Ant-Man
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,0
Veröffentlicht am 11. Februar 2026
Der kleinste Held der Welt… mit toller Action und schwachem Drehbuch!

Die zweite Phase des Marvel Cinemtaic Universe (MCU) ging 2015 mit dem zweiten Avegers-Film („Age of Ultron“) eher nüchtern zu Ende. Während „Guardians of the Galaxy“ und „Captain America 2“ die Fans begeisterten, enttäuschten fast alle anderen Filme der Phase, auch der zweite „Avengers“ konnte nicht so wirklich überzeugen. Der offizielle Abschluss der Phase sollte jedoch der Film „Ant-Man“ sein. Schon ironisch, dass nach dem wohl bis dato größten MCU-Film („Age of Ultron“) ein Film zum kleinsten Helden der Marvel-Welt erscheint und die zweite Phase beendet. Ergibt für mich wenig Sinn, aber was soll´s? 2015, im selben Jahr von „Ultron“, brachte Peyton Reed also „Ant-Man“ in die Kinos. Ursprünglich war ja Edgar Wright („Shaun of the Dead“) für den Film zuständig, weswegen viele Fans so gespannt auf den Film waren. Wright verließ jedoch das Projekt (aufgrund kreativer Differenzen…), hatte jedoch zumindest noch Credits als Drehbuchautor. Nichtsdestotrotz ist Ant-Mans Fähigkeit auf Ameisengröße zu schrumpfen eine wunderbare Idee für einen ganz besonderen und kreativen Superhelden. Und stellenweise ist der Film auch genau das, was ich mir gewünscht habe: „Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft“ mit mehr Action. Auf der anderen Seite jedoch ist „Ant-Man“ sehr enttäuschend und erschreckend plump in seiner Gewöhnlichkeit…

Doktor Pym hat es geschafft Menschen auf Ameisen-Größe schrumpfen zu lassen und deren Kräfte dadurch zu vervielfachen. Als jedoch große Investoren und diverse andere zwielichtige Gestalten davon Wind bekommen, wollen sie diese Technologie natürlich nutzen, um eine neue Waffe zu kreieren: Winzige Supersoldaten. Einer dieser Leute ist Darren Cross, ein ehemaliger Mitarbeiter von Hank Pym. Als Darren kurz vor der Vollendung seines ersten Prototyps steht, will Hank dem entgegen kommen und zwar mit seiner eigenen Idee des Supersoldaten: Ant-Man.

Ich habe kein Problem mit simplen Storys, um einen MCU-Film zu füttern. Bei „Guardians“ hat das auch funktioniert. Doch wenn man sich dazu entscheidet, dann sollte man auch mit den Klischees auf kreative Art umgehen. Marvel hat leider immer wieder ein Problem damit in ausgelutschte Klischees zu verfallen. Sicherlich um somit niemandem auf die Füße treten zu müssen, denn je sicherer die Grundstory, desto mehr Leuten wird es gefallen, so die Idee der gierigen Studios. Aber nein. „Ant-Man“ konnte überzeugen, war aber dennoch kein bahnbrechender Hit. Und warum? Weil die Geschichte einfach nicht mitreißen kann. Scott ist ein lustiger Protagonist, aber mittlerweile ähnelt er zu vielen anderen Helden, wie Starlord oder auch Iron Man. Das liegt sicherlich auch am typischen MCU-Humor, der sich 2015 bereits fest in allen Filmen verankert hatte. Die restlichen Charaktere sind fast durchweg langweilig. Scotts Kollege Luis sorgt für einige witzige Momente, aber vor allem die dramatischen Szenen mit Hank und seiner Tochter Hope haben mich unfassbar kalt gelassen. Mehr noch: Sie waren unfreiwillig komisch an manchen Stellen. Die MCU-Filme sind allesamt auf ihre Art vollkommen albern, aber bisher konnten Kevin Feige und sein Team selbst die dusseligsten Helden cool wirken lassen. Bei „Ant-Man“ fing ich zum ersten Mal an zu merken, wie dämlich das ganze Konzept doch irgendwie ist. Ein älterer Michael Douglas, der mit Ameisen spricht und seiner Tochter nicht erlaubt einen Ameisen-Anzug anzuziehen? Das klingt nicht nur bescheuert, es ist auch bescheuert.

