Neueste Kritiken: Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
Das erstaunliche Leben des Walter Mitty
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Christian Alexander Z.
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4,0
Veröffentlicht am 17. Januar 2026
Solide US- Komödie, die mit vielen gute Ideen und starken Gags durchgehen flüssig unterhält. Viele sehr schöne Bilder erfreuen das Auge, der Film ist in jedem Moment angenehm zu sehen. Dazu passt auch das gelungene Ende. Viel Vergnügen!
Erstmal vorab, auch wenn ich kein besonders großer Fan des letzten groß benutzten KinoFILMS Vision 3 von Kodak bin, so muß man sagen, dass das Material in diesem Streifen sehr gut betont wurde. Oft hat man das Gefühl er wurde überbelichtet, besonders in den Szenen die draußen stattfinden. Für mich symbolisiert das Lichtspiel die frühen 10er Jahre Ich konnte mich daran kaum sattsehen!
Nun zum Film selbst. Am Anfang hat man keinen Plan, worum es in dem Film überhaupt geht. Das klärt sich erst so nach und nach auf. Ich hatte in jedem Fall seit langem keinen so großen Spaß mehr einen Film zu schauen. Man taucht richtig in die Welt des Walter Mitty ein und trotz der knapp 2 Stunden kommt keine Müdigkeit auf, ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten dass dieser Film eine Hommage an die Filmära war die ja mit 2013 beendet war, da die Kinos auf digital umrüsten mußten und er der letzte große Streifen vor der "neuen" Filmlandschaft war.
Ich beneide die Leute, die ihn auf der großen Leinwand gesehen haben. Solche Filme fehlen heute leider!!!
An sich kein schlechter Film, aber nur mit begrenzter Wirkung. Ich finde die Idee des Ausbrechens, Dinge hinter sich lassen, mutig sein, etwas riskieren grundsätzlich gut. Aber der Film verschleiert viel und hat eine priviligierte Sicht auf die Dinge. Er spuckt all jenen wirklich armen, sozial schwachen oder anderweitig ökonomisch abhängigen Personen ins Gesicht, in dem er sagt: "Jo flieg doch einfach nach Island, ins Himalaya oder sonst irgendwo hin". Was soll die alleinerziehende Mutter dazu sagen, die so etwas halt nicht riskieren kann. Der Film möchte hier das System, menschenfeindliche Strukturen kritisieren, bleibt dabei aber selbst im System. Er bricht nur scheinbar aus.
Ich finde Ben Stiller immer ganz gut aber ich finde keinen seiner Filme sonderlich gut oder lusitg. Auch dieser Film ist nicht gerade lustig. Aber man hat eine gute Story, Unterhaltung und sogar gute Effekte. Der Film ist im Grunde eine Abenteuer-Komödie die aber auch andere Gernes wie Action, Romantik als auch das Superheldengerne anspricht. Der Film ist von allen was aber keins so richtig. Bei "Get Out" hat es fantastisch funktioniert aber hier eher nicht so. Ein paar Szenen sind schon zum Lachen und die Skateboard Skills von Ben Stiller sind schön mit anzusehen. Also es ist einer der besseren Ben Stiller Filme, weil er nicht so dumme Comedy bietet.
Insgesamt ist es ein solider Film der tolle Bilder, eine gute Story und einen guten Ben Stiller bietet.
Ich mag den Film einfach so sehr, egal was so hochgelobte Kritiker sagen, von Anfang an bis zum Ende ist es eine Reise die in jedem von uns stecken könnte. Danke das Ben Stiller für ewig ein teil meiner Emotionen geprägt hat)
Ich war dreimal im Kino seinerzeit. Ben Stiller spielt hier groß auf, aber noch besser ist hier seine Regiearbeit. Warum dieser Film ohne Oscar ausging bleibt ein ewiges Rätsel. Dieser Film ist ein einziges herzzereißendes und Gänsehaut erzeugendes Meisterwerk.
Weiter stellt dieser Film klar warum es weiter Kinos geben wird und muss! Die grandiose Kamerarbeit korreliert mit dem Einfallsreichtum einer genialen Regie und geht eine Symbiose mit dem sagenhaft guten Soundtrack ein. Am Bildschirm zuhause kommt das nicht annähernd so gut rüber.
Wer erwartet, dass Stiller hier wie sonst den Trottel gibt ist falsch, Stiller ist hier eine tragischer Tagträumer und weit weg von allen bisherigen Rollen.
Schauen Sie sich diesen Film an, erleben Sie die unfassbare Szene in der Stillers Angebetete auf einer kleinen Bühne in Grönland in einen von Stillers Tagträumen erscheint, Bowies Space Oddity intoniert und er dann dich noch in einen Helicopter steigt. Wer hier nichts fühlt der fühlt gar nichts mehr.
Ein Mann namens Mitty dem ein abzug des wichtigstens Fotos fehlt, für die letzte Ausgabe der Zeitung für die er arbeitet, auf der Suche verliert er sich in seinen Tagträumen. Ein Film wie man ihn sehr selten sieht und schade, das er nicht so groß geworden ist. Walter Mitty lebt nicht nur von schönen Bildern sondern auch von wunderschönen Lebensweisheiten. Der Film verbindet Witz mt dem Gefühl nach denken zu müssen und gibt einem auch die Momente dafür. Actionmomente sind sehr selten, dafür aber lange ruhige Pausen, die einfach nur zum geniesen einladen.
Wer nichts zu tun hat am Wochenende und sich nach einem schönen Film sieht, ist hier nicht verkehrt. Man sollte keinen Blockbuster erwarten, auch nicht den besten Film aller Zeiten, sondern nur einen Film der die Tagträume wieder zum Leben erwachen und dich mit einem lächeln einschlafen lässt .
Ein Film, der Lust macht: Lust auf Fernreisen, Lust auf Abenteuer, Lust mal wieder intensiv Musik zu hören und dabei endlose Straßen entlangzufahren, Lust, das Leben zu leben. Und selbst wenn man das dann doch alles nicht tut, dann unterhält Das erstaunliche Leben des Walter Mitty immer noch prächtig. Ein für Hollywoodverhältnisse recht aussergewöhnlicher Film - klug charmant, spritzig und vor allem toll erzählt. Ebenso gefallen die teils schönen Aufnahmen, die Computereffekte halten sich dabei in Grenzen (kein CGI-Overkill). Ein Film mit Seele, könnte es öfters geben.
Ein sehr ergreifender, spannender und tiefgründiger Film mit bester Schauspielerischer Leistung!!! Die negativen Kritiken sind für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Sehr zu empfehlen , er gehört zu einer meiner Lieblingsfilmen