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    Weinend und betrunken: So rettete Tom Holland seinen "Spider-Man"
    Von Björn Becher — 05.12.2019 um 08:56
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    Dass Sony und Disney sich doch noch hinsichtlich der Zukunft von Spider-Man im „Avengers“-Universum einigten, ist ein Verdienst von Tom Holland. Nun erklärte der Schauspieler, dass dabei auch Alkohol und Tränen eine große Rolle spielten.

    Marvel Studios

    Schon länger ist bekannt, dass Tom Holland hinter den Kulissen heftig darum kämpfte, dass sich Sony und Disney nach einem Streit über die Zukunft von Spider-Man doch noch einmal an einen Tisch setzten und schließlich einen neuen Vertrag aushandelten. Der sieht vor, dass Disney-Tochter Marvel einen weiteren „Spider-Man“-Solofilm produziert und die Figur im MCU auftreten kann, aber auch, dass Sony sie in ihrem, mit „Venom“ begründeten Universum nutzt.

    In der Talkshow von Jimmy Kimmel gab Tom Holland nun ein wenig Einblick in den genauen Prozess und enthüllte, dass ein emotionales Telefonat in angetrunkenem Zustand mit Disney-Boss Bob Iger eine entscheidende Rolle spielte.

    Auf der Disney-Messe fingt es an ...

    Schon länger bekannt ist, dass alles auf der Disney-Messe D23 begann. Dort war Tom Holland ausgerechnet zu Gast, als gerade der Streit von Sony und Disney über die Zukunft von Spider-Man öffentlich wurde. Eigentlich sollte Holland nur den kommenden Pixar-Film „Onward“ bewerben, doch er zeigte sich auch emotional wegen des scheinbaren Spider-Man-Endes.

    Den Fans rief er „I love you, 3.000“ zu, in Interviews hinter der Bühne drückte er sein Bedauern über das Ende aus – und Disney-Boss Bob Iger reagierte. Wie Holland bei Jimmy Kimmel berichtet, habe er damals nicht seinen besten Tag gehabt und Disney-Verantwortliche nach der Nummer und E-Mail-Adresse von Iger gefragt. Als dieser davon erfuhr, habe er Holland ein Gespräch angeboten. Der habe dem Disney-Boss ausrichten lassen, dass er ihn jederzeit anrufen könne – und das hat der dann auch getan.

    ... und im Pub ging es weiter

    Wie Holland bei Jimmy Kimmel erzählt, war er eines Tages mit seiner Familie im Pub in seiner Heimatstadt. Er habe schon drei Pints Bier getrunken und nicht so viel gegessen, als das Telefon klingelte: Unbekannte Nummer, doch der Schauspieler hatte das Gefühl, dass es Bob Iger ist, und ging auf Anraten seines Vaters dran, obwohl er sich schon ziemlich angetrunken fühlte.

    Und so kam es zum Gespräch, in dem der Disney-Boss dann Holland erklärt habe, dass man doch noch zu einer Übereinkunft kommen könne. Holland bestätigt Kimmel dann noch, dass er sehr emotional geworden sei: Er habe während des Telefonats geweint.

    Der Rest ist mittlerweile Geschichte. Bob Iger und Sony-Studio-Boss Tom Rothman nahmen die Verhandlungen wieder auf, Holland spielte dabei eine zentrale Rolle, sprach er doch im folgenden Prozess mit beiden, votierte immer wieder dafür, eine Einigung zu finden. Und zu der kam es dann nun – und so dürften viele Marvel-Fans derselben Meinung sein, wie Jimmy Kimmel: „Ich bin ziemlich froh, dass du betrunken warst und ans Telefon mit Bob Iger gegangen bist.“

    Denn so ist der Weg nun für ein Sequel zu „Spider-Man: Homecoming“ und „Spider-Man: Far From Home“ frei.

