Funny Games
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3,6
149 Wertungen

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Craftnight405
Craftnight405

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4,5
Veröffentlicht am 1. Juli 2025
Anna und Georg fahren mit ihrem Sohn Schorschi zu ihrem Ferienhaus. Dort angekommen begegnen sie den jungen Mann Peter, welcher Eier von Anna haben möchte. Doch er ist tollpatschig und nervös. Anna bekommt immer mehr Angst und bittet ihn hinaus. Doch dann kommt Peters Freund Paul und es beginnt ein Spiel um Leben und Tod.

Funny Games gilt als ein kontroverser Film. Für einige ist er zu heftig (könnte mir auch in bestimmten Phasen meines Lebens so sein) und für andere ist er genial. Ich kann mir vorstellen, dass einige finden werden, dass hier Geiselnehmer und Psychopathen gefeiert werden und man mit ihnen sympathisieren sollen. Diese Leute haben, den Film nicht verstanden. In Funny Games lässt sich viel hineininterpretieren und um alles genau zu verstehen, muss man ihn mehrmals sehen, was einem aber schwerfällt. Ich sehe diesen Film an Kritik von Sekten, da die beiden Täter typische Merkmale zeigen, die in einer Sekte zu finden sind. Zum einen der schüchterne, menschenscheue und den Psychopathen der Spaß hat Leute zu quälen und gut reden und überzeugen kann. Außerdem tragen beide das gleiche: Komplett in Weiß gekleidet und mit Handschuhen. Der Film weißt, auch Methamomente, welche einem rausbringen kann und an einer Stelle bringt es einem zum Lachen. In diesem Film wird auch lange mit der Kamera draufgehalten. Wenn etwas Schlimmes passiert, hält die Kamera lange darauf, dass man somit genau sieht wie die Charaktere leiden und wie sie das geschehene gerade verarbeiten und was sie gerade vermutlich denken. Die Schauspielleistung ist von allen beteiligten sensationell und mich wundert es, dass dieser Film damals nicht für besten fremdsprachigen Film bei den Oscars eingereicht wurde. Vermutlich liegt es daran, dass er zu hart ist.

Funny Games ist ein psychologischer Film, der einen länger beschäftigt und über den man viel diskutieren kann. Während des schauen bekommt man Angst das die Täter zu schlagen oder wiederkommen, wenn sie für kurze Zeit verschwinden. Hier feuert man definitiv die Täter nicht an, was in Slasherfilmen oft der Fall ist. Dieser Film ist kein Slasher, kritisiert dieses Genre ein bisschen.

9/10
Julian Möller
Julian Möller

1 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 25. Juni 2025
Die Idee ist grundsätzlich mal was recht erfrischendes, jedoch zeigt es gerade dadurch, dass es wirklich realistisch und nicht "over the top" sein möchte, wie hirnlos vor allem die Familie ist.. ich bin gerade mit der ersten Stunde des Films durch und habe bestimmt mehr Möglichkeiten für die Protagonisten gesehen sich Hilfe zu holen, als ich Finger an beiden Händen habe.
Deswegen hier die passende Frage, wie auch bei vielen anderen Horrorfilmen, die aber nicht zwanghaft versuchen eine realitätsnahe und greifbare Folter darzustellen,.. Sind die wirklich so blöd, oder werden die dafür bezahlt?
Schiller
Schiller

14 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 16. März 2023
Ich fand den Film wirklich einfach nicht gut. Der Gedanke mit dem Voyeurismus, ja ich weis ja nicht. Entweder Menschen stehen eh nicht auf Gewalt und fühlen sich davon nicht angesprochen, oder Menschen schauen gerne brutale Filme und fühlen sich davon eher veräppelt. Ich weis nicht, ich schau gerne brutalere Filme und verstehe nicht so ganz was der Film mir sagen will. Will er mir sagen, dass ich deswegen krank bin oder was ist die Message?

Der Film hat sonst wirklich seine Momente. Das Intro mit dem Wechsel von Klassik auf Metal ist ne coole Idee.
Der Anfang der Story mit den beiden jungen Männern ist wirklich unangenehm und fesselt einen.
Dee erste Tod ist auch wirklich gut und erschreckend gemacht.
Aber spätestens hier, schon teilweise davor, stellt sich einfach eine unsagbare Langeweile ein. Wie die zwei dann gefühlt 20 elendige Minuten nach unten traben, fand ich so fürchterlich langweilig, wie ich es tatsächlich selten gesehen habe. Jegliche Spannung war relativ früh sowieso vollkommen weg. Dem geneigten Zuschauer, ist eigentlich schon nach 20 Minuten klar, dass die drei sterben werden und es kein Happy End gibt.
Und diese Psycho Spielchen empfand ich dann lediglich als Hinauszögerung, die mich einfach nicht betroffen hat.
Genau das was der Film ja scheinbar irgendwie anders sieht, ist für mich nämlich ein großer Unterschied. Ein Film lebt von Spannung, Überraschung und seiner sog Wirkung. Mir macht die Gewalt deswegen Spaß oder in sehr guten Film tut sie mir eben weh, weil sie überraschend ist, kreativ oder stark inszeniert.
Hier wird das alles aber so dermaßen belanglos hingerotzt, dass es mir einfach völlig egal war. Es hat mich überhaupt nicht interessiert was da gerade passiert. Dieser Film hat mich wie man merkt wirklich genervt.
Kino:
Anonymer User
2,0
Veröffentlicht am 7. Februar 2022
Ich fand ihn total langweilig...
Mehr kann man dazu nicht sagen.
Wirkt alles extrem gestellt und zu langatmig.
Philm
Philm

