Hinter „Power Ballad“ steckt jemand, der sich mit rührenden und komischen Verwicklungen aus Musik und Film bestens auskennt: Der irische Regisseur und Drehbuchautor John Carney war früher Bassist der Rockband The Frames. 2006 landete Carney mit der von ihm erdachten und inszenierten Musikromanze „Once“ einen Indie-Hit, der unzählige Publikumsherzen nicht zuletzt mit dem darin performten Song „Falling Slowly“ eroberte.
Es folgten weitere Filme übers Musizieren wie „Can A Song Save Your Life?“ (2013), „Sing Street“ (2016) und „Flora And Son“ (2023), die bei der Kritik überwiegend gut wegkamen. Ob Carney mit „Power Ballad“ der nächste Hit gelingt, wird das US-Publikum ab dem 5. Juni 2026 feststellen können. Das deutsche Publikum muss noch geduldig auf ein Startdatum warten. Aber zumindest den Trailer zu „Power Ballad“ können wir schon sehen.
Gestohlener Song? Darum geht’s in "Power Ballad"
Vor über 20 Jahren war Rick Power („Ant-Man“-Star Paul Rudd) Frontmann der Rockband Octagon, hatte einen Plattenvertrag in der Tasche und ging auf Tournee. Doch der Durchbruch kam leider nie und so ließ sich Rick in Irland mit seiner Frau Rachel (Marcella Plunkett) nieder, wurde Vater und verdient nun als Hochzeitssänger mit der Band The Bride & Groove sein Geld. Sein neuester Auftritt führt ihn auf ein Schloss, wo er Danny Wilson (Nick Jonas alias ein Drittel der Boyband The Jonas Brothers) kennenlernt, ein ehemaliges Boyband-Mitglied, das auf eine Solokarriere hofft.
Rick und Danny verstehen sich auf Anhieb und verbringen nach der Trauung den Abend damit, über Musik zu sprechen, Bier zu trinken und in einer Jam-Session gemeinsam Songs zu erproben. Als ein halbes Jahr darauf einer der so entstandenen Songs zum Mega-Hit wird und Danny quasi über Nacht wieder nach oben katapultiert, ist Rick fassungslos: Schließlich ist das sein Song!
Musik-Begeisterte können nun auch auf diesen Streamingtipp zurückgreifen:
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