Als Frontmann einer Hochzeitsband sorgt Rick (Paul Rudd) jeden Abend für große Gefühle und ausgelassene Stimmung, seine eigene Musikkarriere hat jedoch nie den erhofften Höhenflug erlebt. Bis er bei einem Auftritt Danny (Nick Jonas) kennen lernt, einen ehemaligen Boyband-Star, dessen Erfolge mittlerweile auch schon einige Jahre hinter ihm liegen. Sofort springt zwischen den beiden Musikern der kreative Funken über und bei einer spontanen, nächtlichen Jam-Session entwickelt sich plötzlich eine ganz neue Energie. Dadurch kehrt nicht nur Danny mit frischem Selbstvertrauen ins Rampenlicht zurück, auch Rick beginnt wieder an seine eigene Stimme zu glauben. Als Danny einen Song von Rick zu einem Nummer-1-Hit macht, sieht Rick endlich die Möglichkeit, sich den Ruhm zu holen, der ihm zusteht. Es stellt sich nur die Frage, wie weit er dafür bereit zu gehen bereit ist.
Wie viel man mit den Filmen von John Carney anzufangen weiß, steht und fällt wahrscheinlich entscheidend damit, wie man selbst auf Musik blickt. Seit der Ire vor fast 20 Jahren mit „Once“ einen ungemein profitablen Überraschungshit landete – die Straßenmusik-Romanze spielte das 140-Fache ihres schmalen Budgets von 112.000 Euro ein –, dreht er unaufhörlich Filme über Musik als Selbstfindungsmotor, Wahrheitsträger und Gemeinschaftsstifter. Wobei diese Aussage spezifiziert werden muss: Carney, der gemeinsam mit „Once“-Hauptdarsteller Glen Hansard auch Teil der Rockband The Frames ist, geht es in Filmen wie „Can A Song Save Your Life?“ oder nun auch „Power Ballad – Der Song meines Lebens“ nicht nur um Musik. Es geht ihm um „richtige“, um „ehrliche“ Musik. Ein Song ist bei ihm nur dann etwas wert, wenn er direkt vom Herzen in die Hand fließt. Fehlen seinen Figuren die richtigen Worte, schreib
Ein Film ohne ein Genre. Paul Rudd gibt einen charmanten Loser und Sänger einer Hochzeitsband, der einem Star seinen besten Song verrät und dann erleben muß, wie der mit dem Ding durch die Decke geht und nach einer Möglichkeit sucht, zu seinem Recht zu kommen. Der Film legt sich aber in keine Richtung fest: das alles hätte als Stoff für ein Drama, für eine Komödie und . sogar für einen Thriller getaugt. Der Film plätschert aber ...
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White Tiger
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3,0
Veröffentlicht am 9. Juni 2026
Ein netter Musikfilm für einen unterhaltsamen Kinoabend. Ja, der Song hätte noch etwas stärker sein können, aber alles in allem mochte ich die Story und die Darsteller.
Oliver Stozno
7 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 29. Juni 2026
Okay, die Songs von "Can a Song Save Your Life?" haben mehr Klasse, als der hier gebotene "Welthit" "How To Write A Song Without You", aber der Film funktioniert trotzdem. Die Paul Rudd Version des Hits ist natürlich die bessere, aber das ist gar nicht so wichtig. Es geht doch vielmehr um den Weg des sympathischen Hauptdarstellers zu dem was eigentlich zählt im Leben. Es macht viel Spaß Paul Rudd auf diesem Weg zu begleiten - bestimmt auch ...
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Ralph Rexhäuser
2 Kritiken
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3,0
Veröffentlicht am 9. Juni 2026
Überzogen, klischeehaft, aber dennoch unterhaltsam. Kein Brüller von Film, aber dennoch solide gemacht. Speziell die Kamerafahrten beim Wechsel von Hochzeitsbühne zu Konzertsaal sind gut gelungen. Das Publikum in Sneak-Vorstellung fand den Film mehrheitlich gut. Das Schwächste im Film ist tatsächlich der vermeintliche Welthit, den man nach der Vorstellung doch allzu schnell wieder komplett vergessen hat.
“Power Ballad - Der Song meines Lebens” hat eine Altersfreigabe ab 6 Jahren bekommen. Das bedeutet, dass nur Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind, den Film im Kino sehen dürfen. Kinder unter 6 Jahren dürfen selbst in Begleitung von älteren Personen oder Erziehungsberechtigten den Film laut FSK nicht im Kino sehen.
Realer Songklau als Inspiration
Inspiriert wurde das Verschweigen eines Co-Autors in „Power Ballad - Der Song meines Lebens“ von der jahrelang anhaltenden Kontroverse um den Robbie Williams Hit-Song „Angels“ (1997). Erst 2011 räumte Williams ein, den Song nicht komplett allein geschrieben zu haben, sondern dass dieser eigentlich auf einem Song des irischen Songwriters Ray Heffernan basiert - also eine ganz ähnliche Situation wie in der Filmhandlung von „Power Ballad“.
Musikalischer Filmemacher
Mit „Power Ballad - Der Song meines Lebens“ bleibt sich der irische Filmemacher John Carney auch weiterhin treu. Seit seinem filmischen Durchbruch „Once“ (2007) führte der ehemalige Bassist der Rockband The Frames fast ausschließlich bei Filmen Regie, bei denen das Thema Musik im Vordergrund stand (z.B. „Can a Song Save Your Life?“, „Sing Street“). Während einer Szene in „Power Ballad“ ist übrigens auch ein Straßenmusiker zu hören, wie er den osc
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