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Sebastian Schlicht7
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4,5
Veröffentlicht am 28. September 2025
„It's called a hard stare. My aunt taught me to do them when people had forgotten their manners.“
Vom noch sehr jungen Regisseur Paul King, der bisher noch nicht viel als Regisseur gemacht hat, kam 2014 der Überraschungshit „Paddington“, basierend auf den bekannten Kinderbüchern von Michael Bond. Ihm zur Seite stand David Heyman, Produzent der „Harry Potter“-Filme. Die überraschend positiven Kritiken haben mich zwar etwas stutzig gemacht, aber schon bei „The Lego Movie“ musste ich feststellen, dass Kinder/ Familienfilme in den richtigen Händen zu Meisterwerken werden können. Und „Paddington“ ist da glücklicherweise keine Ausnahme! Eigentlich schade, dass ich erst jetzt, da der zweite Teil in den Kinos läuft, auf den Film gekommen bin. Die knuffige Geschichte um den süßen Bären ist wirklich wundervoll verfilmt worden.
Der peruanische Bär Paddington und seine Familie kriegen Besuch von einem Wissenschaftler aus London, der ihnen alle Gepflogenheiten aus dieser legendären Stadt beibringt, denn die Bären dort in Peru sind anders: Sie sind intelligent und können sogar sprechen. Doch nach vielen Jahren trennt ein Unglück Paddington von seiner Familie und der kleine unerfahrene Bär begibt sich nach London, denn der Forscher von damals versicherte ihm, dass er in London immer willkommen sei…
Eine simple Geschichte, doch das Tolle an „Paddington“ ist die kreative und skurrile, schöne Erzählweise. King setzt auf wunderschöne Bilder inmitten dieser simplen Geschichte um Freundschaft und Familie. Dabei wird das Ganze manchmal sogar richtig künstlerisch und beeindruckend umgesetzt. Der ganze Film hat eine Art Magie, die ich so schon lange nicht mehr gesehen habe. Dafür gibt es das Medium Film! Einfache Dinge, wie eine zunächst unnütz wirkende Verfolgungsjagd, werden zu einem spaßigen Trip, so wie es eigentlich sein sollte. Selbst bekannte Klischees werden in diesem Film gebracht, aber gleichzeitig überaus frisch und sensibel behandelt, sodass man vom Klischee am Ende nichts mehr mitbekommt. Und das schaffen in meinen Augen nur wenige Filme. Obendrauf gibt es noch eine sehr gut platzierte Portion Sozialkritik und zwar so schön naiv verpackt, dass es mich manchmal echt berührt hat. Gerade für Kinder wird der Film sicher sehr lehrreich sein, auch wenn die Botschaft von „Paddington“ nichts Neues ist. Dafür ist der Humor neu bzw. wirkt er frisch. Es ist britischer Humor, aber auch nicht nur, auf der anderen Seite benötigt „Paddington“ keine kindischen Fäkal- und/oder Pupswitze, um sein Publikum zum Lachen zu bringen. Der Film hat einen ganz eigenen und wunderbaren Witz, der seinesgleichen sucht.
Alle Figuren haben einen unwiderstehlichen Charme! Egal ob Protagonist oder Antagonist, aber es ist vor allem die Familie Brown und ihre Beziehung zum süßen Bären, die den Film trägt. Hugh Bonneville als Vater und besonders Sally Hawkins als Mutter überzeugen und sind neben Paddington das Herz des Films! Paddington wird im Original von Ben Whishaw gesprochen, im Deutschen von Elyas M´Barek, von dem ich persönlich kein großer Fan bin. Doch glücklicherweise macht er seine Sache ziemlich gut, nicht wie so viele prominente Schauspieler, die zwar spielen, aber nicht Synchronisieren können. Daneben gibt es noch einige größere (Nicole Kidman) und kleinere (Jim Broadbent) Rollen, die sich perfekt ins Gesamtbild einfügen.
Die Optik des Films ist wundervoll anzusehen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich mal die Kamera positiv hervorheben würde in einem Familienfilm, der sich um einen kleinen Bären dreht. Wirklich beeindruckende Bilder kommen hier zustande und machen den Film zu etwas Besonderem.
Musikalisch gibt’s einen jazzig, verspielten Score von Nick Urata mit einigen Popsongs dazu gemischt. Insgesamt ein sehr schöner und passender Soundtrack.
