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    Episches "James Bond"-Finale für Daniel Craig: Rekordlaufzeit für "Keine Zeit zu sterben" stimmt wohl wirklich
    Von Björn Becher — 23.01.2020 um 09:00
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    Seit ein paar Tagen macht eine angebliche Laufzeit von knapp drei Stunden für „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ die Runde. Und nun können wir sagen: Die Rekorddauer für einen 007-Film scheint echt.

    Universal Pictures

    Zuerst listete ein russisches Kino „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ mit einer Laufzeit von 174 Minuten, also von 2 Stunden und 54 Minuten. Dabei war noch Skepsis angesagt, denn auch wenn solche Laufzeitangaben in der Vergangenheit schon stimmten, ist ein einzelnes Kino nicht die verlässlichste Quelle.

    Doch mittlerweile sind es nicht mehr nur einzelne Kinos, die diese Laufzeit ausgeben, sondern auf zahlreichen Kinoseiten im osteuropäischen Raum wird „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ mit 174 Minuten gelistet. Viele Kinos dort haben die bisherigen Platzhalterangaben schon auf diese Laufzeit korrigiert.

    Eine finale Bestätigung ist das zwar noch nicht, aber das spricht dafür, dass diese Laufzeit stimmen könnte. Es wäre mit großem Abstand eine Rekordlänge für einen Bond-Film, die auch Sinn ergeben würde.

    Darum ergibt eine Rekordlaufzeit Sinn

    Bond-Filme sind in der Ära von Daniel Craig länger geworden. Drei seiner vier bisherigen Auftritte als 007 sind länger als 140 Minuten (nur „Ein Quantum Trost“ fällt als mit 106 Minuten sogar kürzester Bond-Film total raus). Vor Craig wurde die 140-Minuten-Marke nur vom bis zur Amtszeit des blonden Briten längsten Bond-Film „Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ erreicht.

    Da bekannt und auch nun mehrfach bestätigt wurde, dass „Keine Zeit zu sterben“ das große Finale der Daniel-Craig-007-Pentalogie ist, in dem Fäden aus allen vorherigen vier Filmen zusammengeführt werden sollen, gibt es viel zu erzählen. Eine ähnliche Verbindung zu all seinen vorherigen Filmen gab es in der Reihe zum Abschied eines Darstellers nämlich noch nie. Hierfür braucht man aber Zeit, daher war mit einer Rekordlaufzeit zu rechnen.

    Dass der Film nun aber anscheinend so lang ist, fast eine halbe Stunde länger als der bisherige 148-Minuten-Rekord von „Spectre“, ist dann doch überraschend.

    Darum geht’s in "Keine Zeit zu sterben"

    Der finale Auftritt von Daniel Craig als James Bond beginnt damit, dass dieser kein Geheimagent mehr ist. Er will den Ruhestand mit seiner großen Liebe Madeleine Swann (Léa Seydoux) genießen und ein normales Leben führen. Doch sein altes Leben holt ihn ein: Erst glaubt er, von ihr hintergangen worden zu sein, dann braucht auch noch sein alter Kumpel Felix Leiter (Jeffrey Wright) seine Hilfe, um einen entführten Wissenschaftler zu finden.

    Schnell muss James Bond erkennen, dass die mysteriöse Organisation SPECTRE von ihm nicht zerschlagen wurde, wie er dachte, sondern weiter ihr Unwesen treibt – und Ernst Stavro Blofeld (Christoph Waltz) verfügt selbst aus dem Gefängnis heraus noch über Einfluss. Doch ein viel gefährlicherer Widersacher zieht mit dem mysteriösen Safin (Rami Malek) im Hintergrund die Strippen. Um gegen ihn zu bestehen, braucht Bond Hilfe…

    „James Bond 007 – Keine Zeit zu sterben“ kommt am 2. April 2020 in die Kinos. Regie führte Cary Joji Fukunaga („True Detective“). Als Mitstreiter von Bond sind unter anderem noch Daniel Craigs „Knives Out“-Co-Star Ana de Armas als CIA-Agentin Paloma sowie Lashana Lynch („Captain Marvel“) als neue Doppel-Null-Agentin Nomi mit von der Partie.

