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    James Gunn packt aus: So emotional war der "Guardians Of The Galaxy 3"-Rauswurf
    Von Daniel Fabian — 15.05.2019 um 20:20
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    Alles wieder gut: Nachdem sich Marvel und Disney kurzzeitig von „Guardians Of The Galaxy“-Macher James Gunn trennten, ist er für Teil 3 nun wieder an Bord. Jetzt hat der Regisseur erstmals über die schwierige Zeit nach dem Rauswurf gesprochen.

    The Walt Disney Company France

    Als bekannt wurde, dass sich Disney aufgrund alter, unangebrachter Postings in den Sozialen Medien von Regisseur James Gunn trennte, begann eine harte Zeit – für die Fans von „Guardians Of The Galaxy“, aber auch für den Cast sowie letztlich auch für die Verantwortlichen bei Disney. Am schwersten hatte es aber wohl Gunn selbst, der nun klare Worte für jene Ereignisse findet: „Es war der intensivste Tag meines Lebens.“

    Im Gespräch mit den Kollegen von Deadline äußerte sich der 52-jährige Filmemacher nun zum ersten Mal über die Geschehnisse und wie ihm diese den Boden unter den Füßen wegrissen. Er habe viel erlebt, von der Zeit, in der er trocken wurde bis hin zu Freunden, die Selbstmord begingen. Trotzdem habe der plötzliche Abschied seiner „Guardians“ besonders tiefe Spuren hinterlassen. „Es war so, als wäre plötzlich einfach alles weg“, so Gunn.

    Cast und Fans gaben Kraft

    Vor allem seine Freundin, aber auch seine Darsteller rund um Chris Pratt („Jurassic World“) und Zoe Saldana („Avatar“) sowie andere Filmschaffende hätten ihm dabei geholfen, das Positive an der Situation zu sehen. Letztlich musste er auch damit leben, dass er die Verantwortung für diese unangenehme Lage selbst zu tragen hat – dabei schob Gunn die Schuld niemals anderen zu, sondern zeigte sich stets einsichtig, was die Konsequenzen seitens Disney anging. „Ich weiß, dass ich Menschen mit meinem Verhalten verletzt habe und das ist einzig und allein meine Verantwortung. Disneys Entscheidung war absolut nachvollziehbar.“

    "The Suicide Squad": Mehr Spaß als bei den "Guardians"

    Gunn, der bei „Guardians Of The Galaxy Vol. 3“ schlussendlich doch auf dem Regiestuhl Platz nehmen wird, dreht zuerst allerdings noch „The Suicide Squad“. Und es scheint ganz so, als wäre der Regisseur und Drehbuchautor (auch) bei DC voll in seinem Element. „Ich hatte seit ‚Dawn Of The Dead‘ [dem Zack-Snyder-Remake von 2004] nicht mehr solchen Spaß beim Drehbuchschreiben“, verriet er nun. Das ist natürlich auf persönlicher Ebene großartig und lässt zudem auch auf einen spaßigen Film hoffen, liegt gleichzeitig aber vielleicht auch ein stückweit an der Erleichterung, zu wissen, dass er im Anschluss endlich wieder mit seinen geliebten „Guardians“ arbeiten darf.

    "Guardians 3": Rockets Geschichte soll abgeschlossen werden

    Am traurigsten an der ganzen Geschichte hätte Gunn gestimmt, dass er die Geschichte von Waschbär Rocket (im Original gesprochen von Bradley Cooper) nicht abschließen konnte – denn diese würde ihm besonders am Herzen liegen. „Ich liebe Groot, er ist wie mein Hund. Aber ich selbst fühle mich vor allem zu Rocket verbunden“, so Gunn, der nun froh ist, dessen Geschichte selbst zu einem versöhnlichen Abschluss bringen zu können. Denn auch wenn Disney sein Skript für den dritten „Guardians“-Film ohnehin verwenden wollte, wäre es unter einem anderen Regisseur doch einfach nicht dasselbe.

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    Kommentare
    • icon_dc_comics
      Echt ? Also ich möchte Fury von ihm :)
    • Deliah C. Darhk
      Ich war schon immer ein bööööses Mädchen. ;)
    • Deliah C. Darhk
      Tja, wohl deswegen habe ich ja - wie man meinem ersten Satz entnehmen kann - den Artikel und nicht James Gunn kritisiert.
    • WhiteNightFalcon
      Ayer ist extrem durchwachsen. Fand einen Polizeifilm okay, Sabotage mit Schwarzenegger war gut, aber der Panzerfilm mit Brad Pittbull und Schlaböff war grausig, Suicide Squad noch grausiger.
    • Bruce Wayne
      Bisher fand ich keinen Ayer-Film sonderlich gut.
    • greekfreak
      Aber aber Deliah,hasste ´ne Ahnung,wie ihn das mitgenommen hat,das er von Disney gefeuert wurde?Er konnte für 4 Tage keine Golden Shower und Paedo Witze mehr posten,das war eine emotional harte Zeit für ihn.Das ist so,als ob ich nicht mehr hier trollen darf.
    • HalJordan
      Ich bin sehr gespannt, wie The Suicide Squad unter ihm aussehen wird.
    • icon_dc_comics
      Könnte man auch so schreiben 😂😂😂
    • SchmitzKATZ
      du meinst wohl eher nicht genug Ayer in der Hose... sorry
    • icon_dc_comics
      Ayer ist ein guter Regisseuren. Nur er hatte nicht genug Eier in der Hose gehabt, um seinen Version durchzusetzen
    • Heavy-User
      Aktuell freu ich mich auch mehr auf den Squad als auf die Guardians.Nicht, weil der Squad besser ist o.ä.Sondern einfach, weil ich sehen will, was Gunn aus dem Material rausholen kann und wie schlecht der erste Teil dann dadurch wirken wird.Danach kann es dann gerne in gewohnter Manier weitergehen mit Peter Who? Quill und Co.....
    • Heavy-User
      Jup, finde ich sehr sympathisch!
    • Tyrantino
      Das ist heute so erschreckend selten geworden. Seien es Politiker, Bundestrainer oder andere. Keiner gibt mehr zu einfach mal mist gebaut zu haben und die Konsequenzen daraus zu ziehen.
    • icon_dc_comics
      bisher keine/r ... Gunn auch noch nicht. Abgesehen von GotG 1-2 Sollte jedoch das mit beide Franchisen von sich behaupten? Dann hat er in der Tat etwas gemacht, was bisher vor ihm keiner es geschafft hat. Es sei den ? Mann heißt snyder. In Gedanken, hat er für mcu schon ein Meisterwerk „Silvester Surfer“ einer meine Marvel Figur zum Erfolg geholfen 😂😂😂😂😂 😈😈😈😈
    • WhiteNightFalcon
      WENN es mit TSSQ sehr gut laufen SOLLTE, kann sich Gunn rühmen einen der besten Filme fürs DCU und einen der besten Filme fürs MCU gemacht zu haben. Welcher andere Regisseur könnte das? Dann wäre Gunn der lachende Dritte in der ganzen Sache.
    • HicksBerlin
      Tja, Originalartikel lesen, dann weiß man auch, was er wirklich gesagt hat.
    • icon_dc_comics
      Disney hat einfach eingesehen, ohne Gunn wird’s mitGotG 3 nicht. Den er hat diese Charakteren wortwörtlich zu das gemacht, was die jetzt sind. Also Disney hat sein rattenschwanz reingezogenAber wie aussehen, war DC’s: TSSQ wohl Zuflucht. Na ja... ich sage da lieber nicht mehr
    • Gravur51
      Genau meine Gedanken
    • Deliah C. Darhk
      Na ja, sehr reißerische Überschrift, aber von Gunn selbst nicht wirklich emotionale Tiefe im Text.Da kam ja mehr über seine Freude an der Arbeit nach dem Rauswurf, als an Reue oder Betroffenheit wegen dem Rauswurf bzw dessen Hintergrund.
    • WhiteNightFalcon
      Ich mag den Kerl einfach: Menschlich, einsichtig und dafür zurecht Rehabilitiert worden. 👍🏼
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