The World's End
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Sebastian Schlicht7
Sebastian Schlicht7

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3,5
Veröffentlicht am 3. April 2025
Solides Finale der Eiscreme-Trilogie, welches wie ein guter Wein reift!

Verwirrungen in Bezug auf diesen Film sind normal: 2013 kamen zwei Filme mit dem Thema „Weltuntergang“ ins Kino. „This Is The End“ (im Deutschen „Das ist das Ende“) und „The World´s End“. Während der eine ein satirischer Film von Seth Rogen war, ist dies der Abschluss der berühmten Cornetto-Trilogie von Simon Pegg und Nick Frost, die mit dem wunderbaren „Shaun Of The Dead“ (2004) ihren Anfang nahm und mit dem durchgeknallten „Hot Fuzz“ (2007) weiter geführt wurde. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern, wurde „The World´s End“ jedoch nicht ganz so gut aufgenommen, sowohl von Kritikern als auch dem Publikum. Der Film gilt nach wie vor als gut, aber steht in keinem Vergleich zu den anderen beiden Werken. Dem würde ich auch noch zustimmen, allerdings hat sich meine Sicht auf „The World´s End“ nochmal geändert… und zwar zum Positiven. Als ich den Film damals sah, war ich doch recht enttäuscht, weil mich das Ganze an eine schwächere Version von „Shaun“ erinnert hat. Doch schaut man genauer hin, findet man einige spannende Aspekte, die man selbst vielleicht erst mit dem Alter wirklich versteht.

Gary King und seine Kumpels wollten in ihrer Heimat die „goldene Meile“ schaffen, was so viel heißt wie alle 12 Kneipen im Dorf abzuhaken. In ihrer Jugend scheitert der Plan leider, doch Gary will den Traum der Meile nicht aufgeben und scharrt seine Kumpels wieder um sich… Nach 20 Jahren! Doch im Gegensatz zu Gary, haben sich seine Freunde weiter entwickelt, haben Frau und Kinder, einen anständigen Job usw. Doch das wird nicht das einzige Problem sein, vor dem Gary bald stehen wird…

Wer „The World´s End“ noch nicht kennt, sollte nicht zu viel über den Plot lesen. Es sei nur so viel gesagt, dass es auch hier wieder ein übernatürliches Element gibt.

Der Film von Edgar Wright und Simon Pegg (welcher das Drehbuch mitschrieb) wirkt gleich von Beginn an sehr persönlich, gerade für Pegg. Dabei geht es um deutlich mehr als nur ums Saufen. Die Figuren haben teils echte und traumatische Probleme, mit denen sie zu kämpfen haben, besonders Gary. Das Ganze wird natürlich mit dem gewohnten Cornetto-Humor erzählt und der Witz ist nicht selten extrem schwarz. Das alles ist auch sehr gut gemacht, wenn auch nie so bissig und grandios wie in „Shaun of the Dead“. Und die Parallelen zu „Shaun“ sind nicht verkennbar, besonders der übernatürliche Aspekt des Films und einige Actionmomente erinnern an den Zombie-Streifen von 2004.

Und dennoch behandelt „The World´s End“ einige andere Themen, wie zum Beispiel Freiheit, Unabhängigkeit, Verantwortung und das unabwendbare Älterwerden. Ich finde es dahingehend auch großartig, dass der Film diese Prinzipien nie über Bord wirft und daraus am Ende einen Witz auf Kosten der Vernunft macht. Die Message hinter „The World´s End“ ist eine durchaus positive und wohltuende! Aber auch hier gelingt dem Film das Ganze nicht so gut, wie seinem Vorgänger „Shaun“, der in seiner Aussage vielleicht simpler gestrickt, aber dennoch kraftvoller umgesetzt war.

Was „The World´s End“ aber definitiv richtig macht, ist der abermals starke Cast. Pegg und sein Kumpel Nick Frost sind wie immer das Herz der Geschichte. Dazu gesellen sich aber auch Martin Freeman, Paddy Considine, Rosamudn Pike, Pierce Brosnan, Eddie Marsen und David Bradley. Und der Spaß der Crew überträgt sich auch auf den Zuschauer.

Ebenfalls stark, sind die vielen Actionszenen, die mit eindrucksvollen Choreos und digital, zusammengebastelten One Takes (Kameraeinstellungen ohne Schnitt) umgesetzt wurden. Auch der Score von Steven Price und die Songauswahl überzeugen.

