Disturbia
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 3. Januar 2012
Ich wurde von Leuten aus meinem Bekanntenkreis etliche Male darauf hingewiesen, mir den Film an zuschauen. Es bot sich nie die richtige Gelegenheit, bis ich aufeinmal zu spätere Stunde auf einem öffentlichen Rechtlichen Fernsehsendern auf Disturbia stoß. Ich war zwar müde, jedoch packte mich der Film so sehr, dass ich nicht mehr ausschalten wollte. Mir gefällt sehr, wie die Geschichte von Alfred Hitchcocks "Das Fenster zum Hof" ein bisschen zeitgemäßiger dargestellt wird. DieSchauspieler gefallen mir sehr. Shia LaBeouf ist mir sonst eher unsympathisch, hier überzeugte er mich aber sehr. Sarah Roemer ist natürlich eine Augenweide und auch
David Morse spielt den freundlichen Serienkiller stark, nur die Mutter, gespielt von Carrie-Anne Moss ist mit der Matrix-Schauspielerin übersetzt und war bestimmt auch nur reines Marketing. Dennoch verliert der Film nie an Spannung und ist etwas ganz Großes. Natürlich kann man den Film nicht mit Hitchcocks Original vergleichen, da die beiden Filme schon ihre Unterschiede haben. Letztendlich enttäuscht mich nur was aus dem hier im Film starken Shia LaBeouf geworden ist. Hätte er so weitergemacht, würde er jetzt auf dem Niveau eines Ryan Gosling oder Leonardo DiCaprio sein. Schade. Wider zu Disturbia: Wer sich auf den Film einlässt wird Uch belohnt! Einer der sehenswertesten Filme, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
8/10
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Der Film sollte nicht FSK ab 12 Jahre freigegeben werden, sondern FSK bis 25 Jahre. Ich liege weit über 25 Jahre und fand den Film ein bischen Teeniemäßig.

Die ersten 10 Min. sind noch recht unterhaltsam und man verspricht sich schnell mehr vom weiteren Geschehen. Leider passiert dann erstmal 40 Min. überhaupt nichts mehr. In der zweiten Hälfte des Films wird dann wieder Spannung aufgebaut, die allerdings vorhersehbar und teilweise kindisch übertrieben(Teenie-Horror) ist. Eine "Gänsehaut"-Spannung hat sich die ganze Zeit nie eingestellt. Im Gegenteil, man guckt und guckt und fragt sich des öfteren ob da noch was kommt und wann es denn mal in der Handlung weitergeht.

Man verpasst nichts, wenn man sich den Film nicht anschaut und wenn man ihn sieht, hat man ihn sehr schnell wieder vergessen.
Tobias Langner
Tobias Langner

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5,0
Veröffentlicht am 16. Juni 2024
Vor kurzem wurde "Disturbia" auf Netflix auf eine Top-Platzierung befördert. Ich habe ihn bisher auch einige Male gesehen und finde, es ist immer noch ein sehr unterhaltsamer Thriller, der es schafft über 100 Minuten eine spannende Atmosphäre aufrecht zu erhalten, die sich mit vielen humorvollen Momenten abwechselt.

spoiler: Vielleicht kann ich mich mit dem "Familien-Drama" in diesem Film auch einfach gut identifizieren, da mein Vater auch relativ früh gestorben ist, auch wenn bei der Handlung des Films, der Charakter "Kale", ein Teenager gespielt von Shia LaBeouf, die Schuld für den Tod seines Vaters aufgrund eines tragischen Autounfalls als er am Steuer saß, wohl bei sich sieht.


Im Gegensatz zu seiner Rolle in "Transformers" finde ich Shia LaBeoufs schauspielerische Leistung in diesem Film sehr gut. Ich kaufe ihm die zunehmend rebellischer werdende Art eines trotzdem sympathischen Teenagers, wegen der er einen Lehrer attackiert und schließlich unter Hausarrest gestellt wird, ab. spoiler: Wer eine solche Trauerphase selber durchlebt hat, kann solche Aktionen, insbesondere eines Jugendlichen, nur allzu gut nachvollziehen oder hat ähnliches vermutlich selber erlebt. Allerdings ist es kein Wunder, dass seine Mutter ihm danach die kalte Schulter zeigt und sich zu einem Gegner ihres eigenen Sohns entwickelt, dem sie leider besser zuhören sollte. Ebenso hat er es sich aufgrund seines Angriffs mit der lokalen Polizei verscherzt.


