sei sich sicher gewesen, dass der Geschichte damit genüge getan wäre, und habe noch kein Drehbuch fertig gehabt, als sie die „Tierwesen“-Reihe für drei Filme konzipierte. Doch beim Schreiben des Drehbuchs zu „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ habe sie dann gemerkt, dass es noch viel mehr zu erzählen gebe und sich Gedanken darüber gemacht, wie zum Teufel sie all das in drei Filme quetschen sollte. „Ich glaube, sie hat einige der großen Momente, die es geben soll, im Kopf. Sei weiß, wo die Geschichte endet. Sie weiß, wo sie beginnt und sie hat die meisten Bausteine im Kopf. Doch als sie die Lücken dazwischen aufgefüllt hat, hat sie gemerkt, dass es viel mehr gibt, als sie dachte“, so Heyman.

    „Phantastische Tierwesen: Grindelwalds Verbrechen“ läuft seit dem 15. November äußerst erfolgreich in den deutschen Kinos. Die weiteren Teile der Reihe sollen 2020, 2022 und 2024 folgen. Zumindest den Plan, „Phantastische Tierwesen 3“ 2020 ins Kino zu bringen bestätigte Heyman übrigens auch noch einmal gegenüber Collider.

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    Kommentare
    • Darth Doom
      Was sie auf Twitter und Co schreibt, kann ich nicht bewerten (Ich bin auf den Plattformen nicht unterwegs.). Ich kann nur bewerten, was ich so von ihr weiß und mein Wissen sagt was anderes.Außerdem verstehe ich die Kritik nicht, das der Film in die Länge gezogen wurde. Für mich war es das Gegenteil, der Film war zu kurz. Die Charaktere hatten wenig Zeit für ihre Entwicklung und man merkte öfter, das in einer Szene gecutet wurde, weil g der Film zu lang war.Das der Film fürs Studio nur Ausschlachtung ist, ist klar. Heyman sagte ja, das WB nicht schwer zu überzeugen war.
    • Pändabar
      Leute, kein Spott oder Vorwürfe gegen den Produzenten - denkt doch an Seiten wie FS. Wie sollen die denn über die Runden kommen, wenn es nicht Franchises gibt, zu denen man jeden Tag ein bis zwei Artikel raushauen kann?
    • DCvSnydervNolan
      >>„das in drei Filme quetschen sollte. „Ich glaube, sie hat einige der großen Momente, die es geben soll, im Kopf. Sei weiß, wo die Geschichte endet. Sie weiß, wo sie beginnt und sie hat die meisten Bausteine im Kopf. Doch als sie die Lücken dazwischen aufgefüllt hat, hat sie gemerkt, dass es viel mehr gibt, als sie dachte“<<Ich verstehe nur Ching Ching. I‘m Rich $$$ bitch
    • Dennis Beck
      Danke :)
    • josh
      Ich mag, dass Du Climax als Avatar hast.
    • Sentenza93
      Mit Ausschlachten meine ich nicht nur sie.
    • josh
      Denke eher der Markt wird dafür sorgen, dass es nur drei oder 4 Filme werden.
    • Pizzahut
      Rowling schlachtet in erster Linie ihre Fantasie aus. Geld hat sie nun mehr als sie jemals ausgeben kann.
    • Luthien's Ent
      Jep, wenn Du magst, kannst ja meine Einschätzung dazu nachlesen :-) Sehe es leider auch so...
    • Sentenza93
      Weil bei Geld viele schwach werden.In den Kopf werden wir ihr nie gucken können, aber zumindest ihre Arbeit (und so manche fragwürdige Aussage auf Twitter und Co.), kann man ja bewerten. Und insgesamt wäre eine Trilogie echt besser gewesen, anhand des letzten Films.Wobei das, wenn, ja auch nicht ihre alleinige Entscheidung war.
    • Sentenza93
      Mal ehrlich, den könntest Du streichen und es wäre kaum was anders.
    • Cirby
      Darum gibt es so viele Phantastische Tierwesen-FilmeWohl eher - soll es geben - oder - wird es gebenDas ist übrigens nichts neues. Das habt ihr bereits schon vor langer Zeit mal berichtet gehabt.
    • Darth Doom
      Irgendwie wird immer sofort Vermutet, das ein Film nur Ausschlachtung ist, wenn man ihn nicht mag.Rowling ist ihr Universum wichtig und Geld ist für sie zweitrangig. Warum sollte sie bei einer Ausschlachtung mit machen?
    • Darklight ..
