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    Der fremde Sohn
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    30 User-Kritiken

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    Thomas Z.
    Thomas Z.

    User folgen 66 Follower Lies die 367 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 30. April 2018
    Kaum zu glauben, dass sich das Drehbuch von Michael Straczynski tatsächlich fast 1:1 an den wahren Begebenheiten in den späten 20er Jahren orientiert. Das verdient größten Respekt. Lediglich die Involvierung von Northcutt's Mutter in die Morde der Kinder wurde ausgespart. Clint Eastwood hat daraus ein tief bewegendes Drama geschaffen, hochemotional und fesselnd über die gesamte Spieldauer von immerhin 140 Minuten. Die Zerschlagung der korrupten Seilschaften zwischen LAPD, Politik und Psychiatrie hätte m. E. etwas intensiver inszeniert werden können, ohne Authentizität einzubüßen. Das ist aber Meckern auf sehr hohem Niveau, denn auch atmosphärisch und schauspielerisch stimmt hier alles bis ins letzte Detail und ja: Angelina Jolie überzeugt vollumfänglich. Dass Clint Eastwood auch für den klassisch intrumentierten Score verantwortlich zeichnet, nötigt mir doch eine gewisse Bewunderung ab. Sehr empfehlenswert.
    BrodiesFilmkritiken
    BrodiesFilmkritiken

    User folgen 8.174 Follower Lies die 4.747 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 2. September 2017
    Angelina Jolie ist ein stetiges Thema in den Boulevardblättern – es gibt kaum etwas was sie und Brad Pitt machen können ohne daß es eine Schlagzeile nach sich zieht. Bei diesem ganzen dämlichen Rummel neigt man glatt dazu eine Sache zu vergessen: die Frau sieht nicht nur unwahrscheinlich gut aus, sondern ist auch eine absolute Ausnahmedarstellerin. Schön zu sehen daß sie sich nicht zu fein ist in einem eher unauffälligen Film zu spielen – wobei, es ist eben ein Film für Gourmets. Regie hat mal wieder Clint Eastwood geführt, der Mann weigert sich irgendwie beharrlich sich zur Ruhe zu setzen und macht einen Fim wie er es am besten kann: kraftvoll, bewegend, dabei ruhig und konzentriert. Inhaltlich ist das ganze schon eine unfassbare Bombe die auf einem wahren Fall beruht: die Polizei schiebt der Mutter eines entführten Kindes einfach ein falsches unter um den Fall als erledigt abhaken zu können – und als diese sich wehrt landet sie sogar in der Irrenanstalt. In der zweiten Hälfte sucht die Frau dann Gerechtigkeit – und sowohl als schwächliche und nervöse Frau in der ersten Hälfte wie als starke Kämpferin im zweiten Part zeigt sich die gute Angelina in unschlagbarer Bestform. Leider tut es der Film für mich nicht, auch wenn da keiner irgendwas für kann – es ist ruhig, oftmals geradezu unangenehm, aber so unfassbar das Gezeigte ist und so toll es alles in Szene gesetzt ist, ich werd irgendwie von dem lähmenden Entsetzen daß der Film erzeugen will nicht mitgerissen. Kann jedem anderen aber passieren!

    Fazit: Grandios gespieltes und mitfühlend in Szene gesetztes Drama einer unfassbaren Sache!
    Jimmy v
    Jimmy v

    User folgen 397 Follower Lies die 506 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 31. Mai 2014
    Auch nach dem zweiten Schauen, fand ich "Der fremde Sohn" stark. Überrascht war ich, dass der Film neben sehr viel guter Kritik auch ziemlich herbe Schläge abbekam. Dabei kann ich nicht verstehen wie man z.B. Christine Collins als Hauptfigur schlecht findet, nur weil - das war einer der Kritikpunkte - man sie nur als leidende Frau kennenlernt. Mir hat es vielmehr angenehm gut gefallen, dass diese Frau wirklich "nur" eine leidende Mutter war. Es gab keine hanebüchene Liebesgeschichte für sie und dergleichen, womit sie auch gleich diesen bekannten Kulturtest besteht, der anzeigen soll, ob Frauen nun entscheidend für den Film sind oder nicht. Angelina Jolie zeigt eine sehr gute Leistung in allen Facetten. Manchmal sieht sie mir allerdings noch etwas zu herausgeputzt aus, gerade am Anfang des Films, was erst einmal schon nicht recht zu einer allein erziehenden Mutter passen will.
    Es ist allerdings gut, dass "Der fremde Sohn" sich später etwas von der Hauptfigur löst und elegant andere Stränge mit dieser Geschichte verbindet, so eben um Polizeikorruption oder das eigentliche Verbrechen. Was sich hier zeigt, ist teils tieftraurig, doch sehr genau mit Kamera & Co. eingefangen. Allerdings muss man auch sagen, dass sich mit der Zeit zwar keine Längen einschleichen, aber manche Fäden, die einfach etwas besser hätten ausgeführt gehört. So gehen sie unter. Was macht beispielsweise Christine Collins im Laufe der Jahre? Sie sucht weiter nach ihrem Sohn, natürlich. Ein, zwei Szenen über andere Seiten ihres Lebens wären aber noch hilfreicher gewesen. Und was passiert mit dem jungen Komplizen des Mörders? Wie sieht sein weiteres Schicksal aus? Dazu fragt man sich auch, warum Collins eigentlich keinen Privatdetektiv oder dergleichen engagiert? Diese Frage sprang mir jedenfalls die ganze Zeit im Kopf herum. Hier hätte das Drehbuch etwas mehr bedenken können.
    Der Film zeigt wie belastend es sein kann, wenn sich die Welt gegen einen verschwört. Sie zeigt aber auch, dass man dort draußen einige Verbündete hat. Der Film zeichnet das alles vornehmlich schön grau, nur manchmal etwas schwarz/weiß. John Malkovich ist toll in seiner Rolle als feuriger Prediger, aber der Charakter gibt nicht so viel her.
    Fazit: Ein intensives, trauriges und umfassendes Drama, welches so viel Interessantes erzählt, das leider einige wichtige Stränge untergehen und sich auch die ein oder andere Logiklücke einschleicht. Trotzdem sehr empfehlenswert!
    Gringo93
    Gringo93

