Das Relikt
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Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 23. November 2023
Der Effekte-Mix inklusive CGI ist sogar 2023 noch ok, und das Naturkundemuseum als Schauplatz kein Minus, doch der Inhalt tendiert zur Stufe B-Movie.
Ganz schlecht: Zum einen sind Szenen so unnatürlich dunkel wie es vor Ort in Wirklichkeit nicht wäre oder viel zu dunkel, so dass es billig nach Horrorfilm aussieht und nur nervt - und dann fällt auch noch lange der Strom aus!
Einige Bücher des Autorenduos der Romanvorlage kenn ich, und dieser Film kann mit keinem mithalten. Das Relikt war seinerzeit keine denkwürdige Sternstunde, der Zahn der Zeit nagt allerdings auch nicht dran.
Monster-Film-Fastfood, verdorben durch die mangelhafte Beleuchtung des ganzen Films.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 2. Januar 2018
Manchmal kann es ganz gut funktionieren wenn man einfach zwei Filme kombiniert – hier gibts dann nämlich die optimale Verschmelzung aus „Alien“ und „Stirb langsam“. Wobei ich zugeben muß: die Eröffnungsszene und die später daraus resultierende Herkunft des Monsters habe ich nie so richtig kapiert – aber es ist nicht weiter wichtig. Ebenso wenig sollte man sich daran stören daß das komische Hopsmonster eigentlich in erster Linie ziemlich lächerlich und tricktechnisch nur passabel, aber nicht optimal inszeniert ist. Nein, „Das Relikt“ hat andere Stärken – und das ist insbesondere seine eiskalte Kompromißlosigkeit und die Blutrünstigkeit mit der das Monster vorgeht – hier wird nicht rechtzeitig geschnitten wenn das Biest angreift, hier kommt man nicht in letzter Sekunde davon und hier gibts auch keine Gnade – hier wird gnadenlos und ultrabrutal alles gemetzelt und gemurkst was dem Biest zu nahe kommt. Sicher, auch ich bin eigentlich kein großer Freund von filmischer Gewalt, aber wenn sie wie hier benutzt wird um die Spannung auf ein geradezu unerträgliches Level zu kriegen finde ichs ok (es funktioniert so gut weil man sieht was das Biest so alles anstellt). Obendrein gibt die Museumskulisse ein schön schauriges Umfeld ab und die Handlung der eingeschlossen Museumsgäste die mühsam einen weg nach draußen finden liefert nonstop Spannungshöhepunkte. Abgerundet wird das ganze durch ein ungemein sympathisches Heldenduo, Penelope Ann Miller als cleveres Wissenschaftsgenie und vor allem der sonst knallharte Tom Sizemore als herzensguter Cop sind zwei Figuren um die man richtig bangtFazit: Sehr hart und furchtbar brutal, dafür so superspannend daß einem fast das Herz stehen bleibt – riesiges Action und Horror Fest!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 19. März 2010
das relikt, wie lang hab ich den schon, weiss ich nicht. Der film ist anfangs etwas langatmig, alles zieht sich etwas hin. Aber hat der film mal fahrt aufgenommen, gehts richtig zur sache, und das nicht zimperlich.

Das monster sieht gut aus, die technik hat hier gute arbeit geleistet. Tom Sizemore als hauptdarsteller ueberzeugt ebenfalls.

Ich gebe dem film 7 punkte



No Use For A Name
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14 Follower 1.201 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2026
“Das Relikt” ist kein schlechter Film. Aber es ist eben auch kein wirklich guter, keiner der einem im Gedächtnis bleibt. Zumindest kann man ihn sich gut anschauen und wird einigermaßen gut unterhalten. Die Story ist zwar wenig originell, aber mit dem Museum als Location bietet der Film aber einen schönen, schaurigen Hintergrund. Die Schauspieler agieren alle auf gutem Niveau, ohne dass irgendjemand besonders heraussticht. Die Figuren sind klischeehaft, die Konstellation ist ziemlich stereotypisch, das ist aber mehr der Buchvorlage geschuldet, als dem Film selbst.

Das Monsterdesign ist interessant, wirkt auf mich aber eher albern als gruselig. Das liegt auch an den inzwischen ganz schön angestaubten Effekten. 2002 mag das cool gewesen sein, heute wirkt das alles schon eher schlecht. So richtig nervig jedoch ist die Ausleuchtung der Szenen. Der zweite Teil des Films spielt fast ausschließlich im Dunkeln, damit meine ich so richtig, richtig dunkel, so dunkel, dass man eigentlich gar nichts mehr erkennt. Viele Szenen sind so gefilmt, was vermutlich Suspense und Grusel erzeugen soll, aber zunehmend eigentlich nur nervt. Dennoch ist der Film über weite Strecken durchaus spannend und manchmal auch gruselig.

Auch wenn das kein Kriterium für einen Horrorfilm sein sollte und vielleicht außer mir niemanden interessiert, aber mir ist es mal wieder aufgefallen: Die Gerichtsmedizinerin, die die Obduktion des ersten Opfers durchführt, hat offenbar nicht viel Ahnung von der menschlichen Anatomie und Physiologie, ihr Assistent wohl auch nicht. Sie untersucht das Gehirn und stellt fest, dass es “viel zu leicht” sei, dann legt sie es auf die Waage und bemerkt, dass Thalamus und Hypothalamus fehlen würden. Tatsächlich wiegen beide Strukturen zusammen maximal wenige Gramm, man würde ein Fehlen also keinesfalls am Gewicht feststellen können – schon gar nicht ohne Waage grob abschätzend. Und auch würde man nicht sofort auf einen Blick erkennen, dass der Thalamus fehlt, eine Struktur, die tief im Hirninneren verborgen liegt. Schließlich behauptet sie noch, Thalamus und Hypothalamus würde “hunderte Hormone” produzieren, was natürlich völliger Schwachsinn ist! Der Thalamus produziert überhaupt keine und der Hypothalamus nur ein paar wenige Hormone und auf gar keinen Fall “hunderte”. Da hat der Drehbuchautor sehr schlampig recherchiert!

FAZIT: Zumindest zeitweise spannender und unterhaltsamer Monster-Thriller, der allerdings – insbesondere was die Effekte angeht – nicht besonders gut gealtert ist. Es ist vor allem das Museums-Setting, wodurch der Film letztendlich aus der Masse ähnlicher Filme heraussticht, aber dennoch zu keinem Zeitpunkt wirklich überragend gut wirkt. Fürs einmal anschauen reicht’s aber dennoch.
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