      Erst reiner Klamauk in den ersten Filmminuten... später Romeo & Julia Dramatik!!? Wenn man sowas glaubwürdig hinkriegen will, muß man Charlie Chaplin nacheifern und Talent haben. Der hat sowas in Lichter der Großstadt brilliant inszeniert...Da habe ich gelacht UND geweint.Sowas hätten sie hier hinkriegen müssen!
    • Georg S.
      Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen ,aber deine Kritikpunkte kann ich nachvollziehen ,ist mir auch so aufgefallen ,ich finde ,dass Queenie und Jacob im ersten Film auch besser geschrieben waren .
    • Darklight ..
      Nope.Enttäuscht. Ich werde weiter gucken, es war jetzt kein DC Desaster Movie, aber er hätte viel besser sein müssen und können...: (
    • Sentenza93
      Nicht ausschlachten, der war gut.
    • Sentenza93
      Ja, ich bin hier. :)Also, Du warst auch nicht begeistert. :(
    • Darklight ..
      Es iss mir doch total egal, wo da was ausgeschlachtet, abgeschlachtet oder sonstwie abgemurkst wird. Wenn sie FÜNF GUTE Geschichten liefern, bin ich gern bereit, dafür zu bezahlen. ; )Die Frage ist eher, KÖNNEN sie überhaupt 5 gute Geschichten erzählen. Nach gestriger Sichtung habe ich da leider erhebliche Zweifel. Die Geschichte war bestenfalls nett. Gut ist anders.
    • Darklight ..
      Any Sentenza93 here?!Ich würde auch die 92er oder 94er Version nehmen, wenn verfügbar...; )Vorsicht, das Nachfolgende beeinhaltet ebenso wie die FILMSTARTS Überschriften SPOILER zu den kleinen Tierwesen...Also, konfus umschreibt den Film vielleicht sogar am Besten. Der Film hatte etliche starke Szenen und coole Momente. Auch die Schauspieler, allen voran Redmayne, Depp und Miller waren aus meiner Sicht sehr stark! Leider hat sich die Geschichte im Mittelteil stark verzettelt und wichtige Handlungsstränge nicht tief genug ausgeführt. Somit hatte der durchaus gute Finale Akt auf dem Friedhof nicht die emotionale Wucht, die er hätte haben können. Mir persönlich haben mehr Szenen mit Newts Bruder und Leta Lestrange sehr gefehlt. Ihre Beziehung und Liebe war reine Behauptung. Auch wie und warum sie sich dann für Newts Bruder entschieden hat, warum sie Newt verlassen hat, wie Newt noch für sie fühlt... all das blieb eine trübe Suppe aus Unklarheit. Leider hat somit auch ihr Tod stark an emotionaler Kraft verloren. Zugleich habe ich Theseus auch nicht abgenommen, daß er wirklich um sie trauert. Tränen wären in der letzten Szene vielleicht hilfreich gewesen?! Ansonsten ist Callum Turner ja ein toller Schauspieler... aber das hier hat nicht gefunzt. Auch die endlos lange ErklärBärSzene in der Gruft war im wahrsten Sinne gruselig: Show, don't, tell... schrie es mir die ganze Zeit durch den Kopf. So einen langen Handlungsstrang der Vergangenheit einfach an einem Stück zu erzählen, ist einfach unglücklich.Toll fand ich Depp, seine Rede am Schluß, der Schlußtwist war auch gut. Ezra Miller hat seine Figur sehr gut gespielt - und obwohl er nur sehr sehr wenige Szenen im Film hatte, war er sehr präsent und bedrohlich.Jacob und Queenie waren für mich aber das enttäuschendste am Film: Als Clowns und Witzfiguren portraitiert, mußten sie gegen Ende des Film dramatisches Potential entwickeln - und das hat einfach nicht funktioniert. Die beiden Figuren sind dermaßen flach und schlampig gezeichnet, daß man sie einfach so nicht ernst nehmen kann. Man hat die Chance verpasst, ihnen in der ersten Filmhälfte mehr Ernst und Tiefe zu verleihen und eine glaubwürdige Liebesbeziehung zu skizzieren. DANN hätte auch das Ende von den beiden Potential gehabt. Somit aber hat sich der Film selbst um seinen dramaturgischen Höhepunkt gebracht: Der Tod von Leta läßt mich relativ kalt und die Trennung von Jacob und Queenie berührt mich kaum. Und Callum Turner nehme ich seine Trauer nicht ab. Fazit: Potential völlig verschenkt. Ein Film von Yates eben...: (
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