Marty Supreme
Durchschnitts-Wertung
4,0
80 Wertungen

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Heye Dirks
Heye Dirks

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2,0
Veröffentlicht am 18. März 2026
Wir waren zu dritt im Kino und gingen mit einer ähnlichen Meinung wieder raus.

Ein Plakat wirbt mit "Eine Mischung von the wolf of wall street und catch me if you can". Wer mit dieser Erwartung ins Kino geht wird definitiv enttäuscht. Es fehlt an der Lockerheit und dem Witz der anderen Filme. Wer Fan des von mir hiermit entdeckten Genres Sadfies ist, hat vielleicht Vergnügen am Film.

Der Film startet besonders und setzt die Erwartungen hoch. Doch spätestens nach der Hälfte ist man dermaßen genervt vom Hauptakteur, dass man das Gefühl hat, Marty Supreme kämpft erneut um das Heroin wie in dem Film beautiful boy. Ebenfalls wirkt der 80er Jahre Soundtrack in einem Film der Nachkriegszeit (außer in der Anfangs-Szene) deplatziert.

Der Film hat definitiv eine Sogwirkung und gute künstlerische Szenen. Aber mit dem angekündigten Blockbuster hat es wenig zu tun. Ebenfalls sehe ich keinen Grund dafür nach einem Oscar für Chalamet zu rufen. Er spielt fast die gleiche Rolle wie in beautiful boy und die Menge der anstrengenden Szenen mit ihm wirken irgendwann erdrückend.
So sehnten wir uns spätestens nach der Hälfte des Films das Ende herbei.

Fazit: Für Fans von Sadfies wahrscheinlich ein "Muss", für uns in Erwartung eines der besten Filme des Jahres...eine große Enttäuschung!
Fast4ward
Fast4ward

24 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 14. März 2026
Selten bin ich so zwischen den Stühlen. 5 Sterne für ein beeindruckendes Werk. Oder mein Entsetzen über die Egomanie als Stilmittel. Dennoch absolut glaubwürdig, als Folge des grenzenlosen Erfolgswillens.
Axel Urban
Axel Urban

3 Kritiken User folgen

1,0
Veröffentlicht am 12. März 2026
Als aktiver Tischtennis-Spieler war ich sehr gespannt auf diesen Film, zumal auch Timo Boll eine kleine Nebenrolle hat. Leider ist Tischtennis nur der Aufhänger für die Timothy-Show, hätte auch alles mögliche andere sein können. Ständig zoomt die Kamera auf das Gesicht des Hauptdarstellers, wenn er wieder versucht durch irgendwelche Frechheiten seinen Willen durchzusetzen. Und alle spielen mit. Die Frauen haben Sex mit ihm, die Männer besorgen ihm alles was er will. Dabei kommt überhaupt kein Spannungsbogen zu Stande, man vergisst zwischendurch sogar, was Martys eigentliche Mission/Intention ist. Ist aber auch egal, weil das Finale eh vorhersehbar und abgeschmackt ist. Es kommt auch kein 50ger-Jahre-Flair auf, obwohl alles aufwändig kostümiert und ausgestattet wurde, weil die Personen sich wie 2026er-Idioten benehmen. Dazu noch Filmmusik aus den 80gern...es passt alles nicht zusammen. Am Ende weint er...und das ist auch irgendwie egal.
DHR
DHR

11 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 12. März 2026
Herausragende Schauspieler in einem hinreißenden Plot um einen „sympathischen(?) „ Kotzbrocken der alles versucht um seinen Lebenstraum zu erreichen


Vielleicht könnte man es mit Film aus einer analogen Zeit mit digitalen
Mitteln toll umgesetzt!
Absoluter Oscarfavorit !!
martin _ffm
martin _ffm

2 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 11. März 2026
Die filmstarts-Wertung kommt ja nicht alle Tage vor. Gut so. Nur dass für mich wieder einmal solch ein mißlungener Film diese Auszeichnung bekommt, ist für mich vollkommen unverständlich. Warum? Der Film spielt in den 50er Jahren und beginnt in den ersten Szenen mit brutaler Lautstärke mit 80er Jahre Hits. Alphaville und Tears vor Fears. Was soll das? Die nächsten Stunden eiert das fragmentarische Drehbuch, spoiler: um am Ende in einer Schmalz Orgie zu landen
. Der unsympathische Oberarsch von einem Helden wird urplötzlich durch ein süßes Baby geläutert? Heh? Satire? Positiv: alle Schauspieler spielen ihre Rollen sehr gut. Gute Kamera. Gute Atmosphäre, die allerdings durch die vollkommen deplatzierten Musikuntermalungen zu Nichte gemacht wird.
White Tiger
White Tiger