    Hollands komplette Erzählung könnt ihr euch im nachfolgenden YouTube-Clip anschauen – nach ca. 10 Minuten und 20 Sekunden geht es los mit Tom Hollands Aussage: „Ich habe Spider-Man gerettet!“

     

    Am Anfang des Interviews spricht Tom Holland übrigens über das Bankräuber-Drama „Cherry“, welches er aktuell mit den „Avengers: Endgame“-Regisseuren Joe und Anthony Russo dreht und das im Laufe des Jahres 2020 (noch kein konkreter Termin) in die Kinos kommt. Anlass des Talk-Show-Besuchs war der Animationsfilm „Spione undercover – Eine wilde Verwandlung“, der am 25. Dezember 2019 in die deutschen Kinos kommt.

    Der neue Film der "Avengers 4"-Macher: Das erste Bild von "Spider-Man" Tom Holland in "Cherry"

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    Kommentare
    • Saints ofchaos Deluxe
      Schade, wir kommen diesmal nicht auf den selben Nenner, aber das beweist wenigstens das unterschiedlicher Meinung sein kann- sich aber trotzdem versteht :-)
    • Saints ofchaos Deluxe
      Relistischerer Teenager als die Leuts von Riverdale ;-)
    • Saints ofchaos Deluxe
      Vielen Dank für die Infos :-) Bin mit den MArvel Comics nie warm geworden ( obwohl ich alte TB Ausgaben der Rächer und Captain America habe).Dafür mag ich die meisten Filme.Bei DC ist das andersherum...außer Batman, der geht eigentlich immer :-)
    • Shiro
      Aber bitte als Musical.
    • lily
      Ich bin schon immer froh wenn ich weinend und betrunken meine Unterhose retten kann.
    • lily
      Tom gefällt mir bisher ebenfalls am besten.
    • mwj
      Blut, Schweiß und Tränen. Und all das wegen einer völlig überschätzten und überaus langweiligen Figur, die schon viel zu oft Kinoleinwände zuungunsten ernstzunehmender Filme blockiert hat. Die ganze Story könnte aber auch nur ein PR-Gag sein.Ich bleibe bei Italian Spiderman! https://www.youtube.com/wat...
    • Darklight ..
      Andrew Garfield könnte dann Tom Holland spielen, Nick Nolte spielt den Sony Konzern und .. . Tom Hardy spielt Mickey Mouse (Der kann eh alles...). Als Love Interest spielt Margot Robie das liebe Geld...Und Ridley Scott (Der hatt immer Zeit) übernimmt die Regie. Das Ganze kommt dann unter Alles Geld der Welt II und der Musik von ABBA (Money, Money, Money) nächstes Jahr, passend zur OSCAR Saison ins Kino. 😎
    • greekfreak
      Der Garfield-Spidey und die ganze Story mit den Eltern war inspiriert von den Ultimate Spiderman Comics.Das Ultimate Universum,war ein modernes und edgy Alternativ-Universum.Die Avengers hiessen dort auch Ultimates,Hank Pym war ein eifersüchtiger Frauenschläger der Wasp misshandelte und deshalb von Cap. verprügelt wurde.Der Hulk war dort Grau und nicht Grün und deutlich agressiver.Reed Richards von den F4 mutierte dort zu einem Superschurken,der in die Zukunft reiste und mit einer Armee von Übermenschen zurück kam.Und dann gabs noch das Ultimatum Event,wo Magneto die Hälfte der Menscheit,inkl. der Superhelden, per Tsunamis und Superstürmen auslöschte.Das MCU hat sich da stellenweise auch bedient.So ist z.B. der Sam Jackson Nick Fury von hier inspiriert.Wurde vor ein paar Jahren eingestampft,wenn ich mich nicht irre.
    • Deliah C. Darhk
      Wie Maguire spielt ist er ja nur am Anfang, vom Alter her eher bei Holland.Mit seinen Kämpfen reift Peter, wird extrovertiert, reißt Witze und dumme Sprüche.Da ist Garfield mE sehr viel näher dran.
    • greekfreak
      Lol Wut?!Holland und sein ständiges Mr. Stark Mr.Stark sind nur peinlich.
    • CineMan
