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    Star Trek - Die Zukunft hat begonnen
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    Kino:
    Anonymer User
    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise genießen unter Fans eine kultige, schon fast religiös anmutende Verehrung – und J.J. Abrams Neuinterpretation besitzt absolut das Zeug zum Heiligen Gral. Sein Star Trek ist so sehr Huldigung an ein seit vierzig Jahren währendes popkulturelles Phänomen, wie es auch ein genialer Transfer in eine völlig neue Dimension des gesamten Franchise ist.

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    Durch das Eingreifen des zeitreisenden Romulaners Nero entsteht eine alternative Zeitlinie, in der der junge James T. Kirk zu einem Taugenichts heranwächst. Ohne die Anleitung seines Vaters, eines Mitglieds der Sternenflotte, der bei Neros Angriff ums Leben kam, weiß Kirk mit seinem Leben nicht viel anzufangen, bis er nach einer Barschlägerei Captain Pike begegnet. Dieser überredet den Hitzkopf zum Beitritt in die Sternenflotte und die Geschichte nimmt ihren Lauf...

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    Zeitreisen wurden in Star Trek immer wieder thematisiert, sowohl im Verlauf der Serien, als auch der Filme, doch bisher noch nie dazu genutzt, dem Gesamtkonstrukt einen solch frischen Impuls zu verleihen, wie es Abrams und seinen Drehbuchautoren hier gelingt. Dadurch, dass durch Neros Wirken in der Vergangenheit eine ganz neue Zukunft entsteht, geht das Konzept des Films weit über ein bloßes Prequel hinaus, vielmehr versetzt er sich durch diesen Kniff in die Lage, bei aller Treue zu den Wurzeln ein völlig neues Geäst von Abenteuern und Konstellationen sprießen zu lassen. Und wenngleich auch hier die typischen Logiklöcher in den Mechanismen des Zeitreisens klaffen: den Machern ist damit ein genialer Schachzug gelungen, der ihnen genug Freiraum mit dem Star Trek-Universum verschafft, um den Film nicht als bloßes Zitat enden zu lassen.

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    Bereits die Eröffnungsszene macht deutlich, in welche Richtung Abrams geht. Mit dem ersten Auftauchen von Neros Schiff, der Narada, und ihrem Angriff auf die USS Kelvin etabliert er einen tricktechnischen Bombast, wie man ihn in den Vorgängern so noch nicht gesehen hat. Bei einem Budget, welches beinahe ums dreifache über dem des bisher teuersten Ablegers, Star Trek Nemesis, liegt, kaum verwunderlich. Doch nicht nur Special Effects und Materialschlacht dominieren die ersten Minuten, auch an Emotionen und Tragik mangelt es nicht. George Kirk könnte kaum ein heldenhafterer Tod ereilen, James T. Kirk kaum eine schicksalhaftere Geburt. Das kommt sicher nicht ganz ohne pathetische Reden aus, erreicht aber insgesamt sein Ziel, indem es nicht nur einen gefühlsmäßigen und optischen Höhepunkt gleich zu Beginn setzt, sondern sich auch eine der Stärken der Serie bedient: der Held bekommt einen persönlichen Bezug zum Schurken. Dies dupliziert sich sogar noch, wenn man später mehr über Neros Absichten und Hintergründe erfährt.

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    Nach dem krachenden Auftakt bleibt es zunächst den Beastie Boys und ihrem ‚Sabotage‘ überlassen, den Lärmpegel aufrecht zu erhalten und nebenbei noch die Charakterisierung des führungslos-rebellischen jungen Kirk zu unterstützen. Die näheren Umstände leuchtet Abrams dabei nicht aus, muss er aber auch nicht. Sowohl bei Kirk, als auch dem folgenden Abstecher auf den Planeten Vulkan und zum kleinen Spock genügen dem Regisseur wenige Einstellungen von ausreichender Prägnanz, um ihre Kontroverse mit der Umwelt, besonders aber mit sich selbst zu vermitteln. Als Sohn eines Vulkaniers und einer Menschenfrau kämpft Spock um seine Identität und unter der kühlen Logik, durch die sich sein Volk auszeichnet, brodelt der wohl spannendste und am stringentesten aufgebaute Konflikt des Films.

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    Bleibt der Spock-Part eine durchgehend sehr ernsthafte Auseinandersetzung mit Selbstwerdung und Positionierung unter Anderen (denn einen Gleichen kann Spock schließlich nicht finden), ist das Kirk-Analogon eher locker aufgebaut, großmäulig und frauenheldisch erstickt er Perspektivlosigkeit und Outlawtum eher in Arroganz und Überheblichkeit. Dass er dabei aus keiner Schlägerei als Gewinner hervorgeht und zuerst auf seiner großen Klappe landet, bevor sie ihn weiterbringt, macht diese Attitüde aber dennoch sympathisch und Kirk nicht etwa zum unausstehlichen Proleten. Als Captain Pike in ihm mehr sieht, als einen nutzlosen Raufbold, ist dies zwar mehr einfach nur Notwendigkeit der Story, als das es sich tatsächlich aus dem bisher von Kirk gesehenen erschließt, aber unter dem Gesichtspunkt, dass der gutherzige Pike dem Sohn des verdienten Vaters unter die Arme greifen will, wird es dem naiv-optimistischen Charme des Universums von Serienerfinder Gene Roddenberry schon wieder vollauf gerecht.