1 Follower 45 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 10. März 2026
Echt jetzt Filmstarts 5 Sterne? Wofür?
Für Hauptdarsteller, die alle von Anfang bis Ende völlig unsympathisch und unangenehm sind?
Für eine völlig sinnlos in die Länge gezogene Story?
Zum Teil völlig sinnloses Szenen, wie die mit dem Hund)?‘
Und dann wird das Ganze doch für Oscars nominiert?
Da habe ich wohl einiges nicht verstanden…
Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

11 Follower 354 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 10. März 2026
„I have an obligation to see a very specific thing through. And with obligation comes sacrifice.“

Seid 2008 sind die Safdie-Brüder (Josh und Benny) in der Filmbranche unterwegs und liefern energiegeladene und wilde Filme ab. Ich sah den ersten Film der Brüder 2019 („Der schwarze Diamant“ oder im Original „Uncut Gems“) und war beeindruckt von der pulsierenden und hektischen Atmosphäre des Films. Seid 2025 sind beide Brüder auch separat unterwegs an der Regiefront und so kam es, dass Josh Safdie sein erstes filmisches Werk drehte: „Marty Supreme“. Eine lose Verfilmung des Tischtennis-Spielers Marty Reisman, hier Marty Mauser genannt. Der Film ging schnell durch die Decke und wurde zur erfolgreichsten Produktion von A24 (dem Studio, welches den Film finanzierte). Zudem ist „Marty Supreme“ ein großer Anwärter auf die Oscars, wobei Timothée Chalamets Chancen auf die Trophäe als bester Hauptdarsteller deutlich gesunken sind, nach seiner unnötigen Aussage in einem Interview („Niemand interessiert sich für Ballett oder die Oper“)… Sehr schade, dass der Film auch dadurch in ein etwas negatives Rampenlicht gerückt wird, denn ohne dieses ganze Drama ist „Marty Supreme“ ein wirklich mitreißendes Filmerlebnis!

New York, in den 50ern: Der Tischtennisspieler Marty Mauser will ganz hoch hinaus. Sein Ziel ist der Weltmeistertitel. Doch dazu muss er am amtierenden Titelträger aus Japan vorbei. Ein fast noch größeres Problem ist die Teilnahme am Turnier, denn die kostet Geld. Doch Marty macht sich nicht viel aus Jobs. Er verfolgt nur sein Ziel und ist dafür bereit alles zu tun…

Wer ein klassisches Sport-Biopic erwartet, wird wahrscheinlich enttäuscht. „Marty Supreme“ erzählt zwar die Geschichte eines halb fiktiven, halb realen Tischtennisspielers, doch der Fokus liegt hier vielmehr auf den Abgründen, die mit der blinden Jagd nach Ruhm und Reichtum einhergehen. Marty selbst ist ein sehr unsympathischer und hinterhältiger Protagonist, der lügt, betrügt und zur Not einfach vom Tatort flieht. Er ist der Inbegriff eines Narzissten, hält sich für das Zentrum der Welt und denkt, dass er allein alles schaffen kann. Regisseur Josh Safdie und sein langjähriger Drehbuchautor Ronald Bronstein inszenierten den düsteren Trip durch die Hölle dieses unausstehlichen Charakters. Wie auch schon bei „Uncut Gems“ verfolgen wir vor allem den harten und gnadenlosen Weg zum Ziel der Hauptfigur. Und dieses Ziel scheint für Marty immer unmöglicher, er redet sich um Kopf und Kragen und ist immer öfter bereit seine Würde abzulegen. Und dieser wahnwitzige und teilweise erniedrigende Weg ist ein absoluter Fiebertraum und das im besten Sinne. Die Ereignisse werden immer verrückter und nicht selten steht das Leben einer oder mehrerer Menschen dabei auf dem Spiel. Und obwohl Marty ein teilweise widerlicher Typ ist, so kann er einem doch irgendwie nur Leid tun und man wünscht sich irgendwann sogar, dass er zumindest ein bisschen Glück in seinem Leben erfährt.

Diese Charakterstudie macht den Film so faszinierend und unterhaltsam. Dabei ist das Ganze sehr schnell und Energie-geladen inszeniert, typisch für die Safdies halt. Die Figuren schreien sich nicht selten an, reden übereinander und die Situationen eskalieren schnell mal. Das ist für manche Zuschauer*innen sicherlich anstrengend, aber genau dadurch vermittelt „Marty Supreme“ halt auch diesen konstanten Stress des Protagonisten. In der Hinsicht liebe ich auch den Rahmen des Films, der mit der Befruchtung einer Eizelle startet.

