Swing Vote - Die beste Wahl
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Jd Rauls
Jd Rauls

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4,5
Veröffentlicht am 22. Januar 2026
Ich hab den Film viel zu spät gesehen. Und genau das ist eigentlich schon das erste Urteil: Der hätte es verdient gehabt, früher auf dem Schirm zu sein.

Swing Vote ist kein lauter Politfilm und will keiner sein. Kein Zyniker-Feuerwerk, kein moralischer Zeigefinger. Stattdessen ein ganz normaler Typ, der plötzlich merkt, dass seine Stimme nicht egal ist. Und genau da wird’s menschlich. Kevin Costner spielt das ruhig, fast unscheinbar – kein Held, kein Erlöser, sondern einer, der sich erst mal selbst sortieren muss. Das fühlt sich echt an.

Was hängen bleibt, ist nicht die Story, sondern das Gefühl: wie billig Politik wird, sobald sie um eine einzelne Stimme kämpft. Wie schnell Überzeugungen weich werden, wenn Macht winkt. Der Film lacht darüber, aber nicht bösartig – eher traurig, fast ernüchtert.

Der größte Pluspunkt: Der Film nimmt den Zuschauer ernst. Er schreit dich nicht an, er erklärt dir nichts kaputt. Er zeigt einfach, wie absurd das Spiel wird, wenn plötzlich ein Mensch im Mittelpunkt steht und nicht nur Zahlen.

Kein perfekter Film. Manche Szenen sind vorhersehbar, manche etwas zu glatt. Aber genau das macht ihn auch zugänglich. Und überraschend zeitlos.

Am Ende bleibt kein „Wow“, sondern ein stilles Nicken.
Und manchmal ist genau das mehr wert.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Swing Vote ist ein langweiliger Film ohne jegliche Spannung oder interessanter Wendungen. Der Präsident und sein Gegenkandidat übertrumpfen sich mit töpelhaftiger Anbieterei gegenüber Bud um sich den Wahlsieg zu sichern, was noch nicht einmal komisch oder lustig rüber kommt. Und warum sollte ausgerechnet ein solcher Loser wie Bud (Kevin Costner) Sympathieträger sein?? Seine Einfältigkeit und Nullbock-Getue nerven spätestens ab der 2. Filmhälfte. Und dann noch dieses überzogene, pathetische Ende. Die Trailer vorab auf der Blu-ray ließen schon Schlimmstes ahnen...
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