Suicide Squad
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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0,5
Veröffentlicht am 26. August 2026
Der Film selbst ist ein Selbstmordkommando!

Vor dem Film:
David Ayer hat einige gute Dinge hervorgebracht im Filmgeschäft, zum Beispiel schrieb er das Drehbuch für „Training Day“. Doch mit „Fury“ hat er 2014 schon absoluten Müll verzapft. Doch die Hoffnungen für „Suicide Squad“ waren dennoch groß und warum auch nicht? Der erste richtige Film über Comic-Bösewichte und ein neuer Joker nach Heath Ledger's genialer Interpretation in „The Dark Knight“, dazu der erste Auftritt von Harley Quinn, was kann da schief gehen?

Nach dem Film:
Was frag ich auch so blöd?
Nun, um ehrlich zu sein, ich wusste, dass der Film schlechte Kritiken hatte und wollte mir dennoch ein eigenes Bild machen, wie auch bei „Batman V Superman“. Bei eben genanntem Film wurde ich recht positiv überrascht, auch wenn „BvS“ echt schwach war, doch „Suicide Squad“ ist nicht nur der schlechteste Film aus dem DC-Universum, er ist in meinen Augen sogar der schlechteste Superhelden-Comic-Film, den ich je gesehen hab. Ja, schlechter, als der neue „Fantastic Four“-Streifen…

Die Story ist recht simpel: Eine böse, übernatürliche Hexe will die Weltherrschaft und um das zu stoppen, werden hochgefährliche Kriminelle zusammengetrommelt und sollen in das Einsatzgebiet, um der Vernichtung der Welt entgegen zu wirken…

Spoilergefahr wird es hier nicht geben, aber ich kann auch ehrlich gesagt nichts verraten, denn es passiert nichts.
Selten war ich so wütend und ratlos nach einem Kinobesuch. Mir ist völlig klar, dass es schlechtere Filme gibt. Es gibt Trash, wie „Sharknado“ oder „Birdemic“ und dann gibt es Filme, die so schlecht sind, dass sie wieder gut sind, wie einige Shayamalan-Filme. Und dann gibt es Filme, die so schlecht sind, dass sie schlecht sind. Und DC hat ein Händchen für dieses Genre: Die Nolan-Dark Knight-Trilogie ist eine Ausnahme, klar, auch die ersten beiden Burton-„Batman“- und die „Superman“-Filme von Richard Donner und Richard Lester sind gut, doch dann folgen viele klägliche Versuche… Mit „Man Of Steel“ sollte das große Reboot beginnen und DC wollte mit Marvel konkurrieren, doch ups: Der Film war langweilig und wurde sehr gespalten aufgenommen. Die Fortsetzung kam noch schlimmer davon, war in meinen Augen aber etwas besser, wegen Afflecks Batman. Mit „Suicide Squad“ wollte DC nun offenbar was Revolutionäres schaffen: Den ersten Anti-Avengers-Film. Doch diese Revolution ist zum Scheitern verurteilt.

Der Film ist ein unbeschreibliches Chaos! Vom Script, über die Kamera, bis hin zum Schnitt, ist dieser Film ein Beweis, dass DC versagt hat und so bald nicht mehr zurückkommen wird. Zwar werden wir neue Filme bekommen, aber ich habe keine Hoffnung mehr, dass da noch was Gutes bei rumkommt.

