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    Nach Bieterwettstreit und Rekordzahlung: Trailer zur Zeitschleifen-Komödie "Palm Springs"
    Von Christoph Petersen — 22.06.2020 um 21:15
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    Die nihilistische Antwort auf „… und täglich grüßt das Murmeltier“: Die Fantasy-Comedy „Palm Springs“ mit Andy Samberg und Cristin Milioti hat im vergangenen Januar einen Bieterwettstreit beim Sundance Filmfestival ausgelöst. Zu Recht? Seht selbst:

    Das Slasher-Kino ist nicht mehr dasselbe, seit die Protagonisten in der Folge von „Scream“ & Co. vor allem Teenager sind, die in ihrem Leben bereits selbst etliche Slasher-Filme gesehen haben (und die gängigen Genre-Regeln deshalb in und auswendig kennen). Jetzt sind wir offenbar auch im Zeitschleifen-Genre an diesem Punkt angekommen, denn Palm Springs“ präsentiert sich offensichtlich als die Meta-Antwort auf den Bill-Murray-Klassiker „…und täglich grüßt das Murmeltier“.

    Die Hauptrollen in der Zeitschleifen-Comedy von Langfilm-Debütant Max Barbakow spielen „Brooklyn Nine-Nine“-Star Andy Samberg und Cristin Milioti, die man vor allem als Mutter aka das Mädchen mit dem gelben Regenschirm aus den finalen beiden Staffeln von „How I Met Your Mother“ kennt.

    Darum geht’s in "Palm Springs":

    Sarah (Cristin Milioti), die sich mit ihrer Rolle als Treuzeugin schwertut, und Nyles (Andy Samberg), das schwarze Scharf seiner Familie, hängen bei einer Hochzeit im Nobel-Touristenort Palm Springs buchstäblich fest: Nachdem er sie vor einer katastrophalen Hochzeitsrede gerettet hat, verfällt sie zwar seinem nihilistischen Charme - aber dann taucht plötzlich aus dem Nichts ein Pfeil auf… und ein Höhle erweist sich offenbar als direkter Zugang in die Hölle.

    Nachdem die aufkeimende Affäre durch diese surreale Intervention vereitelt wurde, muss auch Sarah erkennen, dass Nyles mit seiner zynischen Weltsicht offenbar Recht hat und nichts, was man tut oder lässt, wirklich von Bedeutung ist: Also beginnt das fortan in einer Zeitschleife feststeckende Duo, die Hochzeit auf jede erdenkliche Art zu sabotieren…

    Rekordsumme von Hulu

    Mit einem Kaufpreis von 17,5 Millionen Dollar für „Palm Springs“ hat Hulu den bisherigen Sundance-Rekord eingestellt – hier eine Liste der höchsten Summen, die jemals für Filmrechte beim beliebten Indie-Film in Sundance gezahlt wurden:

    •  1. Platz: „Palm Springs“ (17,5 Millionen Dollar)
    •  1. Platz: „The Birth Of A Nation“ (17,5 Millionen Dollar)
    •  3. Platz: „Late Night“ (13 Millionen Dollar)
    •  4. Platz: „Mudbound“ (12,5 Millionen Dollar)
    •  5. Platz: „The Big Sick“ (12 Millionen Dollar)

    Da es den Streaming-Service Hulu (gehört zum Großteil Disney) in Deutschland nicht gibt, steht aktuell noch nicht fest, wie „Palm Springs“ hierzulande zu sehen sein wird. Nur eines können wir nach dem Sichten des Trailers mit ziemlicher Sicherheit sagen: Disney wird „Palm Springs“ sicherlich nicht zu seinem auf Familienfreundlichkeit getrimmten Disney+ abschieben!

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