spoiler: Mit einer elektronischen Fußfessel ans Haus gebunden, beginnt Kale aus Langeweile und Frustration, seine Nachbarn zu beobachten. Dabei wird er misstrauisch gegenüber seinem zurückgezogen lebenden Nachbarn, Mr. Turner (David Morse), den er bald verdächtigt, ein Serienmörder zu sein. Auch wenn die Hauptstory von Disturbia gar nicht so originell ist und auch der Verlauf der Geschichte auch oft vorhersehbar ist, so gelingt es dem Film eine besondere Atmosphäre zu schaffen, da Kale örtlich nur auf sein Elternhaus eingeschränkt wird und somit seinem Nachbarn, aufgrund der nicht vorhandenen Bewegungsfreiheit und dem schwindenden Vertrauen in ihn selber, auch absolut ausgeliefert ist. Natürlich darf in einem solchen Teenager-Film, auch wenn es ein Thriller ist, eine Liebesgeschichte, oder zumindest etwas in der Art, nicht fehlen. So spioniert Kale neben seinem mysteriösen Nachbarn auch seine neue gleichaltrige Nachbarin Ashley gerne aus, in die er sich zu verlieben scheint und die ihm neben seinem Freund Ronnie im Laufe des Films assistiert, um den Nachbarn zu beschatten und zu überführen. Denn sein Haus kann er auch für die Ermittlungen auf eigene Faust nicht verlassen.


Mein Fazit: Es handelt sich um einen soliden Thriller mit lustigen Nebenhandlungen und einem Serienmörder, dessen grausame Taten auch genauso passiert sein könnten und Teil einer True Crime-Dokumentation sein könnten.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Immer diese Teenie-Horror-Movies. Produziert, um die lukrative Filmsparte der Heranwachsenden zu bedecken und auszunutzen. Leider sind diese Filme aufgrund der Anspruchslosigkeit ihrer Zielgruppe meist miserabel produziert und sind nur auf Geld aus. Bei „Disturbia“ trifft endlich ‘mal nur Zweites zu. Man kann nicht leugnen, dass der Film offensichtlich für eine bestimmte Altersgruppe konzipiert ist, er überzeugt aber trotz oder gerade wegen seines Genremixes.



Schnell ist der Plot dieses Films erklärt: Der Hauptcharakter Kale, dessen Vater bei einem tragischen Unfall verstorben ist, ist aufmüpfig und kann sein Aggressivitätspotential nicht mehr unter Kontrolle halten. Als er seinen Lehrer verprügelt, schlägt ihm der tolerante Richter eine neue Form der Inhaftierung vor: Gefängnis zu Hause. Von der Idee begeistert bekommt Kale nun ein Band um den Fuß, das sofort die Polizei alarmiert, wenn er sein Haus verlässt. Nach einigen Tagen zu Hause kommt Langeweile auf und er entdeckt per Fernrohr den Mikrokosmos seiner Nachbarschaft. Doch ein Nachbar scheint ein merkwürdiges Geheimnis zu haben – Als sich Kale immer weitere Indizien findet, steht für ihn fest, dass er ein gesuchter Massenmörder ist.



Die konventionelle Story ist zwar okay, birgt aber nichts Neues.

Die schauspielerischen Leistungen sind auch in Ordnung, vor allem Shia LaBeuf überzeugt als Herzen gewinnender Loser.

Handwerklich ist der Film solide, auch wenn einige Dinge intensiver hätten konzentriert werden müssen, beispielsweise das Ausleben der voyeuristischen Züge bei Kale oder die Fassade des mordenden Nachbars.

Natürlich ist das Geschmackssache, allerdings stört mich, dass man den Film nicht direkt einem Genre zuordnen kann. Die ständigen Einschübe von Humor oder Romantik sind zwar im allgemeinen für einen Film nicht schädlich, zerstören aber immer wieder das sich aufbauende Gefühl des Zuschauers, dass der Hauptcharakter durchdreht.



Mit „Disturbia“ ist ein solider Film gelungen, der vor allem durch seine Darstellung überzeugt. Leider ist eine Offensichtlichkeit der Konzeption nicht zu bestreiten, was auch die vielen Klischees verstärken. Nichts desto trotz würde der Film auch Filmkennern gefallen, ein Lieblingsfilm kann er aber nicht werden.

Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 8. August 2010
Die Bezeichnung Horrorfilm geht mir eindeutig zu weit. Gruselfaktor gleich 0. Viel zu viel produktplacement. Der Film ist einzig für Zuschauer unter 18 Jahren gemacht worden. Dieser Film ist zwar nicht schlecht aber nix was man ein zweites mal sehen möchte.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Disturbia - Ein Hitchcock-Remake der Extraklasse mit passendem Titel. Gefiel mir sogar besser(!), als "Das Fenster zum Hof".