Fazit: „Paddington“ ist ein kleines, verstecktes Filmjuwel, das mehr Aufmerksamkeit benötigt. Ein wunderbarer und anspruchsvoller Familienfilm, der sowohl für Jung, als auch Alt gelungen ist und für jeden etwas bietet. „Paddington“ ist spaßig, aufregend, schräg, träumerisch und ein perfekter Wohlfühlfilm!
Ein ganz entzückender Familienfilm, der es in sich hat. Die Handlung ist extrem spannend, abenteuerreich und humorvoll. Man kann sehr viel lachen im Verlaufe des Films. Im Gesamtpacket schneidet der Film stark ab.
Wir haben uns den Film für Heilig Abend reserviert, eine sehr gute Wahl. Ein warmherziges modernes Märchen, das in einem schlüssigen übersichtlichen Plot 85 Minuten lustige Unterhaltung für die ganze Familie liefert. Hervorragend gemacht!
Schon 1958 erfand der Engländer Michael Bond Paddington, doch erst nach mehr als 50 Jahren gab er seinen Segen für eine Kinoadaption. Ergebnis: ein liebevoll umgesetztes, teilanimiertes (der Bär) Abenteuer für die ganze Familie.
Ein sehr sorgfältig gemachter Film, der bis auf den modernen Showdown, die höchsten Prädikate verdient. Die erste halbe Stunde stellt, auch durch die Nähe zum Originalbuch, höchste Animations-Kinokunst dar-
"Paddington" ist ein unglaublich schöner, liebevoller Familienfilm geworden, der nicht nur mit seinem wundervollen Humor überzeugen kann. Die liebevollen Figuren, allen voran ein CGI-Charakter, der absolut überzeugen kann, machen den ersten Teil zu einem echten Wohlfühlfilm, mit verträumter Optik und einem im Kern auch sehr Erwachsenen Thema, welches heute nicht präsenter sein könnte. Die Selbstverständlichkeit, mit der "Paddington" in der Gesellschaft als quasi Flüchtling aufgenommen wird, ist absolut lehrreich in einer Welt, die mehr und mehr nach Rechts rückt.
Originell sieht anders aus, schlecht aber ebenso wenig: ein Bär aus dem Dschungel tappst durch London, findet menschliche Freunde und löst wo immer er kann Katastrophen aus, meistens gerade weil er so gutmütig und so naiv ist. Hauptattraktion ist dabei der perfekt animierte Bär der so zuckersüß und niedlich ausfällt daß einem das Herz aufgeht, drumherum gibt’s Klischeefiguren wie die liebe Mutter, den griegrämigen Vater, Nicole Kidman als Schurkin … wenn man genau hinschaut entdeckt man ausreichend Elemente aus „Stuart Little“ oder den „101 Dalmatinern“ Filmen. Aber es funktioniert hervorragend: Erwachsene wie Kinder können sicherlich über diesen Bären schmunzeln und das ist das was beabsichtigt war. Was neues gibt’s hier nicht, aber solides in wunderbarer Form.
Fazit: Süßer Kinderfilm der Erwachsene ebenso begeistern kann.
Kurz gesagt: Das was "Kevin allein ... " für die ältere Generation war und immer noch ist, wird "Paddington" für die jüngere Generation: der ideale Weihnachtsfilm für die ganze Familie, den man sich immer wieder zusammen anschauen kann. Der Film hat einen unglaublich süßen Hauptcharakter, dessen Unwissenheit die Zuschauer fast im Minutentakt zum Lachen bringt. Abgerundet wird das alles von einer schönen Geschichte rund um das Thema Familie und Heimat.
Für kleinere Kinder ein absolutes Träumchen, wobei er zwischen durch recht düster ist. Der knuddelige Bär Paddington mit Synchronstimme von Elias M'Barek, der auf große Reise geschickt wird, ist einfach zum liebhaben! Für alle anderen ist der Film wie schon gesagt ganz niedlich, ansonsten allerdings recht lau. Typischer Kinderfilm mit sprechendem Tier, was eine neue Familie findet. Vorhersehbarer Plott und am Ende gewinnen doch die guten, spoiler: weil die böse Frau durch das öffnen einer Dachluke erledigt wird . Dennoch schön und liebevoll produziert. Für Familien bestimmt ein guter Film für den gemeinsamen Kinoabend auf dem Sofa!