Ein wahres Meisterwerk. Der Film liefert Emotionen, Action, Spannung, Gemetzel und zeigt die Perspektive eines kaputten, gebrochenen Mannes (Frank Castle aka Punisher). Des Weiteren bietet der Film eine gute Besetzung und auch, wenn zu kurz, liefert der Film in all seinen Ecken und Kanten ab. Insgesamt ist der Film ein wahres Marvel Meisterwerk.
Ein absolutes Meisterwerk. Der Film ist zwar unter einer Stunde, hat aber eine sehr starke Handlung. Der Film bietet eine tiefgründige Storyline, Action, Gemetzel, Brutalität und geile Charaktere. Die Besetzung ist TOP! Im Gesamtpacket ist der Film, auch wenn kurz, ein wahres Meisterwerk.
Frank Castle hat mit seinem Leben längst abgeschlossen. Seine Familie ist tot, seine Kameraden ebenso und es fehlt nur noch der letzte Schritt, den Abzug an seiner Schläfe zu drücken. Doch irgendetwas hält ihn zurück. Zudem hetzt die letzte Überlebende der Gnucci-Familie halb New York auf ihn, von Junkies über Kiffer bis hin zu jedem Halbstarken, der für ein paar Dollar glaubt, Jagd auf den Punisher machen zu können.
The Punisher: One Last Kill auf Disney+ geht ca. 45 Minuten, ist ab 18 freigegeben und macht direkt klar, das hier wird keine Familienunterhaltung mit netter Moral und Superheldenpose vorm Sonnenuntergang. Der Einstieg funktioniert hervorragend. Ein paar Vollidioten verprügeln einen Obdachlosen und John Wicken dessen Hund. Die Stimmung ist dreckig, hoffnungslos und gewalttätig, genau so muss Punisher sein. Jon Bernthal spielt Frank erneut absolut stark. Dieses kaputte, müde und innerlich längst tote verkauft einfach keiner besser. Problem ist nur, das kennen wir inzwischen schon. Daredevil und seine eigenen beiden Staffeln haben die „Ich bin innerlich komplett zerstört“-Nummer bereits mehrfach erzählt. Die Action dagegen knallt ordentlich. Roh, brutal und angenehm unangenehm. Frank bekommt selbst genug aufs Maul, wirkt nie unbesiegbar und teilweise erinnert das Ganze an das John-Wick-Gun-Fu. Nur dieses dauernde Affengebrüll und Grunzen von Frank ging mir aufm Keks. Klar es symbolisiert das „das Tier in ihm“, klingt aber trotzdem, als würde ein angeschossener Silberrücken durchs Bild rennen. Das Finale liefert endlich den klassischen Punisher-Look: ordentliche Frisur, Bart, Totenschädel und Selbstjustiz bis der Arzt kommt und ja, befriedigend ist das schon. Unterm Strich ein kurzes, knackiges Special mit starken Actionszenen und genau der dreckigen Härte, die man vom Punisher sehen will. Allerdings fehlt etwas Neues und man merkt, dass mit 20–30 Minuten extra mehr drin gewesen wäre als nur „Frank leidet und erschießt Leute“.
7/10 Punkten. Frank nutzt wirklich alles als Waffe, Pistolen, Äxte, Messer, Kugelschreiber. Sitz im Büro nie neben ihm.