David Ayer zeigt uns, wie man einen Film NICHT macht. Ernsthaft, wer Ahnung vom Medium Film hat, wird sich hier nur an den Kopf fassen. Die Story wird so zerstückelt und zusammenhangslos erzählt, dass einem schlecht wird. Kaum etwas hängt zusammen, die Szenen wirken wie aneinander gereiht, die Figuren entfalten nie Charme oder Charakter, und vor allem ist „Suicide Squad“ qualvoll langweilig. Wie schafft man das? Das Potential hier ist pures Gold, ein Film über ein Team von Bösewichten, mit Harley Quinn und dem Joker an der Front, wie kann man das nur so verhunzen? Jede Figur ist nur da, um da zu sein. Einige haben etwas Hintergrund, wie etwa Will Smith's Deadshot, der noch am ehesten eine Figur ist. Doch dann sind da Leute, wie Croc, Captain Boomerang oder Diablo, die nur herumstehen und krampfhaft versuchen Teil der Geschichte zu sein, aber nichts dazu beitragen. Harley Quinn ist zwar ganz ok, liefert aber nur Trailer-Punchlines ab und hat selbst kaum Tiefe. Sie ist (wie viele andere) nur eine verrückte Figur, die außer dem „Verrückten“ keinen anderen Zweck hat. Man versucht ihr hier eine Geschichte mit dem Joker zu geben, doch das funktioniert nur ganz selten… Und der Joker selbst? Nun Ledger's Joker würde wohl sagen „Ich dachte meine Witze wären schlecht!“ Insgesamt haben wir vielleicht 5 Minuten Screentime für den wohl berühmtesten Comic-Schurken aller Zeiten und er wird nicht mal als die ikonische Figur behandelt, die er eigentlich ist: Er ist da, lacht ein paar Mal und verschwindet dann. What?! Stattdessen haben wir eine übermächtige Hexe, die tragischer Weise mit dem Chefsoldaten der „Suice Squad“-Truppe zusammenhängt… Gähn! Ach und von den riesigen Logiklöchern möchte ich gar nicht anfangen!

Darstellerisch sind hier alle ok, Will Smith ist akzeptabel, Margot Robbie ist natürlich ein Hingucker, ebenso wie Cara Delevingne. Doch Jared Leto's Joker ist leider ein Reinfall! Ob das am Darsteller selbst liegt, kann ich nicht sagen, doch seine Interpretation ist leider ganz schwach und oberflächlich. Kein Funke von dem, was Jack Nicholson oder Heath Ledger noch so großartig in die Figur gegeben haben.

Aber nicht nur Story-mäßig versagt der Film: Die Kamera ist verwackelt, viel zu dunkel und die Action ist erbärmlich. Nie sieht man, was passiert, ich hatte nie das Gefühl von Räumlichkeit und der Schnitt ist ebenfalls schrecklich. Plötzlich springt der Film in die nächste Szene und man muss sich erstmal neu ordnen.

Und der Soundtrack? Nun, der ist eigentlich ok, der Score von Stephen Price ist gut und die Songauswahl ist klasse, doch der Film benutzt alle zwei Minuten einen neuen Song und versucht damit sehr krampfhaft stellenweise an das Erfolgsrezept von „Guardians Of The Galaxy“ anzuknüpfen, in dem man auch ältere Songs benutzt hat…

Der 3D-Effekt ist so überflüssig, wie der gesamte Film!

Fazit: Der neue „Fantastic Four“ war schon eine Katastrophe, aber er war angenehmer zu gucken und hatte mehr rote Fäden, als dieser Mist! „Suice Squad“ ist ein schrecklicher Film, zusammenhangslos, ohne Gefühl für Tempo, langweilige Figuren, ohne Charakter, eine erbärmliche Version des Jokers, miese Action und das Schlimmste: Dieser Film versucht dabei tiefgründig, emotional, witzig und cool zu sein.
Dagegen wirken Filme, wie „Green Lantern“ oder „Batman V Superman“ wie Meisterwerke. Ich will den Film nicht einfach wie jeder andere haten, aber ich kann leider auch nichts Positives nennen, außer ein paar guten Songs und einigen guten Darstellern. „Suicide Squad“ ist ein Fiasko und in meinen Augen DC's Tiefpunkt!
Casey 08
Casey 08

14 Follower 1.190 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. Dezember 2024
Es gibt 4 DCEU Filme die es wirklich um haaresbreite bei mir die besser Punktzahl bekommen haben. Auch "Suicide Squad" von David Ayer ist so ein Film. Würde ich ihn ein drittes Mal gucken würde ich bestimmt die mieser Punktzahl geben. Aber ich fand ihn durchaus Unterhaltsam. Man hat solide Effekte, etwas Spaß, gute Action und ein cooles Team. Außerdem ist Will Smith und Margot Robbie echt gut. Jared Leto ist einfach nur richtig beschissen und mit Abstand der schlimmste Joker. Also ich glaube schlimmer kriegt das echt keiner hin. Auch die Story ist schwach und der Film ist überaus dumm und das Ende geht so. Für mich ist es Platz 12 der DCEU-Reihe.

