Nach dem Tod seiner Frau (Maria-Radena Bozhkova) in den 1990er-Jahren verlässt Mihail (Galin Stoev) Bulgarien und zieht nach Montreal. Fern der Heimat zieht er seine Tochter Roza (Michelle Tzontchev) allein groß und macht sich nebenher einen Namen als Spezialist für französische und zeitgenössische Kunst. Als die Werke der achtjährigen Nina (Sofia Stanina) im Internet viral gehen, wird seine Expertise erbeten und es geht zurück nach Bulgarien. Das kluge Kind beeindruckt ihn und er fühlt sich an seine eigene Tochter erinnert. Aber ist sie tatsächlich die Schöpferin ihrer Werke? Skepsis und die Geister der Vergangenheit überkommen ihn gleichermaßen, während er mit seiner neuen, bizarren Rolle hadert.
Viel Wind um ein Wunderkind
Von Christoph Petersen