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    Stress wegen "Joker": Jared Leto wollte Konkurrenz-Film wohl unbedingt verhindern
    Von Tobias Mayer — 21.10.2019 um 17:57
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    Jared Leto war der neue Joker, als „Suicide Squad“ 2016 in den Kinos lief – nun aber hat Joaquin Phoenix alle Aufmerksamkeit. Hinter den Kulissen soll Leto versucht haben, den neuen „Joker“-Film zu verhindern…

    Warner

    Der Batman-Bösewicht Joker ist derzeit in aller Munde: Die düstere Origin Story mit Joaquin Phoenix als psychisch krankem Clown, inszeniert von „Hangover“-Regisseur Todd Phillips, wurde zum Kino-Hit und sorgt für viele Diskussionen darüber, ob das Ganze denn nun großartig ist oder Mist. Alle reden über den „Joker“ – aber keiner mehr über Musiker und Schauspieler Jared Leto, der die Rolle erst 2016 in „Suicide Squad“ übernahm. Dass Jared Leto keine weitere Chance bekam, in der ikonischen Rolle Eindruck zu hinterlassen, machte ihn offenbar ziemlich sauer.

    Wie in einem neuen Artikel des bestens vernetzten Branchenmagazins Hollywood Reporter unter Verweis auf Quellen zu lesen ist, soll Jared Leto sehr unglücklich damit gewesen sein, dass Warner ein eigenständiges „Joker“-Projekt ohne ihn plante.

    Jared Leto wollte den neuen "Joker" angeblich verhindern

    Als Jared Leto von Todd Phillips‘ „Joker”-Film erfahren habe, soll er von seiner Agentur CAA gefordert haben, das Projekt zu stoppen. Er habe sich als Oscargewinner nicht gut genug behandelt gefühlt und sei nicht zufrieden damit gewesen, erst spät von dem Konkurrenzfilm erfahren zu haben. Wie die Agentur den anderen „Joker“ hätte verhindern sollen, bleibt offen. Eine Agentur produziert selbst keine Filme, sie vermittelt ihren Klienten Aufträge – denkbar wäre also, dass CAA Todd Phillips hätte überreden sollen, den Film doch nicht zu drehen.

    Fakt ist: Jared Leto verließ die Agentur CAA im Sommer 2019. Das habe jedoch nichts mit Todd Phillips‘ „Joker“ zu tun gehabt, sagt eine Quelle aus Letos Mitarbeiterstab.

    Allerdings soll Leto nicht nur über seine damalige Agentur versucht haben, den anderen „Joker“-Film zu verhindern, sondern auch über seinen damaligen Musikmanager Irving Azoff. Der Manager habe an oberster Stelle von Warners Mutterfirma versuchen sollen, „Joker“ zu killen. Auch in diesem Fall dementierte eine Quelle aus dem Leto-Camp. Azoff wollte den Fall nicht kommentieren.

    Jared Letos Tage als Joker sind wohl vorbei

    Egal, ob Jared Leto nun tatsächlich versucht hat, „Joker“ zu stoppen – er selbst wird wahrscheinlich kein weiteres Mal das Clown-Make-up auftragen. Dazu muss man nicht mal die Quellen des Hollywood Reporter bemühen, die Letos Joker-Tage für gezählt halten. Es reicht ein Blick auf die Fakten:

    Jared Leto selbst hat gesagt, dass es viele seiner Joker-Szenen nicht in die finale Fassung von „Suicide Squad“ geschafft haben – wenn die Verantwortlichen von seiner Leistung begeistert gewesen wären, sähe die Sache wohl anders aus. Zudem ist sein Joker weder im kommenden Spin-off „Birds Of Prey“ zu sehen (im Unterschied zur von Margot Robbie gespielten „Suicide Squad“-Harley-Quinn), noch in James Gunns „The Suicide Squad“ (ebenfalls im Unterschied zu Margot Robbie) – noch in irgendeinem anderen kommenden DC-Film.

    „Joker” mit Joaquin Phoenix läuft seit dem 10. Oktober 2019 in den Kinos.

