Abbitte
Durchschnitts-Wertung
4,1
249 Wertungen

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No Use For A Name
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14 Follower 1.209 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. Januar 2026
Was für ein schöner, trauriger Film!

Die Story ist im Wesentlichen dreigeteilt, wobei der erste der stärkste und spannungsvollste ist, der zweite Teil hat dann doch ein paar Längen und der dritte Teil offenbart erst die wirkliche Tragik der ganzen Geschichte. Mich hat der Film emotional total abgeholt und vor allem der traurige Schluss hat mich echt fertig gemacht.

Keira Knightley mag ich eigentlich nicht so gerne, aber hier hat sie mich voll überzeugt und großartig gespielt, und James McAvoy ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Dann noch die damals 13-jährige Saoirse Ronan, die hier schon in jungen Jahren ihr großes Talent erkennen lässt, mit einer tollen Performance (und ihrer ersten Oscar-Nominierung). In einer kleinen Nebenrolle ist zudem einer meiner Lieblingsschauspieler Benedict Cumberbatch zu sehen.

Der zweite Teil schildert dann die Kriegserlebnisse von Robbie und zeigt nur kurze Einblicke in das Leben der beiden Frauen. Hier gibt es zwar eine der fantastischsten Kamerafahrten der Filmgeschichte zu sehen (unglaublich!!!!), aber ansonsten bewegt sich die Story an dieser Stelle nicht so richtig voran und es entsteht leider etwas Leerlauf. Der Schlussakt ist dann nach einem großen Zeitsprung auch ziemlich kurz, ist aber emotional nochmal ein echter Schlag in die Magengrube, der noch lange nachwirkt.

FAZIT: Ein großartig gespieltes, sehr emotional berührendes Drama um eine durch ein Missverständnis verhinderte Romanze. Erst in den letzten Minuten und viele Jahrzehnte später offenbart sich die gesamte Tragweite dieses “Missverständnisses” und lässt den Zuschauer entweder mit offenem Mund oder Träne im Augenwinkel (je nach Typ!) zurück. Ein Film, über den man auch nach dem Abspann noch lange diskutieren kann – großartiges Kino!! Unbedingt sehenswert!
Erich Fischer
Erich Fischer

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4,0
Veröffentlicht am 16. Dezember 2025
Die lange Exposition um die Ereignisse am Landgut der Familie Tallis im Jahr 1935 ist vor allem durch die hervorragende Ausstattung und die beeindruckende Darstellung der 13-jährigen Briony Tallis durch Saoirse Ronan, aber auch durch die Leistungen der übrigen Schauspieler exquisit und spannend. Aber dann folgt leider eine jahrelange Lücke und 1940 im 2. Weltkrieg wird das Schicksal von Robbie unübersichtlich (mit zwei Kumpanen von seiner Einheit versprengt oder desertiert?) und besonders die hier chaotisch (in allen anderen Filmen heroisch) geschilderte See-Evakuierung von Dünkirchen wirr, ist das künstlerische Freiheit, um eine besonders düstere Atmosphäre zu schaffen, oder haben die englischen Soldaten wirklich zurückgelassene Pferde erschossen und ihre Fahrzeuge demoliert, haben ihnen die deutschen Bomberangriffe auf die Truppen am Strand nicht gereicht? Wie steht es hier um die historische Genauigkeit? Laut Wikipedia haben die Deutschen Fahrzeuge aller Art und anderes schweres Kriegsgerät erbeutet. Und was die Story anbelangt, bringt erst der ergreifende Schlussmonolog der alten Briony (Vanessa Redgrave) völlige traurige Klarheit.
Michael Rabe
Michael Rabe

1 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 15. Dezember 2025
Die Leistung der Darsteller ist genauso lobenswert wie Ausstattung Regie und Schnitt. Allerdings werde ich bei dieser Art von Filmen immer zum Klassenkämpfer, da sie die ganze Dekadenz der sogenannten besseren Gesellschaft thematisieren und so tun ,als gäbe es keine höheren Ziele, als umgeben von luxuriöser Umgebung und vielen dienstbaren Geistern in den Tag hineinzuleben und seine kleinen Problemchen aufzupumpen sowie seine persönlichen Animositäten zu kultivieren .
Hanns Frecke
Hanns Frecke

5 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 2. März 2025
Ein wunderbarer, wenn auch trauriger Film, solange man sich nicht von dem langsamen Erzähltempo zu Beginn abschrecken lässt. Falls möglich unbedingt auf Englisch schauen, da der Snob Akkzent der gesellschaftlich gehobenen Figuren einen guten Teil der atmosphäre erzeugt.