      Ich bin kein Spider-Man Experte, aber kam Garfield wirklich näher an den Comic ran? Ich hätte eher auf Maguire getippt: schüchtern, zurückhaltend, in sich gekehrt. Ein Aussenseiter und Nerd. Garfields Parker war das Gegenteil davon.
    • CineMan
      Wahrscheinlich. Knülle von dem Geld (dass sie Dank der Figur Spider-Man verdient haben)... und den Drogen.. und dem Alkohol... und vom Erfolg. Unglaublich was für ein Geschihcte uns Herr Holland und FS da oräsentiert.Da fällt mir was ein: die könnten das als Weihnachtsmärchen verfilmen. Zu Beginn des Filmes ist alles rosig: Disney verdient Kohle ohne Ende, Sony hat den einen oder anderen Erfolg an der Kinokasse verbucht, Holland hat neue Rollenangevote. Doch dann kommt der grosse Zwist. Man streitet und trennt sich. Am Ende dann natürlich das obligatorische Happy End: alle erzählen wie glücklich sie sind, verkünden dass alles für die Fans sei und verdienen weitere Millionen um neue Jets oder Häuser / Villen auf den Bahamas zu kaufen.
    • Howard Philips
      Spiderman (Peter Parker) in der Highschool gab es in den Comics vor allem in den frühen Jahren. Ansonsten war er am College. Dieser Highschool-Kram ist nur dann nötig, wenn ich die Geschichte an Kinder verkaufen will. Eine Coming-of-Age-Geschichte für Merch-Käufer mit lustigen Marvel-Witzchen garniert.
    • Deliah C. Darhk
      Die Raimi Filme waren klar stärker und sehr nah an den Comics orientiert, was Figurenbeziehungen angeht.Garfield kam ne aber näher an Spidey heran als Toby. Darstellerisch meine ich, nicht von der Schreibe her.Holland hat mit der Vorlage etwa so viel zu tun wie eine brasilianische Automarkt mit dem gleichnamigen britischen Ausdruck für eine weibliche Katze.
    • Deliah C. Darhk
      Vielleicht waren die beim Telefonieren ja alle knülle. :D
    • Saints ofchaos Deluxe
      Ein Teenager mit Superkräften und den Problemen eines Teenagers.....eiens gemobbten noich dazu. DAS ist nunmal die Essenz von Spidey! Das ist genauso als würde ich schreiben das bitte die dritte Reich Symbolik aus den X Men endlich außen vor gelassen wird.
    • Saints ofchaos Deluxe
      Emma Stone war das beste an den Filmen. Hätte aber als MJ besser gepasst und vielleicht wäre Kistin Dunst auch eine bessere Gwen gewesen als Bryce Dallas Howard. Aber Raimis Filme sind auch meine Favouriten.Andrew Garfield kaufe ich den Peter nicht ab. Die Story um die Eltern war mir irgendwie egal ( es ist Spiderman, nicht Akte X).Bin froh das wir den los sind!
    • Ortrun
      Da ich die Spiderman-Comics nicht kenne, kann ich Spiderman tatsächlich nur nach den Filmen beurteilen, die ich gesehen habe. Und da gefällt mir Tom Holland in der Rolle auch am besten (und dass er bisher recht eng mit Tony Stark verbandelt war, war für mich ein Pluspunkt, da ich seit Iron Man ein großer Tony Stark-Fan bin). Auf Platz zwei bei mir Tobey Maguire, von dem ich die beiden ersten Filme sehr mag. Und auf Platz drei Andrew Garfield, mit dem ich nicht so recht warm werden konnte (wobei ich da Emma Stone als Gwen Stacy sehr gut fand).
    • CineMan
      Weinend und betrunken: So rettete Tom Holland seinen Spider-Man Glaubt ihr wirklich an den Schwachsinn liebe FS Redaktion? Als ob einen Konzern wie Disney interessieren würde wenn ein Angestellter rumheult. Sony und insbesondere Disney hatten einfach ein grosses (finanzielles) Interesse daran dass Spider-Man weiterhin im MCU dabei ist. Und ich würde mich nicht wundern wenn der Vertrag verlängert wird. Bob Iger hat sich bestimmt nicht mit Sony an einen Tisch gesetzt weil Mr. Holland so traurig war.
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