    Logikfehler in "Joker"? Darum macht diese zentrale Szene nicht den Film kaputt

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    Kommentare
    • Deliah C. Darhk
      Mündliche Absprache sind auch Verträge.
    • Deliah C. Darhk
      Als Junior in Panik Room fand ich ihn echt gut.
    • Deliah C. Darhk
      Na ja, er mag es sich ja anders vorgestellt haben, aber, dass es keine zwei Joker in Kino-Konkurrenz gibt hat er doch prima hinbekommen.
    • Kein_Gast
      Ich glaube nicht dass es Verträge für Filme gibt die noch nicht in trockenen Tüchern sind. Nur weil man für eine Rolle gecastet wurde, heißt dass ja noch lange nicht das der Film kommt.Stell dir vor jemand schnappt die eine Stelle weg, egal ob er besser oder schlechter war. Aufregen wirst du doch so oder so. Nur menschlich.Ich mochte Leto. Seinen Joker Film hätte ich mir angeschaut. Den hier jeden falls nicht
    • greekfreak
      Warum musstet ihr mich an Jared Leto´s Ghetto Pimpdaddy Joker wieder erinnern?Jetzt muss ich mich wieder blitzdingsen und das kann nicht gut sein für das Oberstübchen.
    • jimbob
      ich hab gelesen, dass Leto die Rolle angenommen hat, da ihm damals schon ein Solo Film zugesichert wurde.Vertraglich? Wenn nicht, soll er nicht so rumweinen. Thats Business und er war halt auch einfach kacke.
    • Klaus S aus S
      Er kann sich ja jetzt als Morbius beweisen, vielleicht steht ihm die Rolle besser
    • Kein_Gast
      Hi, ich bin ein Teenie-Girl 💋
    • Kein_Gast
      Da hast ja schon mal 3 Punkte genannt. Dazu kommen viele Einstellungen die eins zu eins aus den Comics übernommen wurden. Outfits wurden ebenfalls verwendet aus den Comics. Dann noch die charakteristische Lache. Die ungesunde Beziehung zu Harley. Dann die Art wie er Harley manipuliert und andere in seinem Umfeld. Die unberechenbaren Gewaltausbruche. Dazu das manische Verhalten. Und so weiter...werde jetzt aber nicht anfangen zu recherchieren wo er jetzt was gemacht hat in den Comics. Gibt aber diverse Vorlagen die zugrunde gelegt wurden. Bei Phoenix Joker gibt es eigentlich keinen direkten Comic Bezug. Für mich ist der Look auch absolut kein Joker Look. Aber gut. Ich sagte ja... Selbst wenn etwas vorlagengetreu umgesetzt wird ist es kein Garant für Qualität. Man kann einen Comic eins zu eins verfilmen und trotzdem ist er scheiße. Oder man macht was komplett neues und es wird hervorragend.
    • TresChic
      Letos Joker ist der schlechteste Joker aller Zeiten. Mal ganz abgesehen davon, dass Leto sehr wenig Schauspieltalent hat.
    • lex s
      Welche Bezüge genau? Und in welchen punkten ist er sehr nahe an der Vorlage? Mal abgesehen davon, dass er in den Chemietopf fällt, weiße Haut hat und grüne Haare? Ich fand ihn abgesehen von den Punkten total daneben und ganz ganz weit weg von den Versionen, die ich aus den Comics kenne.
    • Kein_Gast
      Eigentlich hat er sehr viele Comicbezüge und ist in vielen Punkten sehr nahe an der Vorlage. Es gibt zig Versionen des Jokers in den Comics. Es gibt nicht den einen Joker.Aber trotzdem bedeutet Comictreue auch nicht gleich gut. Das muss man dazu sagen
    • as140
      Ich halte eigentlich auch wenig davon, ständig einen neuen Joker zu präsentieren. Aber Leto erinnerte einfach wenig an den Joker aus den Comics.
    • Sentenza93
      Das war wirklich ein Mix aus beidem: Drehbuch UND Performance.Und auch ein anderes Argument finde ich persönlich etwas schwach: Er war ja nur knapp 10-15 Minuten zu sehen. Da hatte er doch gar keine Chance, was draus zu machen.Hopkins in Das Schweigen der Lämmer: Knapp 15-16 Minuten. Oscar.Prowse/Jones in Krieg der Sterne: Etwa 12 Minuten. Der Rest ist Geschichte.Beatrice Straight in Network: 6 Minuten. Und die bekam dafür sogar den Oscar.
    • Erik B.
      Letos Joker war für Teen-Girls. Er hat im Grunde eine Version von Charles Manson gespielt. Und Harley Quinn verkörperte seine Jünger. Bei dem Gedanken stellen sich mir die Nackenhaare auf. Und Leto besaß auch noch die Frechheit, uns Phoenix' Joker vorenthalten zu wollen, damit wir seinen subtil sexualisierten Schwachsinn weiter ertragen dürfen? Da gönne ich ihm den Spott der Fangemeinde doch sehr.PS: Irgendwie sind die in Hollywood total obsessiv mit Manson. Allein dieses Jahr gab es zwei Filme mit ihm + eine Serie (Mindhunter).
    • Erik B.
      Ich kann es nicht mehr hören. Ständig geben die Leto-Befürworter dem Drehbuch die Schuld und bringen dies penetrant als Todschlagargument.Nein, Leto ist Schuld. Sein Overacting und seine lächerliche Stimmlage waren einfach nur schlecht und sein Lachen hätte auch direkt aus einem Fanmade Film stammen können. Das war nicht das Drehbuch. Diese Punkte hat Leto persönlich zu verantworten. Leto war einfach miserabel. Punkt! Können wir also endlich aufhören immer so zutun, als sei das mieße Drehbuch für alles verantwortlich?
    • Kein_Gast
      Ich hab gelesen, dass Leto die Rolle angenommen hat, da ihm damals schon ein Solo Film zugesichert wurde. Dann wurde das auf Eis gelegt und dafür ein neuer Joker gemacht. Würde mich schon auch sehr aufregen. Vor allem da er ja auch fast komplett aus SSQ geschnitten wurde. Wie die meisten hier wissen mag ich Letos Joker. Fand es ebenfalls schade. Aber so ist das Leben... Seine Reaktion ist jedenfalls nur menschlich.
    • Pändabar
      Läuft das grad bei ihm nicht gut oder wieso so eine hochgestapelte Dramaqueen-Kacke?Wir reden immer hin über eine fiktive Comicbuch-Figur, da wird es ja auch zwei geben können. Der 'Joker' ist ja nicht etwa sowas wie z.B. ein WettenDass-Moderator, wo der alte erstmal sterben muss, bis ein neuer gewählt werden darf.
    • André McFly
      Ich halte ihn ja nicht mal für einen besonders guten Schauspieler...
    • Santi
      Genau das xD
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