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    Kirk ringt sich also zur Karriere bei der Sternenflotte durch und lernt nebenbei Uhura, Dr. McCoy und Spock kennen. In der eher ruhigen Phase der Exposition ist Star Trek mit vielen kleinen und größeren Anspielungen gewürzt, wie zum Beispiel Kirks Schummelaktion, die ihn als ersten die Kobayashi Maru-Simulation bestehen lässt. Charakterzeichnung, Ausstattung und überwiegend auch der angeschlagene Humor treffen hier den Ton der Vorlage auf eine Weise, die zugleich eine wohlige Vertrautheit und absolut unterhaltsame Originalität erweckt. Durch das stimmig getroffene Zusammenspiel der Figuren verliert Star Trek abseits der Action nicht an Fahrt und kann sich dabei besonders auf die Besetzung verlassen. Der Cast ist kein namhafter, dafür ein sehr bedacht ausgewählter. Chris Pine gibt einen augenzwinkernd-einnehmenden Kirk, der William Shatners Ausstrahlung tatsächlich in nichts nachsteht. Gleiches gilt, nur in anderer Form, für Zachary Quinto als Spock. Hier passt die Optik und vor allem Quintos Fähigkeit, die unterdrückten Emotionen Spocks hinter dessen Fassade zu zwängen, sie aber trotzdem jederzeit spürbar zu machen. Im Laufe der Story rückt Spock sogar um einiges deutlicher ins Zentrum, als Pine’s Kirk, was absolut nicht zum Schaden des Films ist, fällt Spock doch letztlich die wesentlich dramatischere Rolle in Neros Rachefeldzug zu. Teilweise wird Kirk in seiner Entwicklung dabei zwar etwas zu sehr vernachlässigt, in der Dynamik mit Spock macht dieser geringe Mangel allerdings Sinn, definieren sich doch beide über weite Strecken an ihren extremen Gegensätzen und finden schließlich über diese in Freundschaft und Respekt zueinander.

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    Mit dem Aufbruch der Enterprise in Richtung Spocks Heimatwelt Vulkan setzt die Action wieder zur Warpgeschwindigkeit an. Der jungen Crew werden noch einige nette Charaktermomente gegönnt, wenn etwa der Bordcomputer Chekovs russischen Akzent nicht versteht. Das gewagte Manöver zur Rettung des Planeten, kilometerweit über dessen Oberfläche auf einer Plattform stattfindend, ist spektakulär inszeniert und wiederum tricktechnisch brilliant. Obwohl Star Trek ab hier nochmals mächtig an Rasanz zulegt, mit planetenfressenden schwarzen Löchern, zähnefletschenden Monstren und wummernden Weltraumschlachten enorme Schauwerte auffährt, muss man die Macher loben, dass sie dennoch die Figuren samt ihrer Eigenheiten nicht aus den Augen verlieren und ein gewisser Tiefgang in den Motiven und angesprochenen Themen nicht verloren geht. Star Trek ist auch in dieser (tricktechnisch) modernisierten und in Grundpunkten umgedeuteten Version kein hirnloses Schlachtenspektakel. Dadurch, dass der Film mehrere Aufgaben zu erfüllen hat (Charaktere einführen, sich innerhalb des Franchise positionieren, Fans befriedigen, seine Welt Nicht-Fans nahe bringen), kann nicht jeder Aspekt voll ausgereizt werden, doch das Spektrum ist mit Identitätsfindung, Isolation, dem Grauen eines Genozid und dem, was er in den Figuren auslöst (oder auch nicht auslöst) breit gefächert. Damit wird genug Spannung und Anreiz, der Story zu folgen, erzeugt, um darüber hinwegzutäuschen, das es einmal mehr „nur“ darum geht, die Erde zu retten. Zwangsläufig wird somit auch nicht jedes Klischee umgangen, selten fielen diese jedoch so wenig störend auf.