     

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    Kommentare
    • Mr. no oNe
      Das kann gut sein^^. Mensch die haben doch was verpasst, da kam doch noch großartige Action. Natürlich hast du recht wenn man da ausmacht hätte der Film tatsächlich ein Happy End^^.
    • Mr. no oNe
      Mathew McConaghey und Woody Harrelson 😳😳😳. Das war mir gar nicht bewusst 😳😳😳. Muss ich mir auf meine watchliste packen.
    • Bond, James Bond
      Na ja, auch wenn ich die Staffel mag, nicht jede Folge war spannend.Was ich aber sagen wollte: den Aufbau einer Serie, darf man doch nicht mit dem von Kinofilmen vergleichen. Das sind doch zwei Grundverschiedene Prämissen. Kinofilme müssen wesentlich eher zum Punkt kommen.
    • Bond, James Bond
      1939, 1956, 1959, 1962.Und genau DIESE Filme sind nicht mit Bond und andere Actionfilme vergleichbar!Sonst waren die Filme von damals 90 bis max. 120 Minuten lang. Hitchcocks Der unsichtbare Dritte war mit 136 schon ein Epos.Momentan gibt es aber um die 10 Blockbuster pro Jahr(!!!!), die über 130 Minuten gehen.Und meistens zieht sich alles unnötig in die Länge, Sei es durch Lückenfüller Szenen, davon haben Skyfall und Spectre genug oder unnötig langgezogene Actionbombast Materialschlachten.Natürlich ist das ein Trend. Wer das nicht sieht, sieht aber freilich auch nicht den Klimawandel, wenn er vor die Tür geht.Als weitere Hinweise dienen die Laufzeiten aller Bondfilme, der Star Wars Filme, von der M.I Reihe (von Teil zu Teil länger), von den Transformers, die Avengers Filme, Spider-Man und und und.
    • WhiteNightFalcon
      Aber über die Gesamtlaufzeit muss trotzdem ein Spannungsbogen da sein. 😉
    • Ortrun
      Für diese lange Laufzeit muss ein Film die richtige (möglichst spannende) Story haben, interessante Charaktere und Charakterentwicklungen bzw. Beziehungen zwischen den Charakteren, die sich spannend entwickeln und am besten noch eine gute Portion Worldbuilding. Bei Filmen wie Der Herr der Ringe (am besten in der extended Edition), Der mit dem Wolf tanzt, The Green Mile oder Ghandi sind die Laufzeiten von z.T. über drei Stunden absolut gerechtfertigt. Und wenn Craigs Abschlussfilm als Bond so eine richtig komplexe Geschichte erzählt, die alle Fäden der früheren Filme gut zusammenführt, und dazu noch gute (auch handgemachte) Action, sitze ich dafür gerne drei Stunden im Kino.Von einem (neuen) Trend zu langen Laufzeiten kann man übrigens nicht sprechen. Ich sage nur Vom Winde verweht, Die zehn Gebote, Ben Hur, Krieg und Frieden oder Lawrence von Arabien (alle über 200 min) ^^
    • Ortrun
      Vielleicht wollten die sich das Happy Ende von Bond und Vesper erhalten 😁
    • Bond, James Bond
      Das stimmt auch, bei über 50 % der Filme ist eine Laufzeit von über 150 Minuten absolut nicht gerechtfertigt. Entweder ergeben sich Längen oder man wird im Actionbombast erstickt.
    • Bond, James Bond
      True Detectives ist ja auch eine Serie mit mehreren Folgen :-)
    • Bond, James Bond
      Haha, diese Szene in Fallout ist köstlich :-)
    • Mr. no oNe
      Hoffen wir, dass es gut geschrieben ist.K.a was da los war. Ich hab mich nur gewundert wo die alle hin wollen😂. Ich bin meistens mit einer der letzten die den Saal verlassen^^. Vllt. war das Parkticket abgelaufen, wer weiß. Die haben aber noch was verpasst würde ich sagen 😁.