Insgesamt ist es ein solider Film der spannend, unterhaltsam und minimal spaßig ist und einen guten Will Smith bietet.
Louis
Louis

2 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 3. Oktober 2024
Gutes Schauspiel, spannende Handlung, Humorvoll und trotzdem Düster. Kostüm und Make-Up waren perfekt und die Story ergab Sinn wenn man die Originalstory der Comics betrachtet.
Jessy Josy CANDYKANAL
Jessy Josy CANDYKANAL

1 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 9. März 2024
Seit 2016 mein absoluter Lieblingsfilm.
Die Charaktere sind super gemacht und ich liebe die Story.DC hat sowieso seit den Comics mein Herz
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

25 Follower 386 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 23. April 2023
Toller DC Film. Gefällt mir wirklich sehr. Der Film ist sehr spannend, interessant und voller Actionszenen.
Ogün Arapözengi
Ogün Arapözengi

7 Follower 103 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2021
Es war gut und lustig und das die Bösewichte zu Helden wurde war auch gut und schön und romantisch und sehr lustig
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 27. April 2021
Suicide Squad ist nicht der coole Antiheldenfilm, der er hätte sein sollen. Der Film der mit Man of Steel und Batman v. Superman- Dawn of Justice das DCEU begründen soll ist nicht nur einfach stümperhaft geschrieben sondern enthält auch einen der schlechtesten Charaktere der Filmgeschichte. Suicide Squad hat neben diesen Fehlern noch so viele andere, das selbst die Nachkommerzahlen von Pi nicht ausreichen würden sie aufzuzählen.

Aber zuerst das (wenige) Gute. Suicide Squad aus dem Jahr 2016 von David Ayer (Fury- Herz aus Stahl) hat einen erstaunlichen Cast, zum Beispiel Margot Robbie, Will Smith, Jared Leto, Viola Davis und Cara Delevingne. Die einige der interessantesten Bösewichte des DC verkörpern. So spielt eine hervorragende Margot Robbie Harley Quinn, die heiße und verrückte Flamme des "Honka Honka" sagenden Mr. J. Sie blüht förmlich in der Rolle auf und man sieht das sie Spaß daran hat. Auch Harley Quinn ist (fast) perfekt dargestellt worden, sie ähnelt den Comics sehr. Ein weiteres Highlight ist Will Smiths Performance des Deadshot. Er spielt wie eigentlich fast immer sich selbst, also liebender Vater der Leute umbringen muss, weil er es eben muss. Ich persönlich finde die Erweiterung rund um eine Familie für Deadshot eine der besseren Ideen des Films, es lässt den Charakter vielschichtiger erscheinen. Auch finde ich das Design sehr gelungen. Auch sind die einzigen guten Szenen mit diesen zwei Charakteren spoiler: (die Vorführszene von Deadshots Fähigkeiten oder die letzte Szene mit Deadshot "Die Hypotenuse des Killens" oder jede Szene von Harley im Gefängnis)
.Der Soundtrack, unteranderem mit Eminem, White Strips, 21 Pilots und "The House of the rising sun". Eigentlich alles Popsongs, die man sich geklaut hat aber was solls. Auch ist die Kameraarbeit vom leibeigenden Kameramann Roman Vasyanov von David Ayer ordentlich und bietet ein paar schöne Shots. Auch ist das Make-Up und die Kostüme ordentlich und hat eindeutig seinen Oscar verdient, man sehe sich nur Killercroc an. Die Endcredits sind auch cool und was am wichtigsten ist für so eine Filme, ist die Action und diese ist akzeptabel-gut. So das wars, mehr gutes gibt es nicht

