KÄMPFEN 2 BOYKA-GEGNER GEGENEINANDER
Bruno, Ex-Navy-Seal mit „ich will mein Leben ordnen“-Vibe, lebt irgendwo im Nirgendwo. Eines Tages wird eine Frau an seine Hütte gespült, er päppelt sie auf, beide verstehen sich, gehen shoppen, bisschen Romance, alles ganz nett. Bis Leute auftauchen, die sie wieder einsammeln wollen und Bruno findet das dunkle Geheimnis um sie heraus.
Fight for Vengeance geht ca. 80 Minuten und ist ab 16 Jahren freigegeben. In der Hauptrolle Marko Zaror, der zusammen mit Scott Adkins zu den wenigen gehört, bei denen man weiß, wenn gekämpft wird, dann wenigstens ordentlich und ja die Kämpfe sind solide. Sauber, wuchtig, technisch gut. Nur leider auch nicht spektakulär genug, um den Rest zu retten.
Denn der Rest ist… uff.
Zaror geht in den ersten 10 Minuten erstmal gefühlt dreimal ., was jetzt nicht unbedingt nach „unaufhaltsamer Actionheld“ schreit. Seine schauspielerische Bandbreite bewegt sich zwischen „finster schauen“und „erschossener Welpe“ und das war’s dann.
Die Story ist so alt wie Actionfilme selbst,
Hübsche Frau taucht auf, man verliebt sich, hübsche Frau wird entführt, Held läuft los.
Dann kommt das Finale… und denkt sich,
„Was wäre, wenn wir einfach komplett falsch abbiegen?“ Plötzlich driftet der Film in Sci-Fi-Gefilde, als hätte jemand das Drehbuch mit einem anderen Film vertauscht. Komplett hanebüchen, komplett drüber und so absurd, dass man kurz checkt, ob man versehentlich in einen anderen Film gezappt hat.
Unterm Strich ein Streifen, der zeigt, dass gute Action allein nicht reicht. Wenn Story und Schauspiel so schwach sind, können selbst ordentliche Fights das Ding nicht mehr retten. Das ist dann einfach nur Mittelmaß mit ein paar Tritten.
4/10 Punkten. Kann gar nicht sagen, wie schnell der Film wieder aus meinem Kopf verschwunden ist, ich glaube, der hat sich selbst aktiv gelöscht.