Fazit: „The World´s End“ ist ein solide Abschluss der „Three Flavours Cornetto Trilogy“ mit sympathischen Figuren, toller Action und teils sehr interessanten Konzepten. Dem Ganzen fehlt am Ende nur der Biss, den eben „Shaun of the Dead“, aber auch „Hot Fuzz“ gehabt haben. Dennoch gibt es viele schöne Momente hier, die ich vor allem erst mit einem späteren Alter nachvollziehen kann. Deswegen empfehle ich allen Fans der Cornetto-Trilogie diesem Film nochmal eine Chance zu geben!
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 5. November 2022
Nach dem köstlichen Zombiespaß *Shaun Of The Dead* und der so abgefahrenen wie blutigen Buddy-Polizei-Komödie *Hot Fuzz* bildet diese schrille und bestens besetzte Alien-Invasions-Groteske voll Genrezitate den gagreichen Abschluss der *Three Flavours Cornetto Trilogy* von Regisseur Edgar Wright.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 25. Dezember 2020
Fans des Gespann Frost/Pegg/Wright werden auch mit „The World‘s End" ihren Spaß haben. Objektiv gesehen liefern die Drei ausgerechnet zum Abschluss den schwächsten Beitrag zu ihrer Cornetto-Trilogie ab. Eindimensionale Charaktere und ein unausgegorener Plot führen spätesten ab der Hälfte des Films zu zahlreichen Hängern.
Auch wenn „The World’s End“ nicht ganz die Klasse seiner Vorgänger erreicht, stellt der Film einen gelungenen Abschluss der „Blut und Eiscreme“-Trilogie dar.
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

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3,0
Veröffentlicht am 3. August 2017
Es bedarf wohl keiner Erklärung, aber ich führe es hier noch mal auf: es ist der dritte Film den Simon Pegg und Nick Frost zusammen mit Regisseur Edgar Wright drehen, die ersten beiden waren „Shaun of the Dead“ und „Hot Fuzz“. In beiden Filmen ging es sehr blutig zu und in beiden Filmen kam irgendwo ein Cornetto vor, daher bezeichnet man es als „Cornetto & Blood“ Serie. Mit diesem Film ist es denn zur Trilogie geworden, wobei eine inhaltliche Verbindung nicht besteht. Es besteht ja nichtmal eine logische Handlung hier drin, es ist ein Film der mittendrin einen Story und Genrebruch begeht wie es einst auch „From Dusk Till Dawn“ hatte: es geht um eine Handvoll Jungs die eine Sauftour die sie als Jugendliche nicht komplett geschafft haben als Erwachsene wiederholen wollen. Dabei gibt’s viel Dialogwitz und derbe Saufsprüche, ebenso aber ein wenig Frust wie sich die Jungs mittlerweile voneinander entfernt haben. All das wird dann aber radikal über den Haufen geworfen als sich das Dorf plötzlich als von Roboterwesen bevölkert erweist und sich der Film plötzlich in einen Science-Fiction Film wandelt. Klar, intelligent ist das alles wirklich nicht und natürlich stößt es bei den Leuten die mit den Vorgängern nicht vertraut sind sicherlich auf großes Unverständnis. Wer die anderen beiden Cornetto Streifen mag wird erkennen dass er hier den sichtlich schwächsten Film der Reihe hat, aber auch dieser weiß im wesentlichen zu gefallen und Spaß zu machen bzw. zu bringen. Als lockerer Partyfilm reichts definitiv, wer anfängt ernsthafte Ansprüche zu stellen ist selber schuld.

Fazit: Absurder Quatsch der letztzlich nicht so punktet wie die Vorgänger, aber unterm Strich doch einen spaßigen Film ergibt
HappyL
HappyL

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2,0
Veröffentlicht am 29. Oktober 2015
schade..das fasst den Film gut für mich zusammen. Ich bin großer Pegg und Frost Fan und halte "Shawn of the Dead" und "Hot Fuzz" für so ziemlich die witzigsten Filme aller Zeiten. Zu Beginn war der Film echt klasse..gute und witzige Einführung-leider wird er schwächer sobald die ..Achtung Spoiler..."Hohlen" aufkreuzen. Irgendwie war da der Witz raus. Das Ende war auch recht einfallslos..daher nur 2 Sterne
Cursha
Cursha

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4,0
Veröffentlicht am 5. Januar 2015
Gelungener Abschluss der cornetto Trilogie ! Wieder unglaubliche bissig und schräg !
RocketSwitch
RocketSwitch

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3,0
Veröffentlicht am 8. September 2014
Dies ist der schwächste Film der "Cornetto-" Reihe. Eigentlich sehr schade, denn gerade das erste Drittel verdient für sich alleine 5 Sterne.
Mit einer gewissen Ernsthaftigkeit werden die Charaktere, allen voran Gary (Simon Pegg) und Andy (Nick Frost) eingeführt. Es ist wirklich erstaunlich, wie gut die Chemie zwischen den beiden stimmt, denn statt der dicken Kumpels werden hier zwei Freunde dargestellt, die mal viel verbunden hat, wo jedoch in der Vergangenheit zu viel passiert ist. Großartig.