Der Rest ist, wie soll ich sagen einfach so gut wie Donald Trumps Ernährung. Ein gutes Drehbuch mit keiner dreifachen Exposition, wer brauch das? Interessante Antagonisten, hatte Watchmen doch auch nicht und war gut? Das CGI sieht aus als hätte es der Praktikant beim aus versehentlichen rauchen vom gestreckten Koks mit seinen Freunden entwickelt. Es sieht aus wie ein PS 3- Spiel und ist tatsächlich auch wie eines aufgebaut. Es könnte zum Beispiel die Handlung eines Call of Duty sein. Ein paar Leute rennen durch Gebäude, säubern es, und kämpfen gegen einen Endboss. Cool, Drehbuch schreiben macht Spaß.
Die anderen Charaktere, die nicht Harley und Deadshot sind, sind einfach nur eindemensional und langweilig. Killer-Croc, ein eigentlich sehr interessanter DC Charakter hat nur 64 Dialogzeilen, immerhin mehr Dialog als in Fifty Shades of Grey. Den andern, weiß nicht mal den Namen, wird nach zwei Minuten Screentime der Schädel weggeblasen. Coooolll. Katana wird in einer 30 Sekunden Sequenz eingeführt und danach .... nichts. Sie wäre so ein cooler Charakter, man könnte zum Beispiel ein Kill Bill artigen FSK 18 Standalone Film von ihr machen. Der andere namens Rick Flag, der Typ mit der Amerikaflagge auf seinem Cap, ist amerikanischer Soldat und hat wahrscheinlich persönlich Osama bin Laden eigenhändig ausgeweitet .
Die größte Sünde von allen ist allerdings Mr. J. Jared Leto will nur so genannt werden, also wird er so nur genannt. Mehr Buchstaben ist seine Performance nicht wert. Die kreative Abteilung für dieses Machwerk hat sich wahrscheinlich gedacht: "Wir brauchen einen richtig hipen J., der voll stylisch ist und aussieht wie ein schlechter Mafiaboss aus Mexiko". Da sagt der Andere: "Ohh, woher soll das Publikum den wissen das er verrückt ist. Lassen wir ihm doch damaged auf die Stirn klatschen und hin dann komische Worte sagen". "Geile Idee, Praktikant, gekauft." So entstand einer der größten Fehlgeburten der Filmgeschichte. Jared Letos methodacting hat es nicht besser gemacht. Er hat sogar verschiedene Lachen an Passanten in New York und Toronto getestet.
Der Schnitt sieht auch aus wie aus einem schlecht gemachtem Trailer.

Fazit: Ein unterdurchschnittliche (Anti)Heldenfilm mit massiver Action, die leider durch das schlechte CGI nicht ganz funktioniert. Mit einem Hammer Cast, der alles versucht alles aus dem Film herauszuholen, allen voran Will Smith und Margot Robbie. Allerdings auch mit einem der schlechtesten Filmcharakter der Filmgeschichte (Mr.J). Die Kameraarbeit sowie Musik ist gut, Schnitt und Editing sind miserabel.

5,5 von 10 Punkten
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 19. Februar 2021
Herley Quinn und Joker sind einfach Geniale Charaktere! Generell fand ich das in diesem Film die sehr guten Charaktere herausstachen. Die Storyline ist eher mäßig und ziemlich random, aber die guten Charaktere baden das einfach aus. Der Clown und Herley machen den Film zu gut, ich bin an sich kein großer fan der DC Klassiker, wie Superman, oder Batman, aber der Joker Film war auch zu gut, als dass ich mich nicht wieder in die verrückten Charaktere verlieben würde.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2020
„Suicide Squad“ ist kaum mehr als ein durchschnittlicher CGI-Zerstörungsorgien-Blockbuster voller verpasster Chancen. Leider ist der Film ein gutes Beispiel für verschenktes Potenzial geworden. Keine Ahnung ob die Studiobosse Ayer zu viel reingeredet haben oder er einfach keine Ahnung von Superheldenfilmen hat, und im Grunde spielt es ja auch keine Rolle. Das Ergebnis bleibt das Selbe.
Positiv hervorzuheben ist die Optik, die Sprüche und der wenige Humor und die Darstellung einiger Hauptfiguren. Margot Robbie hat eh allen die Show gestohlen. Ok, ich bin ihr etwas verfallen :) Der Rest ist leider langweilig, belanglos und teilweise auch wirr erzählt.

Der Film bleibt im Gesamtkonzept misslungen!
PostalDude
PostalDude

1.044 Follower 1.146 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 8. Oktober 2020
Nee, ich kann mit dem Superhelden/Metamenschenquatsch absolut nix anfangen. Außer Deadpool. Deadpool ist cool :D

Willl Smith war super, weil er einfach ne coole Sau ist...
Die Harley Quinn ist ganz lustig und die Auftragsgeberin ist ganz cool.
Achja und der Soundtrack ist fett ! \m/

Aber der Rest ist echt Driss... !

Und noch was: Warum, zum Fick, dauern heutzutage Filme, egal welcher Art, 2 Stunden und länger !??
Auch dieser Film war nach höchstens 90 min. fertig erzählt !
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