Der Unsichtbare
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No Use For A Name
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2,5
Veröffentlicht am 9. November 2025
Schöne, zeitgemäße Aufarbeitung. Und ein schöner Kniff, die ganze Geschichte aus der Opferperspektive laufen zu lassen, als - wie es die literarische Vorlage ja tut - aus der Täterperspektive. Damit das alles funktioniert, braucht man aber natürlich 1. ein starkes Drehbuch mit dichter Atmosphäre und 2. einen charismatischen Schauspieler, der das alles emotional für und mit uns durchlebt.

Zum Drehbuch: Das ist an sich nichtt schlecht, aber der Film ist einfach zu lang. So eine Geschichte turn mehr, wenn sie "quick and dirty" ist, als so episch auf 2 Stunden ausgewalzt. Dadurch schleichen sich in der zweiten Hälfte - dann wenn der Film weg vom Suspense-Thriller zum Horror-Actioner mutiert - doch erhebliche Längen ein, die eher nerven als nützlich sind. Es wäre günstiger gewesen, den Film weiter als Mystery-Thriller zun inszenieren, wie er es sehr gut in der ersten Hälfte ja tut.

Zur schauspielerischen Performance: Elisabeth Moss ist sichtlich bemüht und hat ja auch (zumindest im Serienbereich) schon Preise eingeheimst, in diese Rolle hier will sie aber nicht so richt reinpassen. Sie hat den ganzen Film über eigentlich nur zwei Gesichtsaudrücke, einen davon (erschreckt/besorgt) trägt sie 85% der Zeit ohne wesentliche Variation. Dadurch wird ihr Spiel dann auch etwas lahm, ja fast langweilig, ich konnte zu keinem Zeitpunkt mit ihr relaten. Dadurch, dass sie auch - vor allem am Anfang - gerne mal hysterisch überspannt reagier, wird sie als Charakter auch eher unsympathisch. Da fällt dann auch auf, dass ihre schauspielerischen Fähigkeiten dann doch etwas begrenzt sind.

Dann sind noch die Effekte zu beurteilen: In der ersten Hälfte sieht das alles ziemlich gut aus, wenn der Unsichtbare ja auch nur angedeutet wird und nie so richtig zu sehen ist. Als er sich dann sozusagen offenbart, wird es etwas komisch. Der Kampf . in der Küche ist zwar höchst dramatisch inszeniert (quasi als One-Cut), aber wie die gute Elisabeth Moss da mit der Luft kaämpft und rumzappelt, das sieht eher lächerlich aus und erinnert an die alten 80er Jahre-Klamauk-Filme. Auch später sieht das alles nicht so wirklich gut aus, sondern manchmal ein nisschen peinlich.

Achja, zum Schluss muss man auch noch mal erwähnen, dass sich der Film von vornherein selbst schon gleich mal etwas Wucht und Dynamik nimmt, nämlich indem der Twist im Titel schon gespoilert wird. Somit ist von Anfang an klar, dass ihr Mann es ist, der hinter ihr her ist. Cooler wär es gewesen, wenn das länger im Unklaren geblieben wäre und erst im Laufe des Films heruasgekommen wäre. Da hat man ordentlich eine Chance verpasst. Aber somit ist dann auch klar, dass es Regisseur Leigh Whannell (der auch das Drehbuch geschrieben hat!!) eben gerade nicht um Suspense geht, sondern er seinen Film von Beginn an gleich in eine andere Richtung lenken will. Schade.

FAZIT: Aufregende Story mit einer sichtlich bemühten Protagonistin. Der Film scheitert am Ende jedoch an einem zu langen, langatmigen Drehbuch, schwachen Effekten und auch an einer überforderten Schauspielerin, die nicht in der Lage ist, uns als Zuschauer emotional zu erreichen. Insgesamt ganz unterhaltsam, aber sicher kein Film für die Samnmlung.
AndiundFilm
AndiundFilm

12 Follower 124 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2022
Als ich das Cover gesehen hatte, dachte ich, naja...wieder son B-Movie. Aber ich war dann doch extrem überrascht. Die Hauptdarstellerin spielt gut! Handlung und Regie fein. Bei diesem Film kommt wirklich mal Spannung auf. Kam glaube net im Kino. Wäre es aber wert!
Fazit: Sehenswert!
Pyro. Fritze
Pyro. Fritze

5 Follower 80 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 28. Mai 2022
Mir hat der Film gut gefallen. Einige spannende und erschreckende Szenen dabei. Kann man durchaus mal gucken!
Kino:
Anonymer User
4,5
Veröffentlicht am 1. Mai 2022
Da ich den Trailer nicht gesehen habe, habe ich den Film ohne große Erwartungen gesehen. Die Kameraführung ist sehr geschickt geführt. Es werden Ecken und leere Bereiche in Räumen gefilmt. Nicht immer kommt aber die erwartete Überraschung, was die Spannung aufrecht erhält.
Erwartet habe ich allerdings ein serum und keinen Anzug der unsichtbar macht.
Angesprochene Logiklöcher kann ich nicht bestätigen, da ich mir den Film konzentriert angesehen habe, ohne Ablenkung. Also aufpassen beim Film schauen!
Die Kampfszenen fand ich übertrieben, da der unsichtbare durch den Anzug scheinbar auch an Stärke gewinnt.

