Mit siebzehn Jahren lebt Kellou (Maïmouna Miawama) mit Fähigkeiten, deren Ursprung ihr rätselhaft bleiben. Erst als sie Aya (Achouackh Abakar Souleymane) begegnet, kommt ein wenig Licht ins Dunkel. Aya ist Zeugin von Kellous Geburt und dem Tod ihrer Mutter, deren letzte Worte sie kennt. Doch ihre Verbindung geht noch weiter, denn Aya kennt auch Kellous Geheimnis. Als Ayas Zeit sich dem Ende neigt, sieht sie auch eine mit Kellou geteilte mystische Welt im Sterben. Kellou erhält die Aufgabe, den Untergang zu verhindern.
Kritik der FILMSTARTS-Redaktion
3,0
solide
Soumsoum, The Night Of The Stars
… und dann kommen die Zombies doch noch!
Von Christoph Petersen
Die Leinwand bleibt erst einmal schwarz. Auf der Tonspur wütet hingegen ein Unwetter. Der Regen ist zwar nie zu sehen, sehr wohl aber die Folgen der Überschwemmungen, die am 1. September 2024 in allen 23 Provinzen des Tschad durch die stärksten Niederschläge seit mehr als 40 Jahren ausgelöst wurden. Auch den Lehmhütten im Wüstendorf der 17-jährigen Schülerin Kellou (Maïmouna Miawama), die regelmäßig von albtraumhaften Visionen heimgesucht wird, sieht man die Flutschäden an. Noch schwerer wiegt allerdings, dass in letzter Zeit bereits fünf Babys aus ungeklärter Ursache verstorben sind. Für den Dorfvorsteher ist die Sache deshalb klar:Die Schuld muss bei der nach jahrelanger Abwesenheit zurückgekehrten Kräuterkundlerin Aja (Achouackh Abakar Souleymane) liegen. Sie soll deshalb gefälligst wieder verschwinden; die Jugend des Dorfes bewirft ihr Haus bereits mit Steinen. Nur die junge Protagon