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    FSK-18-Kultfilm neu bei Amazon Prime Video – grotesk, brutal und absolut großartig
    Von Daniel Fabian — 15.05.2020 um 14:45
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    Schwarzen Humor können sie, die Dänen. Das bewies u.a. Lasse Spang Olsen, dessen verrückte Action-Komödie „In China essen sie Hunde“ für viele sogar als „dänischer Pulp Fiction“ gilt. Ab heute gibt’s den Film bei Amazon Prime Video im Abo.

    STUDIOCANAL Home Entertainment Germany

    Dass ein Stuntman auch ein guter Regisseur sein kann, bewiesen unter anderem David Leitch und Chad Stahelski, die bei den „Matrix“-Filmen einst selbst halsbrecherische Kämpfe absolvierten und später dann u.a. bei der „John Wick“-Reihe am Regiestuhl Platz nahmen. Auch Lasse Spang Olsen ist ein derartiges Multitalent. Der arbeitet zwar vorwiegend als Stuntman (u.a. an „Pusher“), bewies aber spätestens um die Jahrtausendwende, dass er auch das Zeug zum großen Regisseur hat.

    Mit „In China essen sie Hunde“ (1999) lieferte er einen der großen Kultfilme des europäischen Kinos der letzten 20 Jahre, der kurz nach Kinostart sogar als „dänischer Pulp Fiction“ gehandelt wurde. Ganz kann er zwar nicht mit Quentin Tarantinos Meilenstein mithalten, Fans von derben, grotesken und ausufernden Genre-Filmen sollten den dänischen Hit aber trotzdem auf jeden Fall gesehen haben. Und genau das fällt gerade leichter denn je, denn:

    „In China essen sie Hunde“ ist ab sofort im Abo bei Amazon Prime Video* enthalten.

     

    Darum geht’s in "In China essen sie Hunde"

    Der Bankangestellte Arvid (Dejan Cukic) ist so ziemlich der langweiligste Mensch der Welt – das findet zumindest dessen Freundin Hanne (Trine Dyrholm), die ihn schließlich auch verlässt. Dabei hat Arvid gerade erst einen Bankräuber niedergeschlagen und wird seitdem als großer Held gefeiert. Doch das Blatt wendet sich, als eine unbekannte Frau an seiner Tür klingelt und ihn beschuldigt, ihr Leben ruiniert zu haben – denn es handelt sich um die Frau des Räubers, der mit der Beute eine künstliche Befruchtung finanzieren wollte.

    Schließlich plagt Arvid das schlechte Gewissen. Er beschließt kurzerhand, seinen „Fehler“ wieder gutzumachen und das Geld eigenhändig zu beschaffen, um das Familienglück der Räuberfamilie doch noch herbeizuführen. Und sein krimineller Bruder (Kim Bodnia) soll ihm dabei helfen…

    Das Drehbuch zum Film stammt übrigens von Oscar-Preisträger Anders Thomas Jensen, auf dessen Konto auch schwarzhumorige Kultfilme wie etwa „Adams Äpfel“ und „Dänische Delikatessen“ gehen.

    Nach über 25 Jahren: Tarantino enthüllt "Pulp Fiction"-Geheimnis

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    Kommentare
    • scorch
      Deshalb sehr schade, weil von ihm danach nicht mehr viel kam als Regisseur. The Good Cop fällt mir noch ein, den habt ihr hier nicht gelistet.
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