Der Cast ist großartig: Odessa A´zion als Martys Freundin ist klasse und Gwyneth Paltrow kehrt nach „Avengers Endgame“ das erste Mal wieder auf Leinwand zurück und liefert eine sehr beeindruckende Performance ab. Daneben brillieren auch Leute wie Abel Ferrara, der viele kontroverse Filme in den 80ern und 90ern drehte. Selbst der japanische Weltmeister, Koto Endo, wird von einem echten Spieler performed (Koto Kawaguchi). Was ich besonders liebe: Alle Darsteller*innen sehen abgenutzt, verschwitzt und einfach „normal“ aus. Der Film zeigt keine typischen Models, wie man sie sonst in den heutigen Hollywood-Produktionen sieht, sondern bietet Figuren, die nicht der klassischen Norm entsprechen. Das macht das ganze Erlebnis umso echter und greifbarer. Selbst Chalamet, der ja sonst als sehr attraktiv in seinen Filmen heraus sticht, zeigt hier auch mal seine „hässliche“ Seite. Ich finde auch, dass dies eine seiner besten Rollen ist. Man mag darüber streiten, dass er die Rolle so gut spielt, weil er selbst im echten Leben eher zur Arroganz tendiert, aber wenn ich nur seine Arbeit im Film betrachte, bin ich wirklich begeistert! Er selbst produzierte den Film auch mit.

Visuell ist „Marty Supreme“ ein absolutes Fest. Nicht nur die schicke Kameraführung von Darius Khondji ist umwerfend, auch der rasante Schnitt von Safdie und Bronstein ist der pulsierende Herzschlag des Films. Und auch wenn „Marty Supreme“ nicht unbedingt ein klassischer Sportfilm ist, so sind die Tischtennis-Szenen absolut mitreißend und atemberaubend inszeniert. Dabei zeigen Safdie und sein Team die Matches in einer recht klassischen und „realistischen“ Weise, doch die Energie der Spieler ist einfach fesselnd, ebenso die rasanten Ballwechsel!

Über dem Ganzen schwebt ein spannender Score von Daniel Lopatin, der einen hypnotisch, treibenden 80´s-Synth-Sound wählte. Ein starker Kontrast zum Setting der 50er, aber in gewisser Weise passt diese Entscheidung zur Thematik des Films: Was bedeuten deine einzelnen Erfolge in 20 Jahren? Und gibt es nicht andere Dinge, die vielleicht im großen Ganzen länger überdauern?

Fazit: „Marty Supreme“ ist ein wilder und mitreißender Trip, den man so schnell nicht vergisst. Eine spannende Charakterstudie, die trotz ihrer düsteren Momente eine positive Message bietet und filmisch gesehen unfassbar toll gemacht ist!
Michael
Michael

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1,0
Veröffentlicht am 8. März 2026
Der mit Abstand übelste Film seit langem, den ich gesehen habe. Ein wirklich unsymphatischer Hauptdarsteller, der in einer völlig wirren Handlung, sein Ziel verfolgt. Zu keiner Minute hat man den Drang, ihn dabei unterstützen zu wollen. Auch bei allen anderen Darstellern ist keine Figur dabei, mit der man sich identifizieren kann. Der Hauptstrang der Erzählung ist so flach und vorhersehbar, wie am Ende offen.
Das Ganze permanent unterbrochen von wirren und lauten Nebenhandlungen, die zunehmend nerven. Sie langweilen, weil vorher klar ist, dass sie das Ziel nicht verhindern. Dabei wird permanent ein neues Problem präsentiert, das unrealistisch gelöst wird. Beim große Spiel am Ende versinkt die Handlung entgültig im Kindergartenniveau,. Das gilt nur für die Story, nicht für überflüssig Sex- und Gewaltszenen. Wenn ich ohne Begleitung im Kino gesessen hätte, wäre ich allerspätestens nach 1,5 Stunden rausgegangen. Aber das Baby zu Schluß guckt kurz lieb.
Bruce Willis
Bruce Willis

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3,0
Veröffentlicht am 6. März 2026
Dieser Film gehört auf die 'Hälfte gekürzt. Es geht dauernd total chaotisch zu. Alles beim Tischtennis Ki only,das erinnert mehr an japanische Comics, ich selber spiele seit 30 Jahren. Gwyneth Paltrwo hat eine Ausstrahlung von einem Schneemann im dunkeln. Ihr Gesicht von Botox oder Alternativen rampuniert :(. Der Rest alles ganz nett, aber sicher kein besonders wertvoller Film ausser der realen Geschichte dahinter und den ersten paar Minuten.
Randle
Randle

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2,0
Veröffentlicht am 4. März 2026
Leider war der Film für mich enttäuschend.
Diesem egomanischen durchgeknallten Typ 2,5 Stunden zuzusehen. ist kaum zu ertragen, die Gefühle seiner Geliebten kann man nicht verstehen.
Die Musik passt überhaupt nicht, obwohl an sich sehr gut.
Die Tischtennisszenen wirken wie schlecht eingeübt.
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