Getoppt wird der Film nur durch das Buch.
Lisa D.
Lisa D.

61 Follower 188 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 28. Oktober 2018
Ein sehr guter und bewegender Film. Anfangs kam ich nicht ganz mit bei der Handlung. Doch nach und nach verstand ich die Geschichte und es war wirklich ein sehr guter Film.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 1. September 2017
Da hab ich schon beim Trailer ernsthafte Depressionen bekommen – und nach dem fertigen Film gings mir kaum besser. Das ist das was ich eine filmische Form von „Zeit für Betroffenheit“ nenne: ein verliebtes Paar dessen Schicksal aber nicht gut verläuft, ein böses kleines Kind daß eben jene Verliebten ins Unglück stürzt und dann wird jahrelang gelitten, in epischen Kriegsszenarien zumeist ... ja, wenn man rauskommt hat man nicht wirklich den totalen Stimmmungsmacher gesehen. Aber einen interessanten Film allemal: durch Zeitsprünge und sich wiederholende Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln formt der Film nach und nach ein Gesamtbild daß dann am Ende eine unschöne Endpointe beinhaltet – dies von sagenhaft guten Darstellern getragen und episch ausgestattet ist. Feingeist Kino auf höchstem Level also.

Fazit: Ziemlich deprimierendes Liebesdrama mit ungewöhnlicher Betrachtungsweise!
schonwer
schonwer

1.387 Follower 728 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 12. Mai 2017
"Atonement" ist ein Film, bei dem es schwer ist zu sagen, was man davon hält.

Die Inszenierung ist bis ins aller kleinste Detail perfekt. Dazu tragen natürlich die sensationelle Kameraarbeit, der fantastische Soundtrack, die unglaubliche Ausstattung und die schönen Schauplätze. Der Look der 30er/40er wird toll eingefangen und mit all diesen Elementen ist dieser Film rein von der Umsetzung und von der handwerklichen Ebene ein Meisterwerk.
Der namenhafte Cast spielt stark und authentisch, insbesondere James McAvoy und Keira Knightley.

Was die Geschichte angeht bleibt nun dem Zuschauer überlassen, was dieser von ihr hält. Man kann diese als Kitsch sehen, aber auch als ergreifendes Drama. Eine schlagartige Wendung in der Mitte, welche zu einen Genrewechsel führt, kann positiv überraschen, manche können dies aber auch negativ sehen. Kleine Längen enthält der Film aber leider trotzdem.
Am Anfang sehen wir eine aufblühende Liebesbeziehung zwischen Knightley und McAvoy. Diese enthält die klassischen Merkmale und Vorgehensweise eines Liebesfilms, doch ein bestimmtes Element macht das ganze viel interessanter, als es eigentlich ist. Denn wir sehen die Geschehnisse aus der Perspektive von Knightleys kleinen Filmtochter und diese nimmt alles anders war. So ist zuerst nicht ganz klar was genau passiert ist und später sehen wir die Szene nochmal, jedoch aus der Perspektive der Liebenden. Das wurde sehr gut umgesetzt.
In der zweiten Hälfte des Films (welche 5 Jahre später spielt) ändern sich die Schauplätze: Wir befinden uns nicht mehr in dem großen Haus/Schloss, sondern in London und in der Normandie, inmitten des Zweiten Weltkriegs. Da kommt es hier und dort durchaus zu leicht kitschigen Momenten, doch auch hier sticht wieder die bildgewaltige Inszenierung heraus. Hier wird auch viel mit den Themen und Konsequenzen, die der Krieg mit sich zieht, gehandelt, was die Geschichte umso vielfältiger macht.