36 Follower 313 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 30. September 2020
Das ist wahrer Horror. Horror anzusehen.
Am besten man weiß davor nichts von dem Film.
Vor allem stark am Anfang. Gegen Ende wird es dann aber schon arg mühsam, quälend und sinnlos. Das ist wohl auch die Absicht. Von daher was das angeht gelungen.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 16. Juni 2019
Eine grandiose Studie um Gewalt und die Faszination die Gewalt auf uns ausübt gibt uns Michael Haneke mit seinem Film "Funny Games" zum Besten. Gerade die Faszination, die Gewalt auf der Leinwand auf uns ausübt wird hier in den Vordergrund gebracht und es wird auch bewusst damit gespielt, indem immer wieder die vierte Wand durchbrochen wird. Dieser Film ist kein Spaß, macht einen fertig und lässt uns noch einmal darüber nachdenken, warum uns Gewalt im Kino mehr anzieht, als es die Liebe tut. Ein toller, wenn auch erschütternder und erschreckender Beitrag aus dem österreichischen Kino, den man gesehen haben sollte.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. September 2017
Ich erinnere mich noch an ein Interview daß ich damals als der Film rauskam mit dem Regisseur des Films las der dort die Kernaussage aussprach „Gewalt ist nicht konsumierbar“. Im Klartext: auf den ersten Blick bekommt man hier die Handlung eines typischen Horrorfilms geboten, zwei Irre die eine wehrlose Familie überfallen und sie quälen – dies wird aber ohne Musik präsentiert, ohne irgendwelche „beschönigenden“ Effekte oder sonstiges gebracht, all die Dinge die in Horrorfilmen spannend und cool sind werden hier gezeigt wie sie in wirklichkeit sind oder währen: nackt, hart, kalt, häßlich und einfach furchtbar. Wer also auf einen spannenden Thriller hofft könnte bitter enttäuscht werden – dies ist mehr eine Warnung gegen Abstumpfung bei filmischer Gewalt. Richtig unterträglich wird der Film durch die Darsteller was aber als Kompliment gemeint ist – insbesondere durch das panische Gesicht von Susanne Lothar wirkt das ganze als wärs echt. Und wenn Arno Frisch während einer Folterszene den Zuschauer ansieht und fragt „und, haben Sie genug?“ kommt man sich echt mies vor.

Fazit: Mahnmal gegen filmische Gewalt in Form eines nervenzerfetzenden Psycho-Thrillers.
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 31. Dezember 2014
Mit "Funny Games" hat sich Haneke schon einen Titel ausgesucht welcher genauso zynisch ist wie der Film selbst. Das Kammerstück zeigt wie eine Familie mit Eindringlingen fertig werden muss welche wie das pure Böse selbst daher kommen. Ein gut gelauntes, völlig kaltes Böses mit welchem es keinen Sinn macht zu disskutieren oder zu verhandeln. Diese Hilflosigkeit wird durch das Spiel der der Protagonisten und die inteligente Inszenierung der Situation so überragend auf den Zuschauer übertragen das diesem bei machen Szenen fast der Kloß im Hals stecken bleibt. Das faszinierende an "Funny Games" jedoch ist, dass er locker als Horrorfilm durchgehen könnte und das ohne jemals explizit blutige Gewalt zu zeigen. Die Hilflosigkeit, das Grauen welches die Familie erleidet zeigt Haneke mit allen Mitteln ausser den offensichtlichen. Genau das macht den Film für mich zu einem Meisterwerk.
Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 20. Oktober 2018
Selbstverständlich ist es das Ziel von Funny Games, dass man den Film intuitiv nicht mag, allerdings hofft er so genügsam darauf, aufgrund seiner Pointiertheit doch gemocht zu werden, dass der Film einfach nur gestelzt, künstlich und uninspiriert wirkt. Ich persönliche fand den Film auch nicht sonderlich spannend oder schrecklich. Intellektuell ist der Film nicht zu gebrauchen und einen guten Horrorstreifen gibt Funny Games auch nicht ab.
Gringo93
Gringo93

357 Follower 442 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 14. August 2014
Fazit: Hintersinnig, kühl, schräg und wohl einer der schockierensten Filmen, die es gibt. Diese Wirkung entfaltet der Regisseur durch seine ewig langen und den Zuschauer quälenden Einstellungen, sowie perfekten Darstellerleistungen.
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