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    Kommt "Alita: Battle Angel 2"? So sollen jetzt die Fans helfen
    Von Tobias Tißen — 02.12.2019 um 19:55
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    Auch wenn „Alita: Battle Angel“ im Frühjahr 2019 nicht komplett floppte, war er kein Erfolg für das nun zu Disney gehörende Studio Fox. Produzent Jon Landau pocht nun auf die Hilfe der Fans, damit trotzdem noch ein zweiter Teil kommt.

    20th Century Fox

    Viele Jahre wollte James Cameron den Kult-Manga „Alita: Battle Angel“ selbst auf die große Leinwand bringen, schlussendlich trat er den Regie-Posten aber doch an Robert Rodriguez ab und begnügte sich mit der Rolle als Drehbuchautor und Produzent – vor allem aus Zeitgründen, immerhin arbeitet Cameron gerade an gleich vier „Avatar“-Fortsetzungen.

    Doch auch ohne den „Terminator“- und „Titanic“-Macher auf dem Regiestuhl wurde der Sci-Fi-Blockbuster heiß erwartet und auch bei den Kritikern kam er einigermaßen gut weg – von uns erhielt „Alita“ etwa 3,5 von 5 Sternen. An den Kinokassen war Robert Rodriguez‘ Film jedoch trotzdem kein durchschlagender Erfolg beschert, am Ende standen weltweite Einnahmen von rund 400 Millionen Dollar. Das hätte reichen können, damit das kurz zuvor von Disney übernommene Produktionsstudio 20th Century Fox tiefschwarze Zahlen schreibt – wäre „Alita“ nicht so verdammt teuer gewesen. 170 Millionen Dollar reines Produktionsbudget, dazu noch horrende Ausgaben für Marketing und Vertrieb.

    Der am Ende des Films deutlich angeteaste zweite Teil schien damit schon fast unmöglich und auch rund 10 Monate nach Kinostart scheint er noch höchst unrealistisch. Jon Landau, der „Alita“ zusammen mit James Cameron produziert hat, sieht jedoch noch eine Möglichkeit, wie Disney doch noch davon überzeugt werden könnte „Alita: Battle Angel 2“ zu machen. Darüber sprach er mit den Kollegen von CinemaBlend.

    Ihr müsst mithelfen!

    „Ich denke, die Alita Army sollte unsere neue Familie bei Disney nerven und sie wissen lassen, wie wichtig ein zweiter ‚Alita‘-Film wäre“, richtet Jon Landau ein Appell an die „Alita“-Fans.

    Die finanzielle Rückendeckung fehlt zwar noch, die meisten weiteren Voraussetzungen für „Alita 2“ wären jedoch gegeben. Zum Beispiel eine klare Idee, was im Sequel passieren könnte: „Als Jim [Cameron] noch Regie führen sollte, hatte er zwei weitere Geschichten schon sehr spezifisch ausgearbeitet“, führt Landau – übrigens auch Produzent von „Titanic“ und „Avatar“ – weiter aus.

    Und auch Alita-Darstellerin Rosa Salazar wäre auf jeden Fall wieder dabei, wie sie bereits im Sommer gegenüber CinemaBlend bestätigte.

    Kein "Alita: Battle Angel 2" in den nächsten Jahren

    Doch während Jon Landau die Fans seines Films leidenschaftlich dazu aufruft, weiter einen zweiten „Alita“-Teil zu fordern, drückt er mit einer weiteren Aussage auch etwas die Stimmung. Denn selbst wenn Disney heute noch einem Sequel grünes Licht geben würde, läge dessen Kinostart noch in weiter Ferne. „Man muss damit rechnen, dass es zwölf bis 18 Monate dauert, ein Drehbuch zu schreiben. Wenn man davon ausgeht, dass dieses direkt großartig ist, hat man eine sechs- bis zehnmonatige Vorproduktion. Anschließend kommen sechs Monate Dreharbeiten. Und dann hat man bei einem Film dieser Größe auch noch ein Jahr Postproduktion“, rechnet Landau vor.

    Nach Adam Riese macht das, wenn wirklich alles ideal und nach Plan läuft, noch immer mindestens drei Jahre. Selbst wenn – und das ist und bleibt sehr unwahrscheinlich – Disney „Alita 2“ demnächst bestellt, ist ein Start des Films vor 2023 also so ziemlich ausgeschlossen.

