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Casey 08
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2,5
Veröffentlicht am 4. August 2026
Ein neuer Jack Ryan Darsteller in einem erneut, neuen Beginn. Für mich ist es der schlechteste Jack Ryan Film den ich kenne und mit Chris Pine den ist grundsätzlich mag, kann ich hier auch wenig anfangen. Kevin Costner, Kenneth Branagh und Keira Knightley sind grundsolide und die erste halbe Stunde ist eigentlich richtig gut. Das Problme ist hier auch zum Teil die Action, die erstmal viel zu selten vorkommt und wenn sie kommt, ist sie total zerschnitten und zu hektisch gefilmt. Ein anderes Problem sind die unzähligen Klischees, denn man weiß ab den Zeitpunkt was der Schurke vor hat, genau wie es endet. Wie in den anderen Jack Ryan Filmen sind hier viele Gespräche mit drin. Ein paar davon sind noch interessant wie das am Ende aber einige sind auch einfach zu einschlafen. Ein großer Name im Buch und im Film wird zu einem Highlightlosen Agenten-Thriller.
Insgesamt ist es ein mittelmäßiger Film der keine Highlights, schwache Action und viele Klischees bietet der aber eine gute erste halbe Stunde zeigt.
Solide CIA-geheimagenten-Action mit einem tollen Cast. Der Film erreicht zwar zu keinem Zeitpunkt das Niveau der großen Vorbilder „Mission Impossible“ oder James Bond, weiß aber dennoch gut zu unterhalten. Es ist vor allem Kenneth Branagh, dem die Schurken-Rollen einfach besser liegen, der hier einen wirklich fiesen Bösewicht spielt und sichtlich Freude daran hat. Chris Pine ist sichtlich bemüht, den freundlichen Typen von nebenan zu mimen, während er zum Superagenten mutiert. Das gelingt ihm mal mehr mal weniger, wobei die Verwandlung etwas plötzlich kommt, aber: geschenkt! Keira Knightley ist hauptsächlich damit beschäftigt gut auszusehen und Kevin Costner macht den erfahrenen aber emotional kalten Mentor. Das funktioniert alles auch ganz gut, wird aber nie so richtig begeisternd.
Dennoch ist „Shadow Recruit“ ein gelungener Reboot, Chris Pine hätte gut in die Franchise-Rolle gepasst, aber weitere Sequels sind ja bekanntlich zugunsten der (mittelmäßigen) Serie abgesägt worden. Schade, denn der Film hier macht durchaus Laune, von mir gibt’s einen Thumbs Up.
Ich hab den Film damals im Kino gesehen und bin zufällig vor kurzem mal wieder auf ihn gestoßen, nur um mich zu erinnern, wie belanglos und leer dieser Schund war. Ein unfassbar vergessenswerter Film!
"Jack Ryan: Shadow Recruit" fängt solide an, doch man merkt, dass der Film nach und nach einfach nur banal ist. Die Story ist nicht originell und ziemlich vorhersehbar und hat auch kleine Längen. Der Cast ist wirklich solide, doch das 0815 Ende ist dann doch ein wenig zu viel des bereits gesehenen.
Fazit: 08/15 Agenten-Film, mit vielen Klischees und nichts neuem. Leider eine Enttäuschung, auch wenn die Inszenierung und der Cast einigermaßen stimmt.
Ein Jack Ryan hat viele Gesichter – die Figur des Romanhelden von Tom Clancy wurde im Kino bereits von Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck verkörpert. Nun ist es Chris Pine und unverkennbar ein Konzept: Jack Ryan Begins. Der Film beginnt bei null und zeigt wie aus Jack Ryan erst ein Soldat und später eher durch Zufall ein Geheimagent wird. Und es folgt sein erster großer Fall bzw. seine erste Mission. An sich macht man alles richtig sofern man in Kauf nimmt daß hier nur eine recht gängige Serie und Filmfigur beginnt und nichts was wirklich fette Blockbuster Qualität hat, von James Bond Vergleichen ist sowieso abzusehen. Aber es stimmt vieles: Jungspund Jack Ryan hat das Aussehen, das Charisma und die Power um als jugendlicher Agent auch noch in ein paar weiteren Filmen eine gute Figur zu machen, als wohlwollender Mentor macht Kevin Costner endlich mal wieder einen ordentlichen Job und Keira Knightley erfüllt den Part von Ryans Freundin die in die Misere gerät mit Charme und Eleganz. Den Schurken spielt Kenneth Branagh der ebenso auf dem Regiestuhl saß mit beeindruckender Unterkühltheit. Und am Ende kommt ein Film dabei raus wie ein aufgemotzter Fernsehfilm, ein schnurgerader Thriller der zwar komplett Ironiefrei bleibt, aber eben Action, Thrill und eine spannende Handlung ordentlich vermischt. Zu einem neuen Hightlight dürfte es noch lange dauern, aber die solide auf bekannten Pfaden laufende Serie hat absolutes Potential zu weiterem.
