Neueste Kritiken: Insidious: Chapter 3 - Jede Geschichte hat einen Anfang
Insidious: Chapter 3 - Jede Geschichte hat einen Anfang
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Das_Horn
39 Kritiken
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3,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2024
Ich finde diesen Teil von Insidious leicht besser als die vorherigen. Auch wenn der Gruselfaktor hier ein wenig besser ist als zuvor, fehlt hier die gewisse Genialität der Inszenierung der Szenen von den Teilen zuvor und hilft den Film auch nicht wirklich, dass er den Titel als Horrorfilm verdient. Die Szenen sind etwas unheimlicher, aber nicht "gruselig". Ich finde die Story hier gleich gut wie die mit dem ersten oder zweiten Teil und mag die Kreaturen. Die Musik ist hier auch gut. Die Charaktere sind nicht so gut geschrieben wie die vorherigen aber es macht troztdem Spaß ihnen zuzusehen und man ist an ihnen genug interessiert, um den ganzen Film mit ihnen zu verbringen. Der Grund warum ich den Film hier etwas besser bewerte als die vorherigen Teile kann ich nicht genau sagen aber irgendwas mag ich an den Film sehr auch wenn ich es nicht ganz ermitteln kann. Vielleicht auch (ACHTUNG MINI SPOILER) die Plottwists und das Gefühl der Hilflosigkeit wenn man in einem Rollstuhl sitzt und man Beine gebrochen hat und man so dem Bösen körperlich ausgeliefert ist. Die Post Credit Scene ist ganz cool.
Fans der ersten beiden Teile werden den Film auch lieben oder mindestens ok bis gut finden.
Das positive an diesem Film ist schonmal dass er mir besser gefallen hat als Teil 2. Die Figuren sind zwar sehr Eindimensional und bedienen in ihrer Figurenbiografie alle vorhanden Klischees, dennoch sorgen sie für ein etwas angenehmeres Szenario als noch im Vorgänger, was vor allem am besseren Aufbau liegt. Später werden dann zwar wieder die üblichen Klischees der Vorgänger abgerufen, diese stören mich aber nicht so sehr wie noch im Vorgänger. "Insidious 3" ist kein guter Film, aber sorgt für einen netten Horrorabend, wenn man nicht gerade all zu viel erwartet.
Nach einem starken ersten und zweiten Teil erzählt nun der dritte Teil die Vorgeschichte, ist also zeitlich vorangestellt. Die Ehegatten Lambert gibt es hier noch nicht, einzig das Medium und die Geisterjäger sind das verbindende Glied zwischen den Filmen. Dazu ein paar krampfhaft eingesprengselte Dinge, die weiteren Bezug zu den anderen Filmen bringen sollen. Der Gruselfaktor wird hauptsächlich durch so genannte Jump Scares erzeugt, die mit extralauten und plötzlich einsetzenden Soundeffekten zum Zusammenzucken animieren.
Ein Tipp von mir. Wenn man den Film noch nicht geschaut hat... schaut sie euch in der richtigen Reihenfolge
Auch der Kniff wird in letzter Zeit gerne gemacht: wenn ein Horrorfilm bzw. ein Franchise auserzählt ist geht man eben fürs nächste Sequel zurück, vor den Ursprünglichen und macht ein Prequel um Bekanntes neu auszuleuchten. So machten es die Saw Macher bei „Conjuring“ und schoben „Annabelle“ nach, nun greift das gleiche Prinzip bei ihrer recht erfolgreichen „“Insidious2 Reihe. Erfolg garantiert da einige Hauptfiguren auch entsprechend dabei sind … und in de Tat, der Film hat was. Ebenso wie die Vorgänger ist die Nummer auf Stimmung und Atmosphäre ausgelegt und die Sache funktioniert hier absolut tadellos – sofern man überhaupt damit kann, in der Zeit in der Horrorfilme sich wieder über Eingeweide und sonstiges Gekröse definieren ist Geisterhorror geradezu altbacken. Wer sich aber unter den richtigen Umständen drauf einlassen kann sieht einen spannenden und kurzweiligen Horrorfilm. Schlicht und ergreifend, nicht mehr oder weniger. Ob die Serie jetzt noch unbedingt weitergehen muß wag ich allerdings ganz dreist zu bestreiten.
Fazit: Solider Horrorfilm der atmosphärisch voll punktet, inhaltlich wenig Neues hat.
Wie der erste und der zweite Teil, kann auch dieser hier überzeugen mit toller Story, geilen Effekten und super Schauspielern. Gehört für