    So krass unterscheidet sich "Alita: Battle Angel" von der Manga-Vorlage

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    Kommentare
    • FilmFan
      Blödsinn!
    • FilmFan
      Was ist eigentlich entscheidend für ne Fortsetzung? Das Gewäsch von Berufskritikern oder was am Ende in der Kasse ist? Wenn ich diesen Blödsinn jedesmal lese, bei den Kritikern kam der Film gut an...Die zahlende Kundschaft entscheidet über Wohl und Wehe eines Film, nicht die Gnade der schreibenden Zunft. Alita hatte ich im Vorfeld und nach dem Trailer große Hoffnung. Der Film selbst war zurecht kein Erfolg. Das sage ich als Fan guter Sci-Fi-Action-Stoffe. Die Erstsichtung war schon ein Grenzfall an Durchhalten. Viel zu langatmig erzählt. Woran ja bekanntlich viele vermeintliche Meisterwerke kranken. Meine Zweitsichtung sollte mir Alita doch nahe bringen. Die wenigen guten Actionszenen sind immerhin haften geblieben. Die dritte Sichtung wurde vorzeitig von mir abgebrochen.Es gibt immer Gründe warum vermeintlich gute Stoffe scheitern.
    • Klaus S aus S
      oh noch gar nicht gesehen, reizt mich aber auch so gar nicht weiss nicht warum
    • Deliah C. Darhk
      Ach so. Ich habe den Film nicht gesehen Kenne die Vorlage auch nicht.
    • Luthien's Ent
      Weil andere Ansichten gewiss einer anderen Vorlage bedürfen, gell?
    • Bruce Wayne
      Sehe ich ähnlich.
    • Bruce Wayne
      Ich glaube, die Leute waren einfach nicht am Thema interessiert ^^
    • Bruce Wayne
      Wie wäre es, wenn du dich erst einmal mit dem von ihr referenzierten Argument beschäftigst, anstatt einfach nur sinnfrei nachzuplappern und die Meinung von dir wildfremden Leuten zu diskreditieren? ^^
    • Bruce Wayne
      Hast du falsch verstanden. Alita ist ja auch PG 13 ^^ Aber die Drastik der graphischen Szenen von Alita, würde man bei Disney nicht erlauben. Egal ob nun PG 13 oder nicht....es wäre denen viel zu nah an der Grenze.
    • Bilbo Beutlin
      Sehe ich auch so. Es gibt eben Leute die wissen einfach nicht was sie wollen morgen so, übermorgen wieder so. :D
    • Bilbo Beutlin
      Tja dann hast du wohl einen anderen Film gesehen als wir alle.
    • Bilbo Beutlin
      Her mit Alita 2 & 3 einer DER besten Filme dieses Jahr für mich sogar noch besser als Avengers 4. Wenn Avatar 2 & 3 Kasse machen sollte Alita 2 kein Problem mehr sein sonst wäre es schade um das Ende. daraus könnte man eine wunderbare Trilogie machen. Also Daumen hoch für Alita 2 statt so einen Rotz mit einer Nicht-Arielle.
    • Luthien's Ent
      Aufgrund der vielen Euphorie im Netz hab ich echt viermal versucht, den Film zuende zu schauen, erst beim fünften Mal, wo ich mich durch einen Besuch eines Teenagers an den Sessel gekettet fühlte, habe ich es bis zum Schluss geschafft. Aber ganz ehrlich, ich fand ihn auch mit dem Ende grottig... Allein schon der Look, der so künstlich wirkte, hat mich völlig rausgezogen. Dann noch diese fürchterliche Teenagerlovestory und alle vorhersehbaren Storyentwicklungen. Mich hat daran null gefesselt und die ach so angepriesene weibliche Hauptrolle - ein Witz in meinen Augen. Für mich hatte das nichts mit den Qualitäten von Weiblichkeit zu tun, sondern war einfach nur ein lahmes, computerspiel-entliehenes 0815-Action-Geschichtchen. Ich brauche keine Fortsetzung, wirklich nicht.
    • Sentenza93
      Die Zahlen von Dredd auf dem Heimkinomarkt sind nicht die schlechtesten.
    • HalJordan
      Bei Dredd verstehe ich bis heute nicht, warum es a) keine Serie gibt, zumal Urban auch darauf Bock hätte und b) Netflix keinen Film spendiert. Eine Serie könnte es ja entweder ebenfalls über Netflix geben oder eben Amazon.
    • Don Rumata
      Darum hat Rosa Salazar ja gebeten, um die Fortsetzung zu ermöglichen. Ich habe Ihren Wunsch erfüllt :-)Denn für mich war der Film ein Highlight.
    • Erik B.
      Klar haben sie Interesse daran was Kritiker sagen. Das kann man ja derzeit sehr gut an Rise of Skywalker erkennen, wo Jar Jar sachliche Kritik mit Rassimus und Hass gleichgestellt hat. Das war eine Warnung an alle Kritiker, die bei einer negativen Kritik unter Generalverdacht gestellt werden. Man übt Druck auf sie aus
    • Maestro Kühn
      Einer der besten NEUEN Filme der vergangenen Jahre. Wurde durch Presse wieder einmal einfach schlecht gemacht und somit wollte keiner mehr rein
    • Howard Philips
      Dredd - Kosten: 50 Mio. Dollar, Einspielergebnis 35 Mio. Dollar. DVD-Markt: Geringe Einnahme - praktisch tot. Streaming-Markt überschaubar. Kurzum: Warum zur Megacity nochmal sollte jemand Dredd II produzieren, wenn er Verluste damit macht? Das hat mit trauen nichts zu tun, lediglich mit gesundem Rechnungswesen. PS: Ich fände Teil II auch gut, aber ich würde ihn nicht produzieren.
    • Howard Philips
      Als ob Disney irgendein Interesse daran hätte, was Kritiker sagen und wie sich Feminismus ausgestaltet. Imho interessieren die sich in der Regel für Einspielergebnisse. Diverse Weihnachtsfilme mit endlosen Stereotypen werden für die TV-Sender produziert und an denen stört sich kein Mensch.
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