    User folgen 279 Follower Lies die 429 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 23. September 2016
    Fazit: Packende Geschichte, stellen weise etwas langatmig. Eine grandiose Angelina Jolie macht jedoch alles wieder wett!
    Meowan
    Meowan

    User folgen 27 Follower Lies die 42 Kritiken

    5,0
    Veröffentlicht am 23. April 2010
    Clint Eastwood macht hier alles richtig. Er schafft einen Film der sich ohne Scheu ein Meisterwek nennen darf. Neben THE GREEN MILE einer meiner Lieblingsfilme nun. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Der Film ist ruhig und mit sehr viel Gefühl und Dramatik inszeniert. Er kann aber auch nur so viel an Informationen bieten, wie die Originalgeschichte nach wahren Ereignissen zulässt. So muss man sich mit manchen offenen Fragen am Ende einfach zufrieden geben und sich denken: Ich kenne auch nicht jedes Datail, und dennoch akzeptiere ich den Umstand.
    Flibbo
    Flibbo

    User folgen 8 Follower Lies die 64 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Was "L.A. Confidential" in einen genialen Thriller verpackt, wird hier, in keiner geringeren Qualität, als packendes Drama präsentiert: Korruption mit fatalen Folgen. "Der fremde Sohn" ist das bestürzende Portrait einer Gesellschaft, aber in erster Linie die wahre Geschichte einer außergewöhnlichen Mutter und ihres verschwundenen Sohnes.



    Mit viel Aufwand und Liebe zum Detail, aber ohne zu dick aufzutragen, bringt Clint Eastwood das Jahr 1928 auf die Leinwand. Das Zentrum des Films: Angelina Jolie. Mit ihren großen Augen und mehr als sinnlichen Lippen tanzt die Schöne mit ihrem bloßen Erscheinungsbild wohl immer etwas aus der Reihe. Doch das sollte man nicht mit einer Fehlbesetzung oder Overacting verwechseln. Jolie ist die ideale Besetzung für die besorgte Mutter und stellt ihr ganzes Können unter Beweis, wobei ihr ihre privaten Erfahrungen als Mutter sicherlich die größte Hilfe waren. Weitere große Namen findet man nur in Nebenrollen. John Malkovich spielt solide, hat aber gar nicht die Zeit seine große Präsenz zu zeigen. Geoffrey Pierson, Star der Sitcom "Auf schlimmer und ewig", etabliert sich mit seinem kleinen Auftritt als Anwalt endgültig im seriösen Genre.



    Dank der facettenreichen und mit einigen Überraschungen gespickten Geschichte werden die stolzen 142 Minuten, trotz der für Eastwood typischen ruhigen Inszenierung, nicht zäh. Beginnend mit einer geheimnisvollen Spannung werden später neue Handlungsstränge eingewoben, die sich schließlich zu einer erschütternden Auflösung zusammenfügen. Durch die guten schauspielerischen Leistungen und vor allem durch die stete Lebensnähe der Geschichte schafft "Der Fremde Sohn" es, den Zuschauer zu packen und tief zu berühren.



    Clint Eastwood gelang mit "Der fremde Sohn" wieder mal ein starkes, spannendes Drama, das den Vergleich mit Oscar-Abräumern wie "Million Dollar Baby" nicht scheuen muss.
    Christian Alexander Z.
    Christian Alexander Z.

    User folgen 73 Follower Lies die 508 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 27. November 2020
    Großes Kino aus Amerika. Es fehlt ein halber Stern, da der Film unter Wert startet, man fragt sich, was aus dem eher flauen Grundplot werden soll. Dann brauch es ein wenig und der Film geht wirklich zu Sache! Fesselnd geht es dann bis zu dem hervorragend gestalteten Schluss. Jedes Bild stimmig komponiert, tolle Schauspieler und eine dramatisch schlüssige Handlung. Das ist Unterhaltung auf sehr hohem Niveau.
    Lamya
    Lamya

    User folgen 982 Follower Lies die 801 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "Der Fremde Sohn" ist ein ziemlich guter Film. Tolle Besetzung, schöne Bilder. Eine sehr packende und gut erzählte Story. Eine sehr bedrückende Stimmung von Anfang bis zum Ende. Für mich der Film "Januar 2009". Sollte man sich mal anschauen!