Habe eigentlich nicht so viel von dem Film erwartet, dachte er wäre schlecht. Schlecht, wie halt die meisten Verfilmungen sind, z.B. die Verfilmung oder besser gesagt die Beleidigung eines des spannendsten Thrillers der Geschichte, "Psycho". Doch was ich sah, war ein ganz stark veränderter, spannender und "witziger" Thriller nur mit der Grundidee von "Das Fenster zum Hof". Die Musik war ganz passend, machte die jeweilige Situation noch spannender. Romantik ist auch drin, die Szene während der Party von Ashley ist einfach nur süß :-)



[SPOILER]



Ein paar Szenen waren jedoch wirklich etwas unverständlich, z.B. dass der Korea-Freund den Schlag einfach so weggesteckt hat, aber darüber habe ich erst nach dem Film gedacht, denn vorerst musste ich mal wieder über die Sprüche lachen = "Schon bald das beliebteste Video bei Youtube"^^ Und nein, er hat keine Bong, das ist eine Dose Cola (?) mit Strohhalm. Auch die Sache mit der Disko-Tussi habe ich nicht ganz nachvollziehen können, viel zu schnell hat der Mörder die Perücke geholt, viel zu schnell hat er sich umgezogen. Aber gut, die Frau sieht Kale ja nicht gut wegen dem Vorhang und so brauche ich über die Szene nicht mehr nachzudenken. Und was mich vllt sogar ganz bisschen gestört hat, war das Ende, weil der Kampf zu kurz war. Ich finde die Mutter dürfte sich eigentlich nicht so gut bewegen können, wenn sie schon so gegen die (ich glaube es war eine) Wand geworfen wird. Allerdings habe ich auch daran erst später gedacht, weil der Film viel zu spannend war. Ich habe mich RIESIG gefreut, dass der Mörder nicht der Mann war, der am Anfang des Filmes Kale überholt hat und diesem später die Sicht versperrte, was zum Unfall führte. Das wäre dann wohl eindeutig zu viel des Guten!



[SPOILER ENDE]



Lustig ist, dass manche den Witz mit dem geschwängerten Mädchen am Anfang des Films nicht verstanden, sondern gar ernst genommen haben. Oder den Tod des Vaters. Wenn ich ehrlich bin, finde ich es sogar gut, dass der Vater (Asche über mein Haupt - ist aber zum Glück nur ein Film) ums Leben gekommen ist, denn so ist der Sohn aggressiv geworden und bekam Hausarrest. Ich glaube, ohne diesen wäre er niemals auf die Idee gekommen, die Nachbarn zu beobachten.



Ich könnte jetzt noch viel mehr über den Film schreiben, aber alles wird eh kaum jemand lesen, von daher höre ich jetzt lieber auf :-)



Va7e
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Ich muss scohn sagen, dass mir Disturbia sehr sehr gut gefallen hat. Er hatte viel Handlung und die Schauspielern machten ihre Rolle gut. Ich muss aber sagen, dass ich am Anfang des Films dachte, es sei ein Horrorfilm.

Dadurch habe ich natürlich mehr erwartet (also mehr Gruselmomente) die aber dann am Ende (eigendlich) nicht eintraten. Dann habe ich nachgeguckt und habe erfahren, dass es KEIN Horrorfilm ist . Das konnte ich dann auch nachvollziehen, als Thriller ist er top. Allerdings ist die Alterbeschränkung etwas zu hoch.

Ich würde sagen auch 14 Jährige können sich ihn schon angucken.

Denn besonders schlimm oder gruselig ist er nicht, Spannend ja, aber nicht gruselig. Das hat mir dann im Endeffekt auch etwas gefehlt. Aber sonst wirklich ein Top Film , ich würde ihn mir immer wieder ansehen . Trotzdem fande ich 'Der Fluch der 2 Schwestern' besser, weil man den Film wirklich in die Kategorie Horror stecken kann.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
..Das war ich vom Film "Disturbia". Ich habe ihn inzwischen zweimal angesehen, wobei er beim zweiten Mal seine Horror-Elemente natürlich nicht mehr ganz so entfalten konnte. Die Darsteller liefern eine sehr gute Leistung ab, neben Shia La Beouf glänzt evtl. Sarah Roemer durch ihre Schönheit, jedoch vor allem David Morse als undurchsichtiger Mr.Turner. Das einzige, was ein wenig an Spannung nimmt, ist, dass eigentlich früh klar wird, wer gut und wer böse ist.. Allerdings umgeht der Regisseur die frühzeitige Identifikation mit guten Einfällen..

Alles in allem hat mir der Film überraschend gut gefallen und ich war wirklich gefesselt. Weiterzuempfehlen!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 25. Februar 2010
Was mich bei dem Film Disturbia besonders fasziniert, ist der schnelle Wechsel der Stimmung von romantischem Teeny-Film zum Psycho-Horror Schocker.
Eigentlich hat dieser Film wirklich alles, Humor, Romantik, Horror und das in einem perfekten Verhältnis.
Sehr zu empfehlen!!!
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 27. Februar 2019
Spannend bis zum Schluss, aber man hätte noch mehr draus machen können:

spoiler: 1. Der Mörder hat sich zu offensichtlich verhalten und es wurden zu direkt Klischees bespielt - es wurde zu früh offensichtlich, dass er es wirklich ist. 2. Das Mädchen hätte seine Geschichte nicht glauben sollen und nicht mitspionieren sollen.


Generell wirkt der Film auf mich etwas zu hastig, ein bisschen mehr Psycho hätte ich mir gewunschen. Aber auf jeden Fall trotzdem anschauen, ein äußerst gelungener Film!
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