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    Star Trek bietet insgesamt zu viele hervorragend gelungene Elemente, als das überhaupt irgendetwas störend auffallen könnte. Einziger kleiner Schwachpunkt ist der Mangel an Screen-Time und die etwas einfallslose Gestaltung des von Eric Bana gespielten Schurken Nero. Bana selbst kann an sich schauspielerisch überzeugen, wird jedoch an mancher Stelle zu versatzstückhaft an bekannte Star Trek-Bösewichter angelehnt. Zum Beispiel hantiert er, ähnlich wie Ricardo Montalban in Der Zorn des Khan, mit gehirnmanipulierenden Kriechtieren herum und ist, wie die Borg in Der erste Kontakt, auf Zeitreisemission, um seinem eigenen Volk die Zukunft zu retten. Am Ende und im Zuge der erwähnten Multifunktionalität des Films erfüllt Nero aber dennoch gut seinen Zweck als auf Seiten des Bösen vorantreibendes Element der Handlung.

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    In technisch überragender Manier und erzählerisch mehr als zufriedenstellend gelingt J.J. Abrams der schwierige Spagat zwischen Vorlagentreue und Neuauslegung. Star Trek ist voranpeitschendes, genial eingefangenes Blockbuster-Kino, wie man es in letzter Zeit kaum besser gesehen hat. Würdigend, ohne in Ehrfurcht zu verharren, visionär, ohne sich von den Grundzügen zu entfernen. Michael Giacchino liefert einen entsprechenden Score, der die alten Hymnen mit neuen vereint und ebenso ausgezeichnet für den Film, die Story und die Charaktere arbeitet, wie es Abrams Inszenierung tut. Man könnte Star Trek auch als „würdig“ bezeichnen, doch damit wird man dem, was hier geschaffen wurde, nicht annähernd gerecht. Der Film kann und wird eine ganz neue Generation von einem Mythos begeistern, den er eben nicht nur würdigt, sondern in großartiger Art und Weise fortführt und selbst ganz neu schafft.

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    mr-cake
    mr-cake

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    4,5
    Veröffentlicht am 24. August 2011
    Super, super, super! Endlich mal wieder ein StarTrek-Film, der mich wirklich begeistert hat. Unbedingt ansehen.
    Sven - Deathcore
    Sven - Deathcore

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    5,0
    Veröffentlicht am 30. April 2012
    Ich muss von vornherein erwähnen, dass ich die Star Trek-Reihe eigentlich nie sonderlich ansprechend fand. Als ich endlich alt genug dafür war, lag diese schon Jahrzehnte zurück. Ich war einfach besseres gewöhnt. Von den billigen Pappkulissen, über Schauspieler bis hin zu (meiner Meinung nach) uninteressanten Geschichten. Als ich allerdings hörte, dass J.J. Abrams, der nebenbei Lost und den gar nicht so schlechten dritten Teil der Mission Impossible Reihe gedreht hatte, die Regie des Reboots übernehmen würde, war ich mehr als gespannt auf den Film. Leider hab ich ihn dann durch ein, zwei schlechte Zufälle doch im Kino verpasst und legte ihn mir schließlich auf DVD zu.
    Und ich muss sagen, ich war mehr als positiv überrascht. Als erstes muss ich natürlich die schauspielerischen Leistungen hervorheben, denn die sind von allen Beteiligten (mit Ausnahme von Nero) perfekt gespielt. Chris Pine verleiht seinem Kirk eine charmante Arroganz und gleichzeitig ein großes Gefühlsspektrum, dass sogar Zachary Quinto als innerlich zerrissenen Spock nicht übertrifft. Für mich die beste schauspielerische Leistung des ganzen Casts. Wie Filmstarts eigentlich schon sagte, Zoe Saldana als Uhura ist verdammt sexy, Simon Pegg als Scotty unverschämt lustig und sympathisch, usw und so fort. Wie gesagt: Die Charaktere sind alle perfekt besetzt. Bis auf Eric Bana, der vielleicht ein bisschen eintönig war, aber nicht so schlimm, wie alle behaupten.
    Das Drehbuch ist meiner Meinung nach sehr gut und gar nicht so verwirrend und krude, wie immer alle meinten. Man kann der Geschichte sehr gut folgen und wird gleichzeitig weder über- noch unterfordert.
    Die Effekte sind für die heutige Zeit natürlich State of Art, und harmonieren perfekt mit den bombastischen Actionszenen und dem epochalem Score. Die Spannung und Intensität des Films, pendelt, bis auf ein paar ruhigere Momente immer am Anschlag und lässt einen bis zum Finale und darüber hinaus stetig mitfiebern. Und im Gegensatz zu anderen heutigen Science-Fiction-Produktionen, knallt es nicht an allen Ecken und Enden. Der Film nimmt sich auch die Zeit, die Charaktere und deren Beziehungen zueinander, sowie die Schwierigkeit sich für gewisse Dinge entscheiden zu müssen, zu zeigen und zu erläutern. Die Actionszenen sind dafür natürlich extrem rasant und effektlastig angelegt und pressen einen förmlich in der Sessel.
    Den Ton war ebenfalls großartig. Das Piepen der Enterprise, die Phaser ,die Explosionen,usw, und so fort, harmonieren einfach perfekt mit den wunderschönen und brillanten Effekten.
    Für mich im Endeffekt einer der besten Sciencefictionfilme aller Zeiten. Unbedingt anschauen.
    niman7
    niman7

