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    Neben "John Wick 4" und "Matrix 4": Nächster Keanu-Reeves-Actioner bekommt Sequel
    Von Daniel Fabian — 13.08.2020 um 10:42
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    Ein Film muss nicht immer ein Hit sein, um ein Sequel nach sich zu ziehen. Das zeigt nun „47 Ronin“: Der Fantasy-Martial-Arts-Actioner gilt als berühmt-berüchtigter Megaflop und wird nun sieben Jahre später fortgesetzt – auf Netflix!

    Universal Pictures Germany / Netflix

    Keanu Reeves erlebt seit ein paar Jahren seinen zweiten Frühling, den Fans auch liebevoll „Keanussance“ nennen – denn nach einigen Durchhänger-Jahren ist der allseits beliebte Action-Star spätestens seit „John Wick“ (2014) wieder voll im Geschäft! Und so stehen demnächst nicht nur „John Wick 4 und 5“ ins Haus, sondern mit „Matrix 4“ und „Bill und Ted 3“ auch Fortsetzungen von Reeves’ großen Kult-Filmreihen.

    47 Ronin“ war genau das allerdings nicht. Der 175 Millionen Dollar teure Fantasy-Actioner spielte weltweit nur knapp 151 Millionen Dollar ein und gilt damit als einer der größten Hollywood-Flops des vergangenen Jahrzehnts. Sieben Jahre später scheint nun aber genug Gras über die Sache gewachsen zu sein, sodass man nun tatsächlich an eine Fortsetzung glaubt – auch wenn über Reeves' Beteiligung daran noch ein großes Fragezeichen steht:

    47 Ronin 2“ ist in Arbeit – und zwar bei Netflix!

    Nachdem Teil 1 von den titelgebenden Samurai erzählt, die einen Rachefeldzug gegen den heimtückischen Lord Kira (Tadanobu Asano) planen und dabei Unterstützung von dem herrenlosen Krieger Kai (Keanu Reeves) bekommen, scheint sich mit der Fortsetzung aber nicht bloß die Plattform – von der Leinwand zu Netflix – zu ändern, sondern auch das Setting.

    Das wissen wir über "47 Ronin 2"

    Der Regisseur: Wie Deadline exklusiv berichtet, wird Schauspieler und Regisseur Ron Yuan den Film inszenieren. Yuan ist unter anderem für seine Auftritte in Martial-Arts-Filmen wie „Shaolin Kickers“ und „Born 2 Die“ bekannt und ist demnächst außerdem in Disneys Neuverfilmung „Mulan“ (ab 4. September auf Disney+*) zu sehen.

    Auf dem Regiestuhl nahm er zuletzt für den in Peking angesiedelten sechsten Teil der Tanzfilm-Reihe „Step Up“ Platz. Außerdem war er beim Statham-Kracher „Wild Card“ und der Blaxploitation-Hommage „Black Dynamite“ Action-Director – und bringt somit auch die nötige Action-Erfahrung für den Samurai-Film mit.

    Yuan äußerte sich glücklich darüber, dass Produktionsstudio Universal mit Netflix für den Film gemeinsame Sache mache, um Zuschauern rund um den Globus einen „Genre-Mix aus Martial-Arts, Action, Horror und Cyberpunk“ bieten zu können.

    Die Story: Viele Informationen zum Inhalt des Sequels gibt es zwar noch nicht, wie Collider allerdings berichtet, soll „47 Ronin 2“ ganze 300 Jahre nach dem ersten Teil spielen – was auch den oben erwähnten Genre-Mix erklären dürfte. Gleichzeitig könnte das aber auch bedeuten, dass Keanu Reeves wohl nicht zurückkehren wird. Ausgeschlossen ist aber auch das keineswegs. Wenn man Reeves dabei haben will, wird sicher ein Weg gefunden werden.

    Und man darf sich schon fragen, warum ausgerechnet ein Flop wie „47 Ronin“ fortgesetzt werden soll, wo Netflix doch einfach irgendeinen anderen Samurai-Film produzieren könnte. Warum „47 Ronin“ fortsetzen, wenn nicht mit Keanu?

    „47 Ronin“ ist derzeit übrigens im STARZPLAY Channel auf Amazon Prime Video* enthalten, den ihr (einmalig) kostenlos testen könnt.

