„Wahrheit ist das, was nicht weggeht, wenn wir aufhören, daran zu glauben“, konstatierte der Altmeister philosophisch durchdrungener Science-Fiction-Literatur Philip K. Dick. Diese Erkenntnis hilft dem eigenbrötlerischen Iasonas (Yorgos Kakanakis) wenig, gerät er doch in eine Situation, in der er nicht mehr weiß, was er glauben kann und was nicht. Eine Dinnerparty ist der Auftakt für eine stürmische Beziehung zur attraktiven und selbstbewussten Penelope (Serafita Grigoriadou).
3,5
gut
Tale 52
Von Nicole Kühn
Den eigenen Wahrnehmungen nicht mehr trauen zu können, weil sie nicht mit dem in Einklang zu bringen sind, was wir Realität nennen, ist eine verwirrende und verstörende Erfahrung. Mitten in einen solchen beängstigenden Zustand der kompletten Orientierungslosigkeit wirft uns der griechische Regisseur Alexis Alexiou in seinem Langfilmdebüt, dem Psycho-Drama „Tale 52“. Die Erlösung durch eine Erklärung verweigert er dabei konsequent. Die Aufklärung über die tatsächliche Geistesverfassung des Protagonisten und die wahren Absichten der anderen Figuren bleibt aus, der Zuschauer erfährt auch nicht, was sich wirklich und was sich nur scheinbar ereignet. Die auf die Spitze getriebene Verunsicherung mag manch einer unbefriedigend finden – visuell ist diese erzählerische Tour de Force jedenfalls packend. „Wahrheit ist das, was nicht weggeht, wenn wir aufhören, daran zu glauben“, konstatierte der A
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2:08
Produktionsland
Griechenland
Verleiher
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Produktionsjahr
2008
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
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Produktions-Format
35mm
Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
2.35 : 1 Cinemascope
Visa-Nummer
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