Dennoch hat der Film viele tolle und obercoole Momente, besonders die Action überzeugt. Wenn Scott schrumpft und als Ant-Man gegen oder mit Ameisen kämpft, ist das visuell wirklich beeindruckend. Für mich hat „Ant-Man“ auch einige der besten Special Effects, die das MCU bis dato abgeliefert hat. Auch der Score von Christophe Beck rockt, vor allem das großartige Hauptthema.

Der Cast macht ebenfalls eine gute Sache, allen voran Paul Rudd, der viel Spaß in seiner Rolle hat. Auch Michael Peña liefert ab und ist für viele sicherlich der heimliche Star des Films. Nur die (damals) kleine Abby Ryder Fortson als Cassie (Tochter von Scott) ist zwar putzig, aber überhaupt nicht glaubwürdig...

Fazit: „Ant-Man“ hat so viel Potential, lässt es aber immer wieder ungenutzt rumliegen. Während die Actionszenen unterhalten und Spaß machen, sind die ernsteren Momente erschreckend blutleer und vollkommen substanzlos. Zum Glück sollten Ant-Mans spätere Auftritte deutlich besser werden...
Maddin
Maddin

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4,0
Veröffentlicht am 17. August 2025
Mit Ant-Man wagt Marvel einen erfrischend anderen Ansatz: Statt epischer Weltuntergangsszenarien erzählt der Film eine vergleichsweise kleine, fast schon bodenständige Geschichte – und trifft damit ins Schwarze.

Im Mittelpunkt steht Scott Lang (Paul Rudd), ein sympathischer Gelegenheitsdieb, der von Wissenschaftler Hank Pym (Michael Douglas) rekrutiert wird. Mit Hilfe eines speziellen Anzugs kann er auf Ameisengröße schrumpfen, dabei aber enorme Kräfte entfalten. Gemeinsam müssen sie verhindern, dass der größenwahnsinnige Darren Cross (Corey Stoll) die Technologie missbraucht.

Der Film überzeugt durch seinen lockeren Ton, viel Humor und einen ungewöhnlichen Mix aus Superhelden-Action und Heist-Movie. Paul Rudd verleiht der Figur genau die richtige Mischung aus Charme, Witz und Herz, während Michael Douglas als Mentor würdevoll auftritt. Auch Evangeline Lilly als Hope van Dyne sorgt für starke Momente.

Besonders hervorzuheben sind die kreativen Actionsequenzen, die den Größenwechsel genial nutzen – egal ob im Kinderzimmer, im Koffer oder im finalen Showdown auf einer Modelleisenbahn. So entsteht ein ganz eigener visueller Stil, der sich von anderen MCU-Filmen abhebt.

Fazit:
Ant-Man ist ein leichtfüßiger, witziger und origineller Beitrag im Marvel-Universum, der mit cleveren Ideen und viel Herz überzeugt. Kein gigantisches Epos, aber ein charmantes Abenteuer, das zeigt: Auch kleine Helden können Großes leisten.
LustigerMerlin2009
LustigerMerlin2009

12 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. Mai 2023
Huh...Ich dachte das der Ant-Man Film ein totaler Flop sein würde, da es ein Superheld ist der mit Ameisen arbeitet und interagiert, aber der Film hat mich positiv überrascht. Der Film hat den Charakter Scott Lang ziemlich gut eingeführt und auch der gesamte Plot hat mir gefallen und spass gemacht. Lustig war der Film auch an vielen Stellen und ich muste auch mal lachen. Es ist zwar nicht der beste MCU Film aller Zeiten, aber für einen Filmabend mit der ganzen Familie ist er wirklich super.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 337 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Ein solider Marvel Film. Der Charakter Ant-Man ist an sich schon durchaus interessant. Der Film hat viele Aspekte nicht eingebracht, was ich schade finde. Eine solide Leistung von Marvel.
Balticderu
Balticderu