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    3,0
    Veröffentlicht am 6. Mai 2013
    Vorab: Ich bin kein Star Trek Fan, habe nie einen Film gesehen, habe sowas von keine Ahnung von dem Star Trek Universum und ich hab null Interesse für diese Art von Film. Die Bedeutung von Star Trek für die Filmwelt ist mir natürlich bekannt. Genauso, ist mir bewusst wie groß die Fangemeinde ist. Figuren wie Spock oder Kirk kenn ich natürlich. Doch zum Film: Den misslungen Film Enterprise, wollte Regisseur J.J. Abrams nochmal ganz von Vorne beginnen. Das tat er auch. Abrams erzählt die Geschichte von Kirk, wie er seinen Vater verlor und wie er auf die Enterprice kam. Die Geschichte von Spock wird natürlich auch erzählt...Mich persönlich hat der Film nicht sonderlich umgehauen. Ich fand ihn jetzt nicht schlecht aber auch nicht wirklich gut. Grund dafür ist die äußerst schwache und lückenhafte Story. Dabei fängt der Film wirklich richtig gut an. Abrams schafft es gleich die volle Aufmerksamkeit auch sich zu ziehen. Wenn Neros Schiff (Die vielen Spitzen) aus dem scharzen Loch rauskommt, wurden meine Augen immer größer und größer. Danach driftet der Film stark ab und Abrams versucht etwas Comedy reinzubringen. Richtig lustig ist es nicht. Noch viel schlimmer ist es, dass Abrams sich kaum mit dem kleinen Kirk befasst. Es wird ständig davon geredet wie begabt er doch sei usw. Abrams zeigt aber lediglich Kirk als klein Kind wie er einen Weg mit einem Oldtimer runterfährt und anschließend verhaftet wird. Danach springt er gleich auf Chris Pine (erwachsener Kirk). Nach einen Schlägerei in der Bar, kommt Kirk auch schon auf die Enterprice. Das wars dann auch mit der Idee "Von vorne erzählen". Anschließend wird Sporcks Vergangenheit kurz beleuchtet. Sie ist sogar noch dünner und kürzer als die von Kirk. Unterwegs mit Enterprice begegnet die Crew Nero und alles wiederholt sich wie die Szene von Anfang mit Kirks Vater. Das Drehbuch scheint extrem dünn und man merkt eindeutig, dass Abrams dies mit tollen Effekten versucht zu verstecken. Nero (gespielt von Eric Bana) ist für mich der Lichtblick im ganzen Film. Wirklich grandios gespielt. Ich habe sogar richtig lange gebraucht um ihn unter der Maske zu erkennen. Nero ist stark zerrüttet da sein Planet zerstört wurde. Mitsamt seiner Familie. Die Schuld gibt er der Förderation.
    Äußerst positiv hat mir Chris Pine gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass er so gut in die Rolle passt. Er gibt wirklich alles. Von Zachary Quinto war ich wirklich begeistert. Einfach nur genial gespielt. Tolle Figur. Immer einen tollen Spruch auf Lager und mehr als eingebildet.
    Als Nicht Star Trek Fan (und nicht Wisser), muss ich sagen, dass Abrams einen verdammt schwer macht da reinzukommen. Wenn man die Figuren und das Grundgerüst allgemein nicht kennt, hat man kaum eine Chance der Handlung zu folgen. Dagegen hat das Lucas mit seinem Star Wars 1-3 deutlich besser gemacht. Wie schon gesagt, sind die Effekte grandios. Das Schiff sieht wirklich toll aus und man merkt auf jedem Bild, dass man sich sehr viel mühe gegeben hat. Wobei man hier und da doch gleich merkt, dass es nur am Computer gemacht wurde. Ein paar CGI Effekte weniger wäre nicht schlecht gewesen. Die Musik war jetzt nicht erwähnenswert. Mir ist sie nicht im Ohr geblieben. FAZIT: Abrams Neustart des Star Strek Franchise geht knapp 2 Stunden und langweilt nicht. Das liegt an den bombastischen Effekten und den messerscharfen Dialogen. Die 3 Hauptfiguren (Kirk, Spock, Nero) machen ihre Sache wirklich toll. Leider ist die Handlund sehr schwach und als Nicht Stark Trek Fan und Kenner wird es noch um einiges schwerer sie zu verstehen.
    Filmoguck
    Filmoguck

