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hallidalli
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2,0
Veröffentlicht am 24. Juli 2026
Der Einstieg zieht sich leider etwas in die Länge und auch der Kriminalfall konnte mich nur selten fesseln. Dafür überzeugen die sympathischen Schafe, die gelungenen Animationen und die gemütliche Atmosphäre. Mit dem Humor konnte ich allerdings wenig anfangen, da mich kein Moment wirklich zum Lachen gebracht hat.
Wer hätte gedacht, dass ein Film über Schafe so viel Spaß machen kann? "Glennkill: ein Schafskrimi" ist ein wirklich süßer Film über eine Schafsherde, die den Mordfall ihres liebevollen Schäfers George (gespielt von Hugh Jackman) aufklären möchte. Die Geschichte wird dabei mit viel Humor und Liebe erzählt. Es geht um Freundschaft, Vertrauen, die Verbundenheit zwischen Mensch und Tier - und natürlich einen Mordfall. Zugegeben, die menschlichen Charaktere sind eher oberflächlich dargestellt, aber (abgesehen vom Polizisten) auch nur Nebenakteure. Die eigentlichen Stars sind die Schafe, die im Übrigen so hervorragend animiert sind, dass sie in Sachen Echtheit kaum von ihren menschlichen Kollegen zu unterscheiden sind. Im Deutschen sind die beiden "Hauptschafe" von Anke Engelke und Bastian Pastewka synchronisiert, die wie immer wunderbar miteinander harmonieren. Insgesamt eine wirklich süß anzuschauende Komödie für die ganze Familie!
Wieder mal ein Who done it Film und diese sind dank "Knives Out" im Moment echt beliebt aber im Grunde ist es halt immer das selbe. Deshalb nimmt man sich hier eine Buchverfilmung und Schafe die den Fall ermitteln. Das hört sich zwar bescheuert an aber es ist ein total niedlicher und liebevoller Film. Der Fall ist spannend und auch clever gelöst, die Schafe sind toll und das CGI sihet echt gut aus aber in den untypischen Dingen für die Schafe, sieht es nicht mehr ganz so gut aus. Die menschlichen Charaktere sind total sympathisch, Hugh Jackman ist echt gut aber ist nach 20 Minuten weg und der Beste vom Cast ist Nicolas Braun als tollpatschiger aber netter Polizist. Hier werden selbst härtere Themen angesteuert wie Ausgrenzung, Rassmismus oder Sterben und das ist zwar nicht ganz für Kinder geeignet aber so erklärt, dass es die Kinder verstehen. Gegen Ende wird es aber viel zu kitschig. Der Film ist eine absolute Überraschung aber ich denke einer der Top 10 Filme des Jahres ist es nicht, im Moment ist es für mich Platz 5 des Jahres.
Insgesamt ist es ein guter Film der niedlich, liebevoll, sympathisch, unterhaltsam und spannend ist.
Charmante Schafe, aber einige unsinnige Änderungen zum Buch!
Sprechende CGI-Schafe mit echten Menschen in einem Krimi? Nein danke… Dachte ich zuerst, obwohl ich die Vorlage „Glennkill“ kannte. Ja, es gibt ein wirklich sehr süßes Buch von einer deutschen Autorin (Leonie Swann), die über einen englischen Schäfer und seine verrückte Bande an Schafen schreibt. Das erste Buch erschien 2005 und bislang gibt es sogar zwei Fortsetzungen von 2010 und 2026. Dass Hollywood auf die süßen Schafe von George aufmerksam werden würde, war nur eine Frage der Zeit und schließlich war es dann im selben Jahr des dritten Buches (2026) soweit und „Glennkill: Ein Schafskrimi“ kam ins Kino. Aber warum nur mit echten Menschen und CGI-Schafen? Das Ganze hätte sich doch super für einen hübschen Animationsfilm geeignet, aber heutzutage muss ja alles „Live-Action“ sein, sonst ist es nicht ernst zu nehmen (siehe Disney oder auch DreamWorks). Und daher wollte ich den Film auch nicht sehen, aber da das Ganze nun bei Prime zu sehen ist, wollte ich doch mal rein schauen. Und ja, „Glennkill“ ist kein sonderlich großartiger Film, aber überraschenderweise auch kein wirklich schlechter.
George lebt als einsamer Schäfer auf seiner Weide und genießt dort seine Ruhe. Seine besten Freunde sind natürlich die wolligen Freunde, darunter die kluge Lily, der gutmütige Mopple, der nie etwas vergisst und der mysteriöse Sebastian. George liest seinen Schafen jeden Abend eine Geschichte vor und besonders die Krimis sind heiß begehrt. Doch als es im ruhigen, englischen Dorf Denbrook einen echten Mord gibt, müssen Georges Schafe selbst ran…
Zunächst die positiven Dinge: Der Film ist im Großen und Ganzen recht unterhaltsam. Es passiert immer etwas und die Schafe sind tatsächlich echt putzig. Das CGI ist erstaunlich gut, aber man sieht halt eben trotzdem, dass es Computer animierte Tiere sind. Bei den „Paddington“-Filmen hat mich das aber zugegebenermaßen auch nicht sonderlich gestört, da die Story so gut war. Hier ist die Story zwar nicht großartig, aber man gewöhnt sich schnell an den künstlichen Look. Ich verstehe nur nicht, warum man nicht auch echte Schafe benutzen kann und für die actionreichen Momente auf CGI-Exemplare zurück greifen kann?