257 Follower 1.225 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 17. Dezember 2022
Echt gut gemachte Verfilmung eines Comics von Marvel.
Diesmal mal mit weniger Story bis zur Action als bei anderen Erstteilern von Marvel.
Definitiv sehr empfehlenswert und unterhaltsam.
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. Mai 2022
Der Beweis, dass man dem Superhelden-Genre immer wieder etwas Neues entlocken kann. Die Action fetzt, die visuellen Einfälle sind originell - etwa, wenn der Ameisenmann auf einem Plattenspieler landet -, dazu kommt jede Menge Ironie.
Lord Borzi
Lord Borzi

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2,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2020
Meiner Meinung nach einer der schlechteren Marvel-Filme. Es war offensichtlich, dass hier ein jüngeres Publikum angesprochen werden sollte. Die Handlung war recht dünn und leicht nachzuvollziehen. Am meisten gestört haben mich jedoch platte Albernheiten und verblödete Gangster, die aus „Kevin - Allein zu Haus“ hätten stammen können. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen (z.B. die Post-Credit-Szene) ein sinnfreier Film.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 28. November 2020
Muntere Unterhaltung aus dem Marvel Imperium. Hier geht es um die wechselweise Verwandlung von einem lebensgroßen Menschen in eine Ameise (Titel!) und wieder zurück. Wer wem das Yellowjacket (so heißt der Anzug, in dem man seine Größe verändern kann) entwendet, ist eigentlich egal. Hank Pym (Michael Douglas) hat ihn gebaut und sucht sich Scott Lang (Paul Rudd) aus, um ihn aktiv zu verwenden gegen den Ehrgeizling Darren (Corey Stoll), der ihm seine Ideen stehlen will. Unterstützt wird Hank von seiner Tochter Hope (Evangeline Lilly), die nicht nur gut aussieht sondern auch wenn nötig ist ordentlich draufhauen kann.
Rasante Action kennzeichnet den Plot, der keine Langeweile aufkommen lässt. Das Heer der Ameisen kommt gut rüber, egal ob sie für Scott ein Seil, eine Brücke oder ein Floß bilden. Auch dass er sie als berittene Flieger verwenden kann, ist nett gemacht. Bösewicht Darren verweist auch auf die Möglichkeit, mit dem Ameisenmann Kriege ganz anders zu gestalten.
Die Komik kommt von Scotts Kumpeln Louis (Michael Penja), Dave (T.I.) und Kurt (David Dastmalchian), die so eine Mischung aus leicht unterbelichtetem Talent und hoffnungslosen Chaoten sind.
Für Sex ist hier kein Platz. Scott und Hope umarmen sich mal kurz, da öffnet sich die Tür und Vater Hank stört. Ersatzweise gibt es hier dafür Vaterliebe bzw. Vaterstolz und Happiness für die Kids: Scott tut alles für seine kleine Tochter und Hank und Hope kommen sich wieder näher.
Am Ende stehen alle Gegenspieler von Scott Anzug bei Fuß und freuen sich über den guten Ausgang oder sind tot – wie es sich gehört. Nur wer ein Happy End erwartet hat, wird enttäuscht, aber sonst amüsant unterhalten.
Jan F
Jan F

7 Follower 34 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 6. März 2019
Die Einführung von Ant Man gelange, da auch Paul Rudd einen tollen Ant Man verkörpert. Auch andere Charaktere wie Michael Douglas als Hank Pym, seine Tochter Hope, sowie Scotts urkomischer Freund Louis überzeugen vollends. Beeindruckend ist das können und die Skills von Ant Mans Anzug und seine Verständigung mit den anderen Ameisen. Vor allem der Kampf mit Falcon wurde cool dargestellt. Der Haken an dem Film, ist mal wieder der Schurke, der einfach langweilig und recht schwach erscheint und nur wie ein wütender Verstoßener Arbeitgeber von Pym erscheint, der Recht haben will, was er auch ist. Trotzdem ist der erste Ant Man Film gelungen und macht Bock auf mehr.
Alex M
Alex M

135 Follower 262 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 24. März 2018
Herrlich trocken aber immer warmherzig erzählt schafft Ant Man knapp 2 Stunden rasante Unterhaltung ohne wen und aber. 8/10
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