Foolproof - Ausgetrickst
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blue sky
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1,5
Veröffentlicht am 21. Juni 2026
tja, bis zur letzten viertelstunde hab ich nicht durchgehalten.

die idee klingt ja ganz gut, ein paar hobby-detektive tun so, als ob sie gangster wären und planen als zeitvertreib immer wieder einen perfekten einbruch. als zeitverteib, minutiös und mit vollem einsatz, ohne selbst einbrecher zu sein.
klingt ja eigentlich ganz gut.

da gibt es ja auch so ein "live action role playing" was deutschlandweit bestimmt viele menschen spielen, wo man für seine rolle oder seine fiktive figur tatächlich real irgendwo gewesen und dort etwas bestimmtes getan haben muss.
wenn die das dürfen, dann dürfen die drei aus dem film das ja auch.

tja, als kurioser feel-good-movie mit kuriosem hobby taugt der film aber nicht.
schon ziemlich früh wird der einbruchplan für einen juwelier gestohlen und die drei zur mitarbeit mit dem obergangster gezwungen.

passiert recht früh und ab da ist der film nichts mehr.
wirklich nichts.
kein unterhaltsamer film um ein kurioses hobby von drei schrägen vögeln, die mit ihren schrägen eigenheiten überall anecken und dadurch für humorvolle unterhaltung sorgen und auch --definitiv!!-- kein (!!!) richtig cooler heist-movie.

kann man vergessen.
entweder man ist in ryan reynolds oder in kristin booth verliebt und dann hält man den film schon irgendwie aus, oder eben nicht. und dann fragt man sich die ganze zeit, warum dieser film produziert wurde.
keine schräge klamotte um drei schräge vögel und auch kein heist-movie.

jedenfalls nicht in der ersten stunde. die ist langweilig und überflüssig.
am besten spult man vor und guckt sich nur die letzten 30 minuten an.
mit etwas glück sind die ja wenigstens irgendwie unterhaltsam.

ich hab mich die ganze zeit über gewundert, warum louis de funès im film nicht auftaucht. der hätte dort super gut reingepasst und den film aufgewertet.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
Die Gattung der Rififi-Filme erfreut sich zu der Zeit merkwürdiger Beliebtheit – wobei da Filme wie das Glamour-Gangster Filmchen „Oceans Eleven“ ebenso wie z.B. der pfiffige „Italian Job“ bei rauskamen. Dieses Werk ist aus Kanada und erschien direkt auf Video – das heisst zwar, dass es nicht in die „Oberklasse“ gehört wie die vorangegangenen Streifen, aber sehr wohl gute Unterhaltung auf Videothekenlevel bietet.Herzstück ist natürlich immer der Coup, die dabei auftretenden Schwierigkeiten und die möglichst pfiffigen Lösungen – in den Sachen ist „Foolproof“ harmlos, bietet aber seinem cleveren Einbrechertrio ein paar Herausforderungen, die diese bewältigen können. „Party Animal“ Ryan Reynolds zeigt in dieser Rolle mal, dass er nicht nur in zwingend albernen Filmen eine gute Figur macht. Daneben ist David Suchet („Einsame Entscheidung“) mal wieder der Fiesling vom Dienst. Richtig Klasse wird der Film aber erst in der letzten Viertelstunde: da ist der Coup nämlich durchgezogen und es wird nach und nach enthüllt, wo getrickst, gepfuscht und verschaukelt wurde. Bis dahin ists ein überaus kurzweiliger Film, zwar ziemlich actionarm, aber doch kurzweilig, gewaltfrei und nicht humorlos.Fazit: Kleine und harmlose Räuberpistole, die zum Ende hin ein paar nette Wendungen hat und herrlich kurzweilig und gewaltfrei ist.
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