Leo (Luca Marinelli) und Anne (Alicia Vikander) fühlen sich unaufhaltsam zueinander hingezogen, verlieren sich immer wieder aus den Augen und finden dennoch stets aufs Neue zusammen. Weder gelingt es ihnen, ihre Beziehung hinter sich zu lassen, noch sich von den emotionalen Verstrickungen zu befreien, die sie aneinander binden. Während ihre gemeinsame Vergangenheit und Gegenwart ineinanderfließen, hallt Avas (Susan Sarandon) Stimme durch die Räume und verbindet verschiedene Zeitebenen miteinander. Dabei treten Erinnerungen, Gefühle und Wahrheiten zutage, die sich nicht länger verdrängen oder festhalten lassen.
2,0
lau
The Echo Chamber
Ein (filmisches) Erbe, das man besser nicht angetreten wäre.
Von Christoph Petersen
Der Italiener Bernardo Bertolucci (1941-2018) ist für mich der beste Regisseur aller Zeiten! In der breiteren Öffentlichkeit vor allem bekannt für den Skandal-Klassiker „Der letzte Tango in Paris“ und das Historien-Epos „Der letzte Kaiser“, lag bei mir lange „Der große Irrtum“ an der Spitze, bis ich meinen aktuellen persönlichen Lieblingsfilm „Shandurai und der Klavierspieler“ gesehen habe. Natürlich war ich da ziemlich hyped, als für das diesjährige Filmfestival in Venedig gleich zwei – auf ihre Art absolut spektakuläre – Bertolucci-Projekte angekündigt wurden: Zum einen ist da eine Doku, die von niemand Geringerem als „Challengers“-Regisseur Luca Guadagnino stammt und 435 Minuten dauert. Und wenn euch 7 Stunden und 15 Minuten schon zu viel Sitzfleisch abfordern, der Titel ist sogar noch länger: „Joie De Vivre. Notes, Thoughts, Words, Reflections, Faces, And Visions Concerning Bernardo
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1:49
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Produktionsländer
Italien,
Belgien
Verleiher
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Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Italienisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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