Na ja… Der Film ist in meinen Augen gerade für Kinder ein ganz süßer Krimi und erinnerte mich stellenweise an „Ein Schweinchen namens Babe“. Sogar ein paar düstere Themen erden angesprochen, wie etwa die Vergangenheit von Sebastian, auch das mochte ich. So hatte der Film ein paar erstaunlich ernste Momente.
Schauspielerisch wird hier ein großer Cast mit Hugh Jackman, Emma Thompson und einigen großen Stimmen im Original (Patrick Stewart, Bryan Cranston und Regina Hall) geboten. Im Deutschen überzeugen Anke Engelke und Bastian Pastewka als Lily und Mopple und machen eine gute Sache. Der leicht überzogene Ton der Darsteller*innen passt sehr gut zur Story, aber natürlich niemand zeigt hier eine wirkliche Glanzleistung.
Zu guter Letzt will ich noch die satten Farben und die schönen Landschaftsaufnahmen loben. „Glennkill“ ist ganz ansehnlich.
Nun aber die negativen Aspekte: Die Story. Sie ist nicht unbedingt schlecht, aber kennt man das Original (und ich mag das Buch sehr), muss man sich doch über einige kuriose Änderungen wundern, die die Geschichte deutlich abschwächen. Besonders die neue Figur des Reporters im Film hätte es nicht gebraucht! Dafür werden andere Figuren vernachlässigt und wieso zum Teufel hat man einige der Namen der Schafe geändert? Lily heißt eigentlich Miss Maple und Sebastian Othello...
Weiterhin zündet der Humor nicht immer und verlässt sich (klassischerweise bei diesen Filmen) zu oft auf Slapstick. Und es ist leider keine sehr gute Sorte Slapstick. Schaut man sich den Regisseur an (Kyle Balda), überrascht das nicht, immerhin hat er einige der unsäglichen „Minions“-Filme gedreht...
Fazit: „Glennkill“ als Film ist kurzweilig und hat einige hübsche Momente. Vor allem die Schafe sind charmant. Aber es fehlt ansonsten an Originalität und vor allem Mut. Das Buch ist hier und da deutlich makabrer, aber offenbar wollte man den Film schön safe vermarkten können… Eine solide, aber dennoch weichgespülte Adaption des Stoffes. Lieber die Bücher lesen!
Was für ein schwacher Film. Die Idee schien auf einen witzigen Verlauf zu verweisen, dumme Schafe, die einen Mordfall lösen, aber was wird daraus gemacht. Eine kitschige, dümmliche Dorfgeschichte mit schlechten Schauspielern, wo selbst die Schafe nicht überzeugen können. absolute Enttäuschung
"Glennkill - Ein Schafskrimi" ist ein wunderbarer Film, mit einem Hauch von "Watership Down", der theoretisch kitschig klingt und extrem dumm sein sollte, aber letztendlich brillant mit wirklich liebenswerten Erfahrungen ausgeführt wird. Es ist durchaus bemerkenswert, dass hässliche und schlechte Dinge in der Welt hier auf eine direkte, aber erhebende Weise gehandhabt werden, die selbst auch die kleinsten Mitglieder ihrer Familie zu schätzen wissen. Das Schafs-Abenteuer ist ein familienfreundlicher Film, der Erwachsene als auch Kinder unterhaltend anspricht, indem er ironische Betrachtungen mit körperlichen Slapstick Einlagen und anderen komischen Routinen kombiniert.
"Glenkill: Ein Schafskrimi" von Kyle Balda verknüpft eine klassische Detektivgeschichte, britisches Dorf-Flair und anrührende Tier- und Familiengeschichte zu einem liebenswerten Filmjuwel. Die Schafe sind zudem so lebensecht animiert, dass man komplett vergisst, dass sie nicht genauso echt sind wie die menschlichen Schauspieler. Die beiden Hauptermittler-Schafe Lily und Mopple werden außerdem von Anke Engelke und Bastian Pastewka gesprochen und die zwei sind einfach so sympathisch und haben so eine tolle Chemie zusammen, das ist jedes Mal ein riesiges Vergnügen, sie gemeinsam zu erleben.
Man kann der Geschichte vielleicht vorwerfen, dass der Kriminalfall und die Verdächtigen relativ leicht zu durchschauen sind. Aber mich hat es nicht gestört, weil ich das Gesamtergebnis rund fand und man trotzdem gut miträtseln konnte.
Fazit: Ein großer Spaß, anrührend, liebenswert und toll umgesetzt. Sehenswert!