FSK ab 16 freigegeben
Das Pariser Edelbordell "L’Apollonide" liegt zu Beginn des 20. Jahrhunderts in seinen letzten Zügen. Und in der betörenden und unwirklichen Szenerie kommt so manch ein Mann um den Verstand, lebt seine Phantasien aus oder verliebt sich Hals über Kopf in eines der jungen Mädchen. Die Frauen des Hauses bilden dabei eine Art Familie, in der sich über Ängste, Geheimnisse, den Schmerz und die Lust ausgetauscht wird. Im Mittelpunkt dieses familiären Austauschs steht "die Frau, die lacht" – stigmatisiert durch ein tragisches Narbenlächeln – die unglückliche Madeleine (Alice Barnole).
2,0
lau
Haus der Sünde
Von Tim Slagman
Wer als Künstler ein bestimmtes Thema aufgreift, von dem wird gemeinhin erwartet, dass er sich zu diesem in irgendeiner Weise positioniert. Wobei natürlich auch die bewusst gesetzte Ambivalenz, die Offenheit, die weise oder trotzige Enthaltung einen Standpunkt beschreibt. Doch auch die Neutralität, die angeblich pure Beschreibung oder nüchterne Darstellung sollte als politische oder ästhetische Entscheidung begreiflich werden. Mit „Das bessere Leben" hat Malgorzata Szumowska erst kürzlich einen sehr stimmigen, fein beobachteten Film über moderne Prostitution gemacht, der mehr Fragen aufwirft als er beantwortet. Bertrand Bonello („Der Pornograph") hingegen gelingt dies mit seinem Sittendrama „Haus der Sünde" nicht. Er hat stattdessen ein filmisches Mosaik geschaffen, in dem die Steinchen kein Gesamtbild ergeben – trotz eindrucksvoller Ausstattung und Schauspielleistungen.Die Tage des Pari
Die ganze Kritik lesen
1:21
1:31
1:47


Produktionsland
Frankreich
Verleiher
NFP
Produktionsjahr
2011
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
-
Budget
150 000 EUR
Sprachen
Französisch
Produktions-Format
-
Farb-Format
Farbe
Tonformat
-
Seitenverhältnis
-
Visa-Nummer
-
Finde mehr Filme : Die besten Filme des Jahres 2011, Die besten Filme Drama, Beste Filme im Bereich Drama auf 2011.