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    1,0
    Veröffentlicht am 3. Juli 2012
    Wenn das die Zukunft ist, dreht sich Gene Roddenberry (der verstorbene Schöpfer von Star Trek) im Grab um. Der elfte Teil der Reihe wirkt wie eine Mischung aus Krieg der Sterne, Mad Max und einer schlechten Fangeschichte. Es wird geprügelt, geschossen und getötet. Beteubungsstrahl und Nakengriff werden erwähnt, sind aber offensichtlich nicht in Mode. Der junge Spock ist logisch und besonnen wie ein Ferengi beim Dabo. Die meisten anderen Schauspieler wirken ebenfalls eher lächerlich beim Versuch, die bekannten Besatzungsmitglieder nachzuahmen. Die Zeitreisegeschichte setzt auf starke Eindrücke, funktioniert aber eher schlecht als recht. Einziger Lichtblick ist Leonard Nimoy. Er hätte besser zusätzlich Regie geführt.
    Luke-Corvin H
    Luke-Corvin H

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    3,5
    Veröffentlicht am 12. April 2015
    Der Reboot von Star Trek hat J.J. Abrams ein guten start hingelegt für die neue Filmreihe. Der Film bietet wie jeder Star Trek Film wunderbare Effekte man will in diese Welt eintauchen. Leider verliert der Film seine spannung was dazu führt das der Film langezogen ist und langweilig aber immer noch ein guter Start für die neue Reihe.
    esther kind
    esther kind

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    2,0
    Veröffentlicht am 7. Februar 2012
    mit "star trek - die zukunft hat begonnen" begann 2009 vor allem der der trend in hollywood jeden mehr oder weniger einfallsreichen film aus vergangenen dekaden für ein jüngeres publikum neu aufzubereiten. da j.j. abrams neuerzählung des star trek franchises sowohl ein künstlericher als auch ein kommerzieller erfolg wurde hat man seither unzählige der sogenannten sequels und prequels gesehen. doch nur die wenigsten davon waren auch nur annehmbar. ähnlich wie die 3D technik hat nämlich auch diese verfahrensweise so ihre tücken und die liegen meiner meinung nach darin, dass filme dieser art zwar einfach zu machen sind - aber sie sind beinahe unmöglich gut zu machen. j.j. abrams produzierte einen sexy, spektakulären sommerblockbuster, doch der humanistisch, philsosophische und teils gesellschaftskritsche grundton der star trek reihe blieb dabei völlig auf der strecke. und weil trotzdem alle applaudierten, dürfte es auch die nächsten jahre munter weitergehen mit der amerikanischen einfallslosigkeit, die lieber auf fragwürdige gesetzesinitiativen setzt als auf echte kreativität. dabei ist gegen neuinterpretationen nichts einzuwenden. Gerade die star trek serie war zuletzt arg angetaubt und kaum noch vermittelbar. ein großes problem des films selbst ist, dass abrams ein dermaßen irres tempo vorlegt, das jegliche tiefe oder figurenzeichnung dabei zwangsläufig auf der strecke bleiben: das heranwachsen der beiden späteren antagonisten wird noch recht ausgewogen erzählt. doch schon hier kündigen sich die späteren schwächen an. abrams will zur action - und daraus macht er keinen hehl. also wird die handlung mit dem knüppel vorangetrieben während man sich als zuschauer noch fragt, wie dieses oder jenes eigentlich gemeint war. wenn dann schließlich alle hauptfiguren nach einigem, und reichlich, unnötigem hin und her ihre positionen eingenommen haben gönnt der film einem keine atempausen mehr. doch diese wären dringend notwendig um die reichlich verworrene handlung zu verstehen und noch einmal etwas bei den emotionen zu justieren. denn auch hierin liegt eine deutliche schwäche des films: er ist von einer großen emotionalen kälte. wenn spocks heimatplanet implodiert und seine „geiebte“ menschenmutter stirbt, machen alle ein trauriges gesicht - bis auf sprock weil der ja vulkanier ist und uhura streicht ihm über seine spitzen ohren. doch schon gehts weiter zur rettung der erde. milliarden leben ausgelöscht, eine der interessantesten kulturen des franchises verloren und abrams ist das nicht mal ein innehalten wert? das finde ich dramaturgisch irgendwie "nicht logisch". technisch zumindest ist „star trek – die zukunft hat begonnen“ top. wenn die enterprise sich halsbrecherich durch ein trümmerfeld zerstörter raumschiffe manövriert überträgt sich die gewalt des gezeigten unmittelbar auf den zuschauer und lässt selbigen den atem anhalten. auch einige der schauspieler machen ihre sache gut z.b. zachary quinto als sprock oder chris pine als kirk, mache machen ihre sache sogar sehr gut: simon pegg ist in seinen wenigen auftritten als montgomery scott einfach herrlich verdreht. Sehr blass hingegen bleibt dagegen erik bana, der es eigentlich besser versteht dunkle charakere auszuleuchten. es bleibt ein verfahrener, unausgegorener sommerblockbuster dessen technische brillianz und willen zur schelligkeit sich künsterlisch eher im wege stehn. es ist zwar nur ein bluckbuster – aber bei star trek will man sein hirn eifanch nicht abschalten. die erzählerische dichte und tiefe der vorgänger fehlt.
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 281 Follower Lies die 506 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 18. Juni 2014
    Überraschend gut hat mir diese Neuauflage gefallen - Neuauflage einer Sache, von der ich den alten Kram nicht kenne, also zwar auch keine der Anspielungen verstand, gleichsam mich aber auch nicht zu ärgern brauchte hier Geheiligtes versaut zu bekommmen. So war "Star Trek" für mich einfach nur ein launiges Weltraumabenteuer, das erstaunlich gut funktioniert, von den Schauspielern bis hin zur Action, wobei letzteres, in Bild und besonders im Sound, wirklich sehr gut geraten ist.
    Was die Geschichte angeht, so bemerkt man einige Plotholes schnell. Einiges wirkt recht sinnlos und stirnrunzelnd; manche Zusammenführen der einzelnen Fäden (Kirk: schmuggelt sich auf die Enterprise, fliegt runter, landet auf einem Eisplaneten (!) und trifft dort "zufällig" zwei superwichtige Charaktere, nur um dann wieder auf die Enterprise zu gelangen) wirkt sehr dümmlich. Nero gefiel mir eigentlich ganz gut, aber seine Agenda wirkte haarsträubend und offenbart dann eben noch mehr Plotholes oder zumindest fragwürdige Vorgehensweisen, die ihn dann eben leider doch zu einem schwachen Bösewicht machen.
    Der eigentliche sozialutopische Unterbau kommt leider nicht recht zum tragen. Das ganze ist eindeutig ein Actionfilm. Manche Aspekte, die "Star Trek" interessant, albern und öde zugleich gemacht haben (zumindest für mich) wurden eben gar nicht angesprochen. Ich hielt es besonders für nötig die intergalaktischen Beziehungen zu klären.
    Fazit: Launige Unterhaltung, die beim zweiten Schauen aber sicher einige Schwächen offenbaren würde. Ein Sci-Fi-Actionfilm, der eine bemüht komplexe Geschichte heranzieht, um Schau- und Hörwerte zu präsentieren.
    MastahOne
    MastahOne