Fazit: Ein inszenatorisches Meisterwerk mit kleinen Längen.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 24. August 2020
Im Grunde ist "Abbitte" ein wahres Meisterwerk. Den der Film macht eigentlich nichts wirklich falsch, außer dass ich mit der Story einfach nicht so ganz warm werde und er mich nicht hunderprozentig angesprochen hat. Das ist schon die einzige Kritik aus meiner Sicht. Aber sorgt eben für etwas Punktabzug. Ansonsten der "One-Shot" kann ich mir hundert mal anschauen und er ist noch immer der absolute Wahnsinn. Die Musik ist Top! Optisch macht der Film was her, wie auch vom Drehbuch. Er ist stellenweise sehr Emotional und am meisten hervorheben muss ich nicht Saoirse Ronan sondern James McAvoy, den Oscar verdient gehabt hätte, aber ja nicht mal beachtet wurde ! Er spielt hier die Leistung seines Lebens.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 15. Februar 2015
ich liebe diesen Film er ist spannend traurig und sehr bewegend außerdem super gespielt james mcavoy spielt die Rolle als Robbie turner so überzeugend also mein liblings film und mein liblings schauspieler bitte sieht ihn euch an lohnt sich
Gina Dieu Armstark
Gina Dieu Armstark

21 Follower 69 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 27. Januar 2015
„Atonement“ – das zähe Meisterwerk

„Atonement“, solides Drama, das sich durch gedehnte Handlungsflauten leider nicht ganz entfalten kann.

„Atonement“ basiert auf Ian McEwans gleichnamigen Roman, welcher 2001 erschien und von der Wochenzeitung die Zeit als „tiefenpsychologisches Meisterwerk“ betitelt wurde.
McEwan beschrieb in seinem Roman, wie die Liebe und das Leben zweier Menschen durch ein katastrophales Missverständnis für immer zerstört wird. Außerdem durchläuft sein Hauptcharakter emotionale Auseinandersetzungen, wird von Schuldgefühlen zerfressen und bettelt um Vergebung.
In „Atonement“ bezichtigt die kleine Briony den jungen Robbie Turner unschuldig eines schweren Verbrechens, sodass dieser für lange Zeit ins Gefängnis muss. Diese Anklage zerstört die Liebe zwischen ihm und Brionys älterer Schwester Cecilia für immer.

Joe Wright wagte sich an den schweren Stoff heran, schuf meiner Meinung nach aber nicht das Meisterwerk, das alle anderen immer darin sehen. Anfänglich gestaltet er die Kulissen mit eindrucksvollen Bildern, fantastischen Perspektiven und angenehmen Lichteinfällen. Die Darsteller jedoch wirken steif, die Handlung wirkt aufgesetzt. Zwar kann „Atonement“ mit Keira Knightley („Anna Karenina“), James McAvoy („Penelope“) und Saiorse Ronin („Hanna“) mit einer Top-Besetzung prahlen, doch schaffen auch sie nicht, die gewollte Emotion in das Drama zu bringen. Das Gespür für eine Liebe, die Leidenschaftlich und eng verbunden ist, sich aber niemals wirklich entfalten kann kommt bei mir leider nicht wirklich an. Auch die aufzehrende Schuld der jungen Briony fruchtet nicht wirklich.
Der ganze Film schleppt sich so dahin. Zwar ist eine gewisse Ruhe optimal für dieses Genre, doch kommt mir Wrights Werk immer etwas zäh vor.
Für die Filmmusik kann ich mich leider auch nur kläglich begeistern, klingt sie doch fast wie aus „Pride and Prejudice“ herausgenommen.
Bei der ersten Sichtung fand ich die Schreibmaschine, die in den Sound mit einfließt originell, leider verfiel auch ihre Wirkung.
„Atonement“ wirkt von außen her brillant, die Optik ist spitze, der Cast ist herausragend und die Story klingt viel versprechend. Auf der einen Seite schafft Wright es, den Zuschauer zu schockieren, auf der anderen geht die Geschichte aber nicht so sehr ins Mark wie sie sollte.

„Atonement“, zähes Drama, das den Titel ‚Meisterwerk’ knapp verfehlt.
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