Fazit: Noch kein wirkliches Highlight, aber in jeder Hinsicht solide und voll ausbaufähig!
So unglaublich platte, verkrustete Feindbilder wie hier sind selbst für Hollywood noch überdurschnittlich. Mehr ist an diesem Film leider nicht überdurschnittlich... Für die weiße, amerikanische Unterschicht zur Selbstbeweihräucherung ihrer glorreichen Nation sicherlich gut geeignet, allen Anderen wird der Film aber eher nicht gefallen.
Die Entstehungsgeschichte von Jack Ryan! Wenn man ein bisschen vergleicht, mit den älteren Verfilmungen, vom Agenten Jack Ryan, ist dieser ein bisschen zu modern ausgefallen. Die Vorgänger sind wirklich bodenständige Agententhriller, die mehr auf Spannung ausgearbeitet wurden. Beim neuen Teil, könnte man meinen, es wäre ein Ethan Hunt Abenteuer aus den „Mission: Impossible“ Reihe. Man hat es sicher gut gemeint, aber man hätte viel mehr auf Spannung statt Effekten gemacht. Chris Pine spielt solide und smart und kann sich gut mit den älteren Alec Baldwin, Harrison Ford und Ben Affleck, mithalten. Die Besetzung ist gut, aber schwach. Kevin Costner bleibt blass und unterfordert und auch Bösewicht Branagh hätte man teuflischer spielen können. Knightley kann als einzige zwischen den Männern dominieren. Leider verkommt diese Geschichte mit dem Wirtschaftsterror ins Durchschnittliche. Weil man ähnliche Geschichten schon gesehen hat und was dazu kommt, besser waren. Fazit: Ein Thriller, den man mehr vertiefen kann, mehr Spannung einbauen kann und dafür viel weniger Effekthascherei!
"Jack Ryan: Shadow Recruit" hat mich gut unterhalten und recht positiv überrascht. Die Story handelt von einem Wirtschaftsstudenten, der nach den Anschlägen vom 11. September zur Marine geht und dort bei einem Einsatz schwer verletzt wird. Aufgrund seiner Wirtschaftskenntnisse und seiner Marine Fähigkeiten lädt ihn die CIA ein um einen Anschlag zu verhindern, der den Zusammenbruch des Finanzwesens zur Folge haben könnte. Die Umsetzung war sehr spannend und hat mir gut gefallen auch wenn einige Dialoge sehr patriotisch und nervig waren und einige Action Szenen zu übertrieben wirkten. Die Schauspieler haben dafür sehr überzeugend gespielt und haben einen guten Job gemacht. Fazit: Spannender Thriller mit tollen Charakteren und solider Action.
[…]Jack Ryan rappelt sich nach seiner schweren Rückenverletzung wieder auf, seinem fünften Film gelingt diese Willensleistung nicht. „Shadow Recruit“, das ist wie Standstreifen stehen, wenn links von einem alle so richtig zacke zacke Dampf machen, besonders die Kollegen im Aston Martin und Austin Mini Cooper. Ryan soll ja gar nicht mehr wie die Typen Bond und Bourne sein, deren Filme haben aber mittlerweile halt einen anderen Standard gesetzt und das nicht nur in Bezug auf die Kampfesfertigkeiten der Agenten. Dem Spannungsbogen von „Shadow Recruit“ fehlen die erektilen Spitzen, die Actionszenen kommen nicht zum Höhepunkt, das Drohszenario ist kein bißchen prickelnd und spätestens ein Stimmungstöter, wenn Facebook und Instagram ins Spiel kommen. Terrorbekämpfung via sozialer Netzwerke, das scheint Modernisierung an der verkehrten Stelle. Nichts auszusetzen gibt es hingegen an der Verjüngung der Hauptfigur (auch wenn Baldwin und Affleck zum Zeitpunkt ihrer Einsätze faktisch jünger waren): Chris Pine gibt einen souveränen Jack Ryan, wenngleich sein Bengelcharme in J.J. Abrams‘ „Star Trek“-Rebooterie besser zur Geltung kommt. Kenneth Branaghs evil stare ist beeindruckender als seine Inszenierung, die Knightley nervt anfangs mit ihrem albernen Rumgeklette und ist später nur zum gerettet werden da. Und Kevin Costner gefällt mit seinem coolen, silberrückenmäßigen »mir geht das hier alles am Arsch vorbei«-Habitus. Recht hat er damit…[…]