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    3,0
    Veröffentlicht am 29. Juli 2014
    Ich mochte Star Trek noch nie wirklich, hab mich aber zu dem Film überreden lassen. War tatsächlich interessant, ein echtes visuelles Spektakel. Für meinen Geschmack aber auch mit deutlicher Überlänge!
    Trip-
    Trip-

    User folgen 15 Follower Lies die 9 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Es war der Schöpfer der gefeierten Science-Fiction-Serie Babylon 5, Joe Michael Straczinsky, der Star Trek einmal mit einem edlen Sportwagen verglich. Paramount als Rechteinhaber war dermaßen besorgt einen möglichen Wertverlust zu riskieren, dass der Wagen kaum noch das Tageslicht sah und in der Garage verstaubte. So geschah es, dass Star Trek irgendwo in den Neunzigern, kurz nach dem Höhepunkt seiner Popularität, stehengeblieben war. Fast all die Entwicklungen der modernen (TV-)Science-Fiction wurden verschlafen, was letzendlich zur Absetzung der zwar leidlich bemühten, aber nicht mehr zeitgemäßen Serie Star Trek - Enterprise und damit zum vorzeitigen Ende des Franchises führte.



    Fast auf den Tag vier Jahre später nun schickt J.J. Abrams sich an all die Versäumnisse der späten

    Berman-Ära aufzuholen und das Vehikel Star Trek mit Vollgas wieder auf Kurs zu bringen.



    Und zwar im Rückwärtsgang.



    Die Idee, die Abenteuer des jungen Kirk und Spock auf der Akademie in einem Film zu thematisieren, war schon zu Zeiten des ehemaligen Trek-Produzenten Harve Bennet im Gespräch. Dieser war 1991 nicht der Meinung, dass man dem Kinopublikum noch mal die alten Herren der Enterprise in ihrem nunmehr

    sechsten Abenteuer zumuten könne. Ganz abgesehen davon, dass sicherlich auch Überlegungen, dass

    junge, unbekannte Schauspieler mit Sicherheit weniger kostenintensiv für die Produktion wären als Shatner und Nimoy eine Rolle spielten. Diese Idee war und ist im Fandom bestenfalls...umstritten, zeigt aber auch

    welche Faszination von der Konstellation der klassischen Trek-Figuren ausgeht. Kirk und Spock sind das Herz und der Verstand der Serie gewesen, dies zu erkennen sollte dem Autorenduo Kurtzman/Ocri nicht schwer gefallen sein.