    8/10
    nerii
    nerii

    User folgen 5 Follower Lies die 33 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    Der Film ist super. Kaum zu glauben, dass es eine "wahre Geschichte" ist. Der Film baut langsam Spannung auf, Angelina spielt super. Ich habe nichts auszusetzen eigentlich. Habe nur einen Punkt abgezogen, da ich gerne gesehen hätte, wie Walter dazugebracht wurde, sich in das Auto zu sitzen. Also wie es dazu kam, und warum er die Wohnung verließ usw. Eine Kurze Sequenz hätte gereicht. Sonst alles top.
    KritischUnabhängig
    KritischUnabhängig

    User folgen 83 Follower Lies die 216 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 25. Februar 2010
    "Der fremde Sohn" war ein von mir heiß erwarteter Film, nachdem ich Trailer und erste Pressekritiken gelesen hatte, die sehr vielversprechend waren. Jedoch bin ich ein wenig enttäuscht vom Film. Hatte mir mehr Dramatik und eine intensivere Story versprochen. Insgesamt ist zwar ein guter Film entstanden, der meiner Meiunung nach aber einige Schwächen in der Story aufweist.



    Die Mode und Technik (Autos, Straßenbahnen etc.) sind sehr authentisch dargestellt und man fühlt sich wirklich in die 20er Jahre hineinkatapultiert. Die Bilder und Kameraeinstellungen passen alle sehr gut. In diesem Punkt ein Lob an die Regie.



    Die schauspielerische Leistung ist durch die Bank gut, aber keiner, auch nicht Jolie, zeigt eine hervorragende Leistung. Dafür verantwortlich ist aber das Drehbuch, das nicht die Szenen oder Dialoge liefert, mit denen man emotional den Zuschauer erreichen kann. Das klappt nur bedingt, viel zu oft sind auch wenig nachvollziehbare Handlungen dabei. Jolie als Christine Collins handelt vor allem zu Beginn nicht entschlossen genug. Beinahe scheint sie ohnmächtig gegenüber der Polizei zu sein, so als ob sie sich mit der Situation abfinden will. Ich würde da wirklich austicken in so einer Situation. Erst der Pastor kann ihr da einen Weg aufzeigen...



    Nun direkt zum Drehbuch. Dieses orientiert sich an dem wahren Fall. Wenn man jedoch im Internet recherchiert, stellt man einige Ungenauigkeiten fest. Das Drehbuch hat da einige Sachen ausgelassen. Zudem stellen sich dem Zuschauer einige Fragen auf: Warum nimmt Christine Collins am Bahnhof den ihr als ihren Sohn vorgeführten Jungen mit nach Hause? Wie es im Film dargestellt wird, ist es mir einfach ein Rätsel. Eine Mutter weiß sofort, ob es ihr Sohn ist oder nicht. Das hat sie auch direkt gesehen, dennoch lässt sie sich dann quasi dazu überreden, den Jungen als ihren Sohn zumindestens probeweise mit nach Hause zu nehmen. Die "2te Erleuchtung" kommt dann erst zu Hause nach dem Baden.

    Insgesamt wirkte es unglaubwürdig, obwohl es sich tatsächlich so oder so ähnlich vorgetragen hat (eine plausiblere, wenn auch fiktivere Darstellung wäre besser gewesen). Eine andere Sache war das Verhalten des "falschen Walter": Hat er jetzt von sich aus gesagt, dass er Walter ist, oder hat ihn die Polizei dazu gezwungen. Im Film ist das nicht ganz klar. In der Wirklichkeit war das so, dass das von ihm aus kam, was ziemlich raffiniert und hinterhältig für einen 12 Jährigen ist.



    Achtung Spoiler!!!

    Nach dem Filmende fand ich merkwürdig, dass man nicht zweifelsfrei sagen konnte, ob Walter nun unter den Opfern war oder nicht. Er ist entkommen. Einige oder sogar alle Flüchtlinge bis auf David (so hieß der glaub ich) muss Gordon aber wohl wieder eingefangen und getötet haben. An den Knochenüberresten kann man (auch zur damaligen Zeit) feststellen, wie viel Opfer es gab und mit den Vermisstenfällen abgleichen. Dann weiß man zumindestens, wie viel Kinder umkamen und vll. sogar wer umkam und wer nicht. Außerdem gab es da noch den Cousin als "Mithelfer", der ja diesbezüglich auch noch mehr Klarheit schaffen kann.

    In Wirklichkeit wars so, dass es da noch die Mutter von Gordon gab, die mitgeholfen hat und gestand, Walter getötet zu haben.

    Spoiler Ende!!!



    Fazit:

    Ein insgesamt guter Film mit einigen Schwächen in der Story, der aber einen schockierenden wahren Fall mehr oder weniger genau präsentiert.
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