Mit dem Auftauchen der Aliens baut der Film dann leider stark ab. Die Action-Szenen sind dabei wirklich gut gelungen, nehmen aber leider Überhand. Der typische Humor tritt etwas in den Hintergrund und der Film wird schon fast "beliebig".

Fazit: Tolle Charaktere und treffende, britische Gags sind im ersten Drittel herausragend. Doch das Niveau kann nicht gehalten werden und anders als bei "Hot Fuzz" versinkt der Film zum Schluss im Mittelmaß. Ein ähnliches Problem hatte bereits "Shaun of the Dead", konnte sich jedoch mit ein paar starken Gags retten. Ein "solider" Film ist "The World's End" dennoch. Fans der Reihe sollten ihn sich auf jeden Fall anschauen!
joha W.
joha W.

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4,0
Veröffentlicht am 16. August 2014
Ein echter Spass Simon Pegg und Nick Frost auf ihrem Trip durch die Pub's bzw. durch die Generes zuzusehen! Gute Unterhaltung!! :-)
Spike Spiegel
Spike Spiegel

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4,0
Veröffentlicht am 20. März 2014
Shaun of the Dead und Hot Fuzz sind extrem gut beim Publikum angekommen. Warum scheinen die Leute gerade den abschließenden The Worlds End nicht zu mögen wenn die anderen angeblich solche Meisterwerke waren? Weil die Leute blöd sind (Anwesende selbstverständlich ausgenommen). Denn dieser Film ist der beste der Trilogie! Worlds End ist nämlich dreierlei: Eine hervorragende Komödie, ein geiler Actionfilm und...
eine sehr gute und berührende Geschichte übers Erwachsenwerden.

Als die Protagonisten merken, dass sie es mit übernatürlichen Mächten zu tun haben stellen sie fest: "Nicht wir haben uns verändert, sondern alle Anderen". Ich denke jeder kennt das Gefühl, wenn man erwachsen wird und die Dinge sich verändern; man verliert Jugendfreunde, nichts ist wie früher in der Heimatstadt. Es war schlicht genial wie dieser Umstand im Film erklärt wurde: Klar, spoiler: die Stadt muss von Aliens übernommen worden sein!


Die Sprüche sind zum Brüllen komisch, manchmal muss man kurz nachdenken, um einen Witz überhaupt erst zu verstehen, und dann hat man den nächsten wegen der hohen Gag- Dichte schon verpasst. Das ist kein Kritikpunkt, sondern ein guter Grund, sich den Film mehrmals anzusehen!

Die Kneipenraufereien sind toll choreografiert, man fühlt sich fast wie in einen Kung-Fu- Film versetzt. Die Gewalt kommt also wieder einmal nicht zu kurz. Leider wurden die Kämpfe etwas überreizt, ein oder zwei weniger wäre mehr gewesen.

Nun aber zum Teil, der den Film (als Komödie) aussergewöhnlich sehenswert macht. Gary King lebt in der Vergangenheit, er kann nicht loslassen. Er ist wie ein Kind, das keine Verantwortung übernehmen will und immer seinen Willen durchsetzt. Er klammert sich an eine einzige schöne Jugenderinnerung und indem er diesen Tag wieder aufleben lassen will, bringt er sogar das Leben seiner Freunde in Gefahr. Ich bin zwar selbst noch 30 Jahre von einer Midlife-Crysis entfernt, aber es hat mich schwer überrumpelt, was für ein tragischer und lebensnaher Character Gary King ist.

Das Ende des Films toppt alles: Die Story hat einen immensen Höhepunkt (erzählerisch und humoristisch) und einen überraschend langen Epilog, der sich trotz der Abgefahrenheit passend anfühlt.

Ich hoffe, dass der Film noch viel mehr Beachtung findet und bin gespannt, wann ich wieder eine Komödie mit so viel Substanz wie diese hier sehen darf.
rock_soul
rock_soul

21 Follower 125 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 29. Dezember 2013
Ulkiger Film der gegen Ende immer bekloppter wird. kann man sich durchaus mal anschaun aber Kult wie Shawn of the dead wirds wohl leider nicht werden.
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