    Diese schaffen es eine interessante und spaßige Story auf die Leinwand zu bannen, die durchaus den Geist von Star Trek atmet. Zumindest jedenfalls den Geist von Star Trek im Kino. Denn auch in den vorangegangenen Kinoausflügen der Enterprise könnte man bemängeln, dass die Geschichten oftmals reichlich dünn waren. Daraus resultiert die Meinung, dass Star Trek seine Wirkung wahrscheinlich nur im Fernsehen voll entfalten kann und die Filme eine Art kurzweilige Dreingabe dazu sind. Vollkommen logisch und

    nachvollziehbar ist das Script jedenfalls nicht immer. Das Ende verlangt zum Beispiel sicherlich ein bisschen Augenzudrücken, denn dass Kirk direkt von der Akademie zum Captain befördert wird, ist wohl nur der Realität des Films und einem potenziellen Sequel geschuldet. Doch um der Wahrheit die Ehre zu geben:

    damit wird ja beinahe eine Tradition aufrecht erhalten, denn wie der erste, sowie der vierte, fünfte und

    siebte ST-Film zeigten, hat sich Kirk ohnehin nie in einem anderen Rang als dem des Captains wohlgefühlt.



    Und wirklich unverbraucht ist die Geschichte um Zeitreisen (Teil IV und VIII) und Rachsucht (Teil II und X) natürlich auch nicht, weder für das Kino generell, noch für Star Trek. Gänzlich neu hingegen ist die

    Präsentation. J.J. Abrams inszeniert den elften Teil der Reihe rasanter als jeden Vorgänger und schöpft sein großzügiges Budget von 150 Mio. Dollar dabei sichtlich aus. Zum Vergleich: der erfolgreichste Star-Trek-Film, Der Erste Kontakt, spielte 1996 weltweit überhaupt „nur“ 146 Mio ein. Und dennoch fühlt man sich nicht überrannt und als Zuschauer nicht ernst genommen, wie es in so vielen anderen Filmen

    dieser Tage der Fall ist. Star Trek XI ist einfach ganz anders und doch irgendwie vertraut, der Spagat gelingt tatsächlich, was z.B. im Score deutlich wird. Für viele ein Schwachpunkt der Produktion, halte ich die Mischung aus klassischen Trek-Arrangements und Micheal Giocchino Kompositionen sowohl passend als auch gelungen. In mir erzeugten sie dieses Kribbeln endlich wieder ein Enterprise-Abenteuer auf der

    Leinwand erleben zu dürfen.



    Auch der Vorwurf, Star Trek würde unter Abrams Egide zu einem seelenlosen SFX- und Action-Vehikel verkommen, muss sich als falsch herausstellen. Mehr geschossen oder gekämpft als bspw. in Star Trek - Nemesis wird hier auch nicht. Vielmehr untersucht Abrams die Beziehung zwischen Spock und Kirk, zwei Figuren, die unterschiedlicher kaum sein könnten und sich doch so gut ergänzen.



    Doch gibt es auch Schwächen und diese zu verschweigen wäre nicht richtig. Abrams hat ein modernes Actionabenteuer auf die Leinwand gebracht, mit allen Vor- und Nachteilen. Ein Kinofilm des Jahres 2009, mit Lense-Flaires, Wackelkamera und allem, was dazu gehört. Bisweilen können die flotten Sprüche der Protagonisten doch etwas von der Geschichte ablenken, besonders Chekov und Scotty scheinen manchmal nur als Witzfiguren zu fungieren. Und auch McCoy wird, zumindest was Story-Relevanz betrifft, ein

    bisschen außen vor gelassen



    Andererseits: Zachary Quinto zuzusehen, wie er dem (jungen) Spock Leben einhaucht, ist eine wahre Freude und die äußerliche Ähnlichkeit zum Original bisweilen verblüffend. Die wirklich Entdeckung hier ist aber Chris Pine, der als James Kirk nicht versucht das eher eigenwilligen Schauspiel William Shatners zu kopieren (wie es Karl Urban erfolgreich mit Ur-„Pille“ DeForest Kelley gelingt), sondern stattdessen

    wahre Präsenz und Leading-Man-Qualitäten beweist. Auch Chris Hemsworth als George Kirk hinterlässt trotz seines kurzen Auftritts einen sehr starken Eindruck, von ihm hätte ich gerne mehr gesehen.



    Auch Eric Bana als Nero macht seine Sache ordentlich. Dass der Romulaner kein vollkommen übergeschnappter Bösewicht mit Hegemonialansprüchen ist, sondern im Grunde nur ein Arbeiter, der versucht seinen Schmerz zu kompensieren, ist meiner Meinung nach eine große Stärke des Films. Neros enormes Potenzial als Führer spiegelt sich in Kirk wider und ist ein Hauptaspekt der Geschichte des Films. Der Unterschied zwischen den beiden ist nur, wofür sie ihre Kraft einsetzen. Auch wenn Banas Bösewicht nicht besonders viel Screen-Time eingeräumt bekommt, funktioniert die Figur dennoch besser als so manch anderer Antagonist in der Geschichte der Reihe.