Schauspielerische Leistung fand ich gut. Man hat die Überforderung und Unglaubwürdigkeit gut gespielt.

Besonders klasse fand ich die Szene im Restaurant.

Man muss den Film allerdings als selbständig ansehen und nicht als Neuverfilmung, da die Hintergründe nicht dieselben sind.

Also, ansehen und seine eigene Meinung bilden.
Tim S.
Tim S.

2 Follower 29 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 14. November 2021
Packender und gut gespielter Thriller mit Grusel Tendenzen. Realistisches Versteckspiel mit guten Twists. Sehenswert
Deubensklave
Deubensklave

5 Follower 34 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 5. Juni 2021
Die Grundidee fand ich ganz okay, aber dass man sich einen Anzug baut der einen unsichtbar macht? Naja.... wenn es ein Fantasy Film, Sci-Fi wär, dann okay, aber als Thriller/Horror, etwas weit hergeholt, grade da der Film Ernst bleiben will..
Aber zu den positiven Dingen. Elisabeth Moss überzeugt mich mal wieder sehr, sehe sie mit jedem Film gerner. (sagt man das so? ^^ ) Kameraarbeit hat mich in vielen Teilen sehr überzeugt, aber kein Wunder wenn bedenkt dass mit Leigh Whannell
jemand die Regiearbeit übernahm, der durch seine vielen Zusammenarbeiten mit James Wan, viel Erfahrung im Horrorfilmgebiet, sich abschauen konnte und somit vom Meister lernen konnte, und das sieht man!
Das Ende fand ich jedoch etwas komisch, weil es sich für mich nicht wirklich erschließt wie sie so schnell, in der ganzen Zeit, in und aus dem Anzug kommen konnte und dann direkt wieder im Zimmer bzw aus dem Bad kam..
Naja, aber sonst, ganz okayer bis solider Film.
Andrijas
Andrijas

10 Follower 91 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 8. Januar 2021
Etwas zu lang geratener Thriller mit einigen Logiklöchern. Trotzdem ein unterhaltsamer Horror-Thriller mit spannenden Momenten
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 27. Dezember 2020
Durch die aktuelle Corona-Pandemie, die Kinobesuche für einige Zeit unmöglich machte, konnte ich diesen Film schon auf Blu Ray gucken, obwohl "Der Unsichtbare" noch parallel im Kino lief. Das war in sofern wichtig, weil ich mich mit der "Pause"-Taste in einer Szene unbeabsichtigt selbst gespoilert hatte (ich sage nur, das Smartphone mit der Todesanzeige...). Das war ein bisschen schade, denn so hatte ich von Anfang an einen Verdacht, der sich später als absolut richtig herausstellte.

Zugegeben, die grundsätzliche Idee des Films ist nicht wirklich neu (siehe "Hollow Man" aus dem Jahr 2000), aber die Stimmung des Films haute mich total um. Man konnte richtig nachempfinden, wie es sein muss, wenn man selbst gestalkt wird. Oder zumindest das Gefühl hat. Denn darum ging es hauptsächlich im Film, Einbildung oder doch mehr? Der Film verstand es, immer wieder falsche Fährten zu legen und so den Zuschauer in die Irre zu treiben. Und auch die Protagonistin des Films sieht sich zunehmend hilflos den äußeren Umständen ausgesetzt, obwohl sie innerlich unbeirrt ihrer anfänglichen Vermutung nachgeht und sich davon nicht abringen lässt. Da ist die Auflösung am Ende des Films wie eine Offenbarung. Ich fühlte richtig mit ihr mit und dachte dabei "Höre auf Dein Bauchgefühl. Immer." Sehenswerter Film mit einer starken Besetzung.
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 14. Dezember 2020
Trotz seiner Laufzeit von zwei Stunden funktioniert Der Unsichtbare überraschend gut. Als beklemmendes und atmosphärisch dicht erzähltes Psychospiel überzeugt im Besonderen die erste Hälfte, während in der zweiten zunehmend Ungereimtheiten ihren Weg in die Handlung finden. Da sich das Drehbuch keine Zeit nimmt, die Regeln und Grenzen der Unsichtbarkeit so recht zu definieren, müssen wir jede Entscheidung der wendungsintensiven Handlung in Kauf nehmen. Dabei bedeutet fehlende Sichtbarkeit doch nicht fehlende Existenz, was es umso schwieriger macht, wirklich jede Entscheidung einfach so hinzunehmen. Mit einer überzeugenden Darstellerin und einer tadellosen Regie stimmen aber die wichtigsten Aspekte, um die Grundspannung über die gesamte Laufzeit hinweg aufrecht zu halten.
Jan J.
Jan J.

75 Follower 268 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 30. August 2020
08/15 Streifen, den man schon x-beliebige Male gesehen hat.
Handlung ist zu vorhersehbar & die Darsteller sind auch austauschbar.
Kann ich nicht weiterempfehlen!
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