Der entsorgte Vater
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Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 18. März 2010
Der Film zeigt sehr gut die Gefühlslage ,wie in diesen Fällen der Väter .Die Kinder brauchen

beide Elternteile und leider wird

das Kindeswohl (oft falls beurteilt )Da Fälle oft nur bearbeitet werden bei Gerichten und Jugendämtern bleiben zu oft

ein Elternteil auf der Strecke.

Trotz aller Urteile und Rückhalt

des Jugendamtes habe ich nach 10 Jahren den Kontakt zu meinen 4 Töchtern fast ganz verloren .

Die Rechtssprechung, einstweilige Verfügungen, Zwangsgeldandrohungen der Richter konnten immer wieder durch Tricks umgangen werden und

selbst das Jugendamt gab zu , dass sie machtlos sind .

Der Ansatz muss vor den Rechtsanwälten schon durch Jugendämter u. Gericht kommen.

Wer nicht bereit ist den Kindern

beide Elternteile bei einer Trennung zu lassen,die Partnerebene nicht verlassen kann um auf eine neutrale Elternebene sich zu begegnen, muss solange in eine Meditation

gezwungen werden ,bis das Problem bearbeitet und gelöst ist. Ansonsten ist er nicht erziehungsfähig !(und basta !) Den Film finde ich deshalb sehr wichtig und er hat Diskussionen über diese Erkenntnis ausgelöst.Warum hängt Deutschland hier so hinterher ? Kinder leben später das nach , was sie gelernt haben ! Die Macht und Ausgrenzung über die Kinder ? Gesetze geschickt umgehen ? Es gibt bei einer Trennung nur eine Seite, die absolut geschützt werden muss.

Die Seite der Kinder , denn sie das schwächste Glied und haben es sich nicht ausgesucht . Sie wollen beide lieb haben dürfen . Jeder Suchtkranke wird

zurecht geschützt, weil er krank oder gesellschaftkrank ist! Wer schützt unsere Kinder,

und unsere Zukunft vor partnerschaftskranken Eltern !Sieht die Gesellschaft jetzt auch mal die verzweifelten Väter, die sich nicht aus dem Staub machen und für Ihre Kinder da sein wollen .Sie lieben Ihre Kinder und kämpfen meist jeden Tag kämpft um den Unterhalt aufzubringen . Sollten Kinder und Väter nicht auch eine faire Chance erhalten ? Der Film zeigt dieses Gefühle

der "Entsorgten " ohne zu hart

mit mit den Personen ins Gericht zu gehen , die es betreiben .Die Wirklichkeit sieht in vielen Fällen noch härter aus . Ich habe mich nach 10 Jahren zum Kindeswohl entschieden , die Kinder nicht vor ein Gericht und Sachverständigen zu zerren . Das Vertrauen in Rechtslage und

Gerichte in der Umsetzung Ihrer eigenen Beschlüsse ist nicht mehr da .Richter und Jugendämter

wollten helfen und ersticken in eigener Machtlosigkeit und Akten.Die Divise heißt nicht mehr : Sorgerechtsverletzungen beachten ! , sondern Tatsachen schaffen bevor das Gericht handeln konnte ....und dann mit

allem Möglichlichen begründen..

Die Hoffnung bleibt für die liebenden Väter immer und Ihnen

wird durch diesen Film gezeigt.

Ihr Schicksal ist kein Einzelfall in Deutschland und auch andere Väter sind genauso

machtlos wie Sie. Es beruhigt mich vor mir selbst , alles versucht zu haben und das mich Menschen , die meine Situation kennen und die Kinder hier in der Zeit locker und gelöst erlebt haben , ansprechen auf diesen Film und Reportagen im Fersehen und Medien .

Danke für diesen Film und wenn

Menschen anfangen über die Situation der Kinder zu reden , sollte eigentlich was Postives

dafür bewirkt werden können.

Es wird diskutiert , auch von nicht Betroffenen , oder von noch nicht Betroffenen , wenn man sich die Scheidungsraten anschaut .



Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 17. Juli 2011
Chance vertan...

Obwohl ich selber betroffener Vater bin, dem der Zugang zu seinem Kind seit 8 Jahren verweigert wird, bin ich mit dem Film nicht recht glücklich, da er es dabei belässt, die Väter in der Opferrolle zu zeigen. 90 lange Minuten werden immer wieder der Schmerz und die Machtlosigkeit der betroffenen Väter beleuchtet und dann ist der Film vorbei. Dabei sind die Tragweite der Ungerechtigkeit und die Unhaltbarkeit des gegenwärtigen Familienrechts schnell klar und der Erkenntnisgewinn durch weitere Wiederholungen hält sich in engen Grenzen.

Was dem Film gänzlich fehlt sind Analysen über die Ursachen, die zu derart verfahrenen Familienkonstellationen führen, wo eine Kommunikation zwischen den Eltern nicht mehr möglich ist. Auch wenn der Missbrauch des Sorgerecht durch die Mütter mit nichts zu rechtfertigen ist, greift der Ansatz, ihnen die alleinige ‚Schuld’ an der Konfliktsituation zu geben, viel zu kurz. Hier wären Interviews mit den beteiligten Müttern zwingend erforderlich gewesen, um deren Perspektive zu erfahren.

Genauso wenig, wie der Film sich mit den Ursachen auseinandersetzt zeigt er keinerlei Perspektiven oder Lösungsansätze auf, wie man die Situation für die beteiligten Väter und viel wichtiger die betroffenen Kinder verbessern oder vermeiden könnte, z.B. durch präventive Maßnahmen bei auftreten von Elternkonflikten bei noch bei bestehender Beziehung.

Stattdessen belässt es der Film dabei, sich im Lamento über die Ungerechtigkeit der Welt zu ergehen und genau diese (verständliche) Resignation begegnet einem leider oft bei den betroffenen Vätern.

Formal stört mich am Film auch die krampfhafte Suche nach unterhaltenden Bildern, die das Format Spielfilm für das Kino rechtfertigen soll. Das wirkt zum Teil aufgesetzt.

Bei allen Einwänden ist D. Wolfsperger dafür Lob zu zollen, dass er das Thema in die Öffentlichkeit bringt und damit zumindest eine Diskussion anstößt, die möglicherweise irgendwann zu Verbesserungen der unerfreulichen Situation führt.
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