    Das größte Geschenk an die Fans ist aber mit Sicherheit Leonard Nimoy. Zu ihm braucht man im Grunde nicht mehr viel zu sagen, denn er atmet Spock geradezu nachdem er die Rolle 40 Jahre lang gespielt hat. Es war das erste Mal, dass ich im Kino Szenenapplaus erlebt habe als der alte Spock das erste Mal auf der Leinwand in Action war.



    Und natürlich bringt eine Neuinszenierung (um das unangebrachte Wort „Reboot“ zu vermeiden) auch viele Neuerungen mit sich. Das geniale Design der Enterprise von Matt Jefferies wurde verjüngt, zwar ist diese Ikone so immer noch erkennbar, ersichtlich ist der Grund dafür hingegen nicht so recht. Auch die Kostüme, sowie die Sets wurden, mal mehr, mal weniger erfolgreich, einer Verjüngungskur unterzogen. Besonders sauer stieß mir dabei der vollkommen austauschbare und unlogische Sternenflotten-Maschinenräume auf. Diese nehmen sich eher wie industrielle Produktionsstätten aus und strapazieren die Kontinuität und

    innere Logik der Trek-Geschichte doch schon arg.



    Und es lässt sich nun mal nicht jeder Logikfehler mit einer neuen Zeitlinie oder einem Paralleluniversum hinwegdiskutieren. Warum Beamen bspw. 100 Jahre nach Star Trek - Enterprise dermaßen große

    Schwierigkeiten macht, ergibt einfach keinen Sinn. Aber wer auf der anderen Seite argumentieren mag, dass der junge Kirk hier mit einer alten Corvette über die Felder Iowas heizt, wohingegen ihm das

    Konzept von Verbrennungsmotoren in der TOS-Folge „Epigonen“ noch vollkommen fremd war, der zielt einfach vollkommen am Kern der Überlegung vorbei. Star-Trek-Filme, wie sie waren, waren ganz einfach nicht mehr rentabel, weder finanziell und in vielerlei Hinsicht auch narrativ nicht. Und wenn es diese kleinen bitteren Pillen sind, die man schlucken muss, um sein Lieblingsfranchise weiter auf der Leinwand erleben zu dürfen, dann sei es eben drum.



    Der lakonische Titel Star Trek allein, ohne Unter- oder Nebentitel ist ein deutliches Zeichen an Sachunkundige, dass sie sich diesem Film gefahrlos ohne Vorkenntnisse näher können. Und in der Tat: es funktioniert! Star Trek ist ein zeitgemäßer Sci-Fi-Film geworden, dem dennoch nicht der gewisse Charme abgeht., der das Franchise ausmacht. Er handelt von Schicksal und Entscheidungen, von Potenzial und Selbstverwirklichung. Und wenn der junge Kirk sich entscheiden muss, wo seine Loyalitäten liegen, wenn er beschließt dass das Wohl seines väterlichen Freundes Captain Pike schwerer wiegt als Bestimmungen und Regeln, fühlt man sich angenehm an die ersten Star-Trek-Filme erinnert.



    Ob Anleihen an Star Wars (Monster) oder Battlestar Galactica (Warp-Effekt, Doku-Stil) bspw. nun nötig waren oder nicht, darüber lässt sich streiten, andererseits entspricht es durchaus auch der Tradition der Franchises auf einander Bezug zu nehmen. Entgleisungen wie Product Placement mögen heutzutage vielleicht an der Tagesordnung sein, ich persönlich finde sie aber besonders in einer geldlosen Gesellschaft wie der Föderation mehr als unangebracht. Wenn Kirk sein Nokia-Telefon betätigt, fühlte ich mich auf sehr unangenehme Weise in das Jahr 2009 zurück versetzt. Dies ist eine Kröte, die ich nur sehr ungern noch

    einmal zu schlucken bereit bin.



    Hat Abrams es nun geschafft Star Trek für die Zukunft fit zu machen? Ja und Nein. Ja, er hat Star Trek verjüngt, doch hätte er die Besonderheiten der Reihe etwas mehr herauskehren können, um sie vom derzeitigen Sci-Fi-Einerlei abzuheben, dennoch gelingt ihm ein großer Film mit kleinen Schwächen. Oder mit anderen Worten: Mission erfolgreich.



    Star Trek hatte eine Verjüngunskur bitter nötig, um als popkulturelles Phänomen erhalten zu bleiben und außerdem laufen uns Trekkies die früheren Inkarnationen von Roddenberrys Zukunftsvision nicht davon.
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