    • Mr. no oNe
      Sehe ich genau so.
    • Bond, James Bond
      Um es mal kurz zu fassen:Die besten Bondfilme laufen zwischen 120 bis 130 Minuten. Ausnahmen Goldfinger, FRWL, OHMMS und Casino Royale. Skyfall und Spectre waren deutlich zu lang geraten. Kein Vergleich mit M:I Fallout, bei denen die 147 Minuten wie im Flug vergingen und keine Sekunde ein Füller war.174 Minuten...ich vermute mal wieder viel Küchenpsychologie dabei. Die rallen wohl nicht, dass Bond KEINE tragische Figur wie ein Bruce Wayne ist und schon gar kein Der Pate, bei denen so eine lange Laufzeit gerechtfertigt sind.NACHTRAG:Da ich die Bondfilme derzeit wieder mal chronologisch schaue und zuletzt Octopussy darn war, Spectre aber vor 2 Wochen im TV auch anschaute, fiel mir auch ein wie viel geiler und unterhaltsamer die früheren Filme immer noch sind.
    • Piet
      absolut. genau so fresh wie michael bay's parkour einlagen in 6 underground!am allerbesten in der szene rübergebracht, indem der bösewicht bond seinen plan erklärt, sich durch seine uhr die sie ihm -selbstverständlich- nicht ab abgenommen haben befreit, draußen dann alle handlanger stormtrooper aim haben, er mit 12 schuss alle umlegt bzw. sogar alles explodiert. da war meine kinnlade unten!
    • WhiteNightFalcon
      Drama ist jetzt nicht so wild, WENN es gut geschrieben ist. Hat bei Casino Royale ja auch geklappt. Ach und man verlässt das Kino nicht, bevor das Licht angeht. 😂
    • WhiteNightFalcon
      Die Folterszene ist eine dieser Macken. Überflüssig, da sie letztlich zu nix führt. Und selbst für einen noch so harten Hund wie Bond ist es unglaubwürdig, das mal eben so wegzustecken, wenn der Kopf mit nem Bohrer malträtiert wird.
    • Flo
      Schau dir ruhig mal True Detective, 1.Staffel, an. Mit Mathew McConaghey und Woody Harrelson. Das beste, was ich je gesehen habe in Bezug auf Serien.
    • Flo
      ja man, Spectre soll irgendwie so ne Halbsatire sein, ne? Fand ich aber fresh
    • Flo
      4.Casino Royal (8v10)3.Skyfall (8v10)2.Spectre (9v10)1.Quantum Trost (9v10)... glaub mir, dafür bekommt man schlechte Vibes. Ich find aber den Stil von Quantum einfach am besten
    • Sentenza93
      Was die Leute an Skyfall finden, das werde ich nie verstehen. Nicht mal so sehr die Tatsache an sich, dass andere ihn mögen, und ich eben nicht. Sondern aufgrund der Tatsache, dass der Film aufgrund vieler Dinge, die andere Filme (auch innerhalb des Bond-Universums selber) machen und dafür berechtigterweise Dresche bekommen, gelobt wird. Wofür bzw. warum kriegt Skyfall einen Freifahrtsschein? Von dem Plot, der nur aus Zufällen besteht, bishin zu der Karikatur eines ernstzunehmenden Schurken, der Pseudoversuch von Tiefe und noch viele andere Dinge.Und ich nehme dem Film und den Machern auch noch übel, dass Spectre unter dem Film leiden musste. Man hat in Skyfall ja den kompletten Plot um Quantum in die Tonne gekloppt, nur um dann beim nächsten Film zu merken: Mist, wir haben was vergessen. Ach, klatschen wir das einfach irgendwie zusammen. Sagen wir auch noch, dass Silva ebenfalls zu dieser Organisation gehörte. Macht zwar keinen Sinn, aber sche*ß drauf.
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