Nach Jahren der Verbannung kehrt ein Clan in ein abgelegenes türkisches Bergdorf zurück und entfacht damit eine lange schwelende Fehde erneut. Innerhalb der Gemeinschaft wächst der Einfluss von Mesut (Caner Cindoruk), der von religiösen Visionen geleitet wird. Seine Überzeugungen bringen ihn dazu, die Autorität seines Bruders infrage zu stellen. Zwischen Tradition, Glauben und inneren Konflikten versucht Mesut, einen Weg zu finden, der das Überleben des Clans sichern soll.
3,5
gut
Salvation
Wie Gewalt entsteht
Von Christoph Petersen
Man kann kaum glauben, dass „Salvation“ auf einem realen Vorkommnis basiert. Das liegt aber nicht etwa an dem fatalen Ausmaß der entsetzlichen Geschehnisse, sondern an der geradezu perfekten Anordnung, die man für eine Parabel über die Brüchigkeit vermeintlicher Zivilisation kaum stimmiger hätte erfinden können: Zwei Clans, zwei Dörfer, ein ärmeres oben in den Bergen, ein wohlhabenderes unten im Tal – und eine lange gärende Fehde, die unausweichlich auf ihre finale Eruption zusteuert. „Burning Days“-Regisseur Emin Alper inszeniert in berauschend schönen Bildern eine unfassbar grausame Geschichte, bei der man auch deshalb immer wieder tief schlucken muss, weil sich so vieles davon so unglaublich nah anfühlt. Da spielt es auch keine Rolle, dass die Handlung in einer episch-zerfurchten Gegend irgendwo in der Abgelegenheit der türkischen Berge angesiedelt ist. Man kann diese klare Analyse, w
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Produktionsländer
Türkei,
Frankreich,
Niederlande,
Griechenland,
Schweden,
Saudi-Arabien
Verleiher
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Produktionsjahr
2026
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Türkisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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