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    Neu bei Amazon Prime Video: Zwei der größten Horror-Klassiker überhaupt!
    Von Daniel Fabian — 16.07.2019 um 15:14
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    Vor einigen Jahren war es undenkbar, Filme wie „Texas Chainsaw Massacre“ oder „Suspiria“ ungeschnitten im deutschen Handel zu sehen. Ab heute gibt es die Kultfilme für Amazon-Prime-Kunden sogar kostenlos in voller Länge.

    VORTEX INC. / KIM HENKEL / TOBE HOOPER © 1974 VORTEX INC. Tous droits réservés. Stars Teri McMinn / Les Films du Camelia

    Tobe Hoopers „The Texas Chainsaw Massacre“ (1974) erschien in Deutschland einst als „Blutgericht in Texas“, ist mittlerweile aber auch hierzulande eher unter seinem Originaltitel bekannt. Doch ganz egal, wie man den Startschuss des Kettensägenmassaker-Franchise auch nennen mag – der Film ist und bleibt einer der ganz großen Skandalfilme der 1970er Jahre. In Deutschland folgte deswegen auch eine Indizierung, die 2011 schließlich aufgehoben wurde. Mit der Einstufung „Keine Jugendfreigabe“ durfte der Terrorfilm-Klassiker also endlich frei verkauft werden – an seiner dichten Atmosphäre und verstörenden Wucht hat der Film allerdings bis heute nichts eingebüßt.

    Auf eine ähnliche Geschichte blickt Dario Argentos „Suspiria“ von 1977 zurück. Das ebenso wunderschöne wie grausame Horror-Kunstwerk des Giallo-Altmeisters ist zweifelsohne einer der wichtigsten Genrefilme des 20. Jahrhunderts, der in Deutschland aber ebenfalls lange nur in der gekürzten Fassung erhältlich war. Die Wende kam 2014, als der Film nach 31 Jahren schließlich vom Index gestrichen wurde und sogar eine Freigabe ab 16 Jahren erhielt.

    Beide Filme, die in Deutschland lange Zeit also gar nicht verkauft werden durften, bekommen Amazon-Prime-Kunden jetzt sogar ohne zusätzliche Kosten und in voller Länge auf Prime Video zu sehen. Darüber hinaus ist ab heute auch Luca Guadagninos „Suspiria“-Verfilmung von 2018 im Prime-Abo enthalten.

    Zur Info: „The Texas Chainsaw Massacre“ findet ihr bei Amazon unter dem Titel „Blutgericht in Texas - The Texas Chain Saw Massacre“.

    Darum geht’s in "The Texas Chainsaw Massacre"

    Als im Sommer 1973 in Texas eine Reihe von Gräbern geschändet werden, macht sich Sally Hardesty (Marilyn Burns) gemeinsam mit ihrem Bruder Franklin (Paul A. Partain) und ein paar Freunden auf den Weg zu besagtem Friedhof, um sich zu vergewissern, dass das Grab ihres Großvaters nicht verunstaltet wurde. Da die Ruhestätte unversehrt blieb, macht sich die Truppe anschließend auf zum verlassenen Hof der Familie und lesen unterwegs einen merkwürdigen Anhalter (Edwin Neal) auf, den sie aber schon wenig später wieder auf die Straße setzen. Als sie auf der Suche nach Benzin den Rat eines alten Mannes, umzukehren, nicht ernst nehmen, nehmen die Ereignisse ihren Lauf. Denn so rennen sie unwissend in die Arme einer degenerierten Sippe, die ihr Heim mit menschlichen und tierischen Überresten schmückt. Und ehe sie sich versehen, macht ein Wahnsinniger mit Maske und Kettensäge Jagd auf sie…

    Darum geht’s in "Suspiria"

    Original: Um eine renommierte Ballettschule in Deutschland zu besuchen, nimmt Suzy Bannion (Jessica Harper) sogar den weiten Weg aus den Vereinigten Staaten in Kauf – und trifft bei ihrer Ankunft direkt auf eine junge Frau, die panisch aus der Einrichtung zu fliehen scheint. Es dauert nicht lange, da macht auch die Leiterin der Schule (Alida Valli) einen merkwürdigen Eindruck auf Suzy, bis plötzlich einige der Nachwuchstänzerinnen spurlos verschwinden. Was hat es bloß mit der unheilvollen Ballettschule auf sich?

    Remake: Susie Bannion (Dakota Johnson) will Teil des Tanzensembles der angesehenen Helena-Markos-Tanzakademie werden und zieht dafür nach Berlin. Sie besteht das Vortanzen, freundet sich schnell mit einer anderen Tänzerin (Mia Goth) an und macht bemerkenswerte Fortschritte, nicht zuletzt dank der künstlerischen Leiterin Madame Blanc (Tilda Swinton). Nachdem bereits kurz nach ihrer Ankunft eines der Mädchen verschwand, häufen sich schon bald die rätselhaften Ereignisse in der Tanzschule, die Susie keine Ruhe lassen. Sie ist einem teuflischen Geheimnis auf der Spur…

    Neuheiten bei Amazon Prime Video im Juli 2019

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    Kommentare
    • Timmi0708
      Sehr schön, Suspiria stand schon lange auf meiner To-Do Liste. Hatte das Original mir heruntergeladen und (Gott sei Dank) noch rechtzeitig angeschaut, denn der ist bei Prime schon nicht mehr verfügbar. Ist das üblich, dass Filme zum Prime-Abonnement hinzugefügt werden und gefühlt drei Tage später wieder weg sind?
    • as140
      Den 1974er Massacre würde ich sogar ins SCHLEFAZ Programm aufnehmen Ist ja nicht so, dass der maßstabgebend für ein ganzes Genre ist...
    • Kein_Gast
      Ich hab mir sowohl das Remake als auch das Original reingezwungen. Ich kann mit beidem absolut Null anfangen.Das Original funktioniert vielleicht, wenn man es nicht erst im Jahre 2019 zum ersten Mal sieht besser, aber selbst dann sind die Schauspieler schlecht, der Score tut einfach nur in den Ohren weh und einige Schnitte sind sowas von daneben. 1/5 PktUnd das Remake ist eine überladende auf 2,5 Stunden künstlich aufgeblasene Schlaftablette. Bis auf die intensive (Todes-)Tanzszene hatte sie für mich nix zu bieten. Ohne die Nebenhandlung mit dem Doktor, dem ganzen zeitgeschichtlichen Bezug sähe das vielleicht besser aus...Einer um diese Szenen (und etlichen weiteren) gestrafften Version des Films mit einer Laufzeit von 80 Minuten könnte ich eventuell etwas abgewinnen, aber so: Ne! Ebenfalls 1/5 Pkt.4 Stunden meines Lebens vergeudet. Aber, jetzt kann ich wenigstens mitreden :D Vielleicht bin ich aber auch nur ein Kunstbanause und mit meinen 30 Lenzen noch zu jung um das zu mögen... Ich meine mit 12 mochte ich auch keinen Feta...
    • Mr. no oNe
      Würdest du mir das Original Suspiria empfehlen?. Das Remake hab ich vor einer Weile gesehen. Naja fand den eher meh. Vllt. Hab ich mir da auch was anderes drunter vorgestellt. Habe kein Saw erwartet, auch kein slasher. Aber fast 3 Stunden und dann so eine Schlaftablette, mh.
    • Bruce Wayne
      Texas Chainsaw Massacre besitzt durch seine Low Budget Inszenierung eine fast schon dokumentarische Atmosphäre. Der Film ist dermaßen seltsam strukturiert und roh, dass man ihn wirklich als Experimental Film ansehen kann. Bei Suspiria hat man bewusst versucht einen surrealen Ton zu kreieren. Hat mMn nicht geklappt, da man leider technisch gesehen vergaß eine funktionale Geschichte zu erzählen.
    • Kein_Gast
      Danke :) hätte ich auch selber drauf kommen können 😅
    • Jimmy Conway
      Sehe ich genau anders. Texas Chainsaw Massacre fand ich schon immer überbewertet und langweilg, die letzte halbe Stunde sogar extrem nervig. Argentos Suspiria dagegen ist ein einzigartiges Alptraum Märchen mit fantastischer Bildkomposition, viel besseren Atmosphäre und einer besseren Hauptdarstellerin.Den 1974er Massacre würde ich sogar ins SCHLEFAZ Programm aufnehmen :-D
    • Mr. no oNe
      Normaler weiße sind viele deutsche Titel nicht gerade gut gewählt, aber Blutgericht in Texas ist echt das geilste 😂.
    • Daniel Fabian
      Amazon macht auf old school - und listet ihn als Blutgericht in Texas.
    • Bruce Wayne
      Texas Chainsaw Massacre is es durchaus wert, Suspiria eher weniger. Es sei denn man spricht vom Remake.
    • Kein_Gast
      Ich kann nur das Michael Bay Remake und nicht das Original finden. Seid ihr sicher das es seit heute verfügbar ist?
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