    Die FILMSTARTS-Kritik zu "47 Ronin"

     

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    Kommentare
    • Rockatansky
      Dazu kommt, dass Reeves mittlerweile wieder Leute in's Kino lockt. Da muss man eben schnell was raushauen...
    • Jimmy v
      Indeed, my friend, indeed!
    • greekfreak
      Ghost of Tsushima, das auch ein historisches Setting hat, ist ja gerade super erfolgreich als Game, das wär doch was als Film?
    • greekfreak
      Meh. Was ist eigentlich aus der geplanten Adaption von Frank Miller's Ronin Comic geworden? Die geht ja auch in die Richtung Cyberpunk meets Samurai.
    • Sentenza93
      Hab den Film schon wieder vergessen gehabt. Aber stimmt, da war ja was. 😂
    • WhiteNightFalcon
      Ne. Gäbe es Netflix nicht, hätte es davon erst garkeine Fortsetzung gegeben.
    • WhiteNightFalcon
      47 Ronin war einer der Filme, von denen ich mir gewünscht hätte, sie wären gut gewesen. Mittelalterliches Japan und dann noch ne gehörige Portion Fantasy mit rein, beides Themen, die ich mag. Das Ergebnis war jedoch einfach enttäuschend auf ganzer Linie. Einzig den Soundtrack von Ilian Eshkeri fand ich für sich wirklich gut. 47 Ronin war aber nicht der einzige Film, in dem diese Legende aufgegriffen und enttäuschend umgesetzt wurde. Auch Last Knights mit Morgan Freeman und Clive Owen versuchte es 2015 und scheiterte. Der Film hat u.a. das gleiche Problem wie Robin Hood mit Taron Egerton, weil er im Mittelalter spielen will, aber vieles dafür zu deplatziert wirkt.
    • Gold Kreis
      https://media2.giphy.com/me...da kaufen die schrott und machen es bestimmt noch schrottiger.
    • Defence
      47 Ronin war aus verschiedenen Gründen eine herbe Enttäuschung, angefangen von der massiven Respektlosigkeit gegenüber den historischen Figuren und der Kultur Japans, die nicht nur tatsächlich existierten, sondern in Japan bis heute im kollektiven Gedächtnis allgegenwärtig sind und verehrt werden.Das Hollywood einer der Figuren ausgetauscht und ignoriert/weggelassen hat, um Reeves völlig fiktive Figur für den westlichen Markt reinzupressen, war noch nicht arrogant genug, nein, man mußte auch noch einen Ronin zum trotteligen Sidekick für ein paar billige Lacher machen.Nochmal zur Verdeutlichung: Die 47 Ronin sind in Japan bis heute Nationalhelden, deren Namen jedes einzelnen Ronin jedem Japaner ein Begriff sind..Gleichzeitig biedert man sich in geradezu grotesker Weise den Chinesen bei jeder passenden und vor allem unpassender Gelegenheit an, ändert ganze Handlungsstränge z.b. bei Romanverfilmungen (u.a. World War Z, wo in der Romanvorlage der Ursprung des Virus in China lag), zensiert in vorauseilenden Gehorsam problematische Szenen (z.b. Homose*ualität betreffend o. was Tibet betrefft), buckelt und kriecht vor den chinesischen Machthabern, um ja nicht vom chinesischen Markt abgeschnitten zu werden.Habe mich damals so über den Film geärgert und tue es bis heute.
    • Jimmy v
      Ein Sequel hätte ich nicht verkehrt gefunden. Doch die Idee sagt mir gar nicht zu: Warum 300 Jahre danach? Ein echter Samuraifilm in historischem Setting wäre doch viel cooler als irgendein modernerer Kram.Für mich klingt das alles auch nicht nach einer echten Fortsetzung. Eher nimmt man hier einen halbwegs populär klingenden Titel und macht dann was ganz anderes daraus.
    • F. Bates
      Gut, dass es Netflix gibt.Sonst wär der ins Kino gekommen ...
    • GamePrince
      Fand den Film damals sehr solide und etwas unterbewertet. Sequel braucht man zwar nicht unbedingt, aber lieber nehm ich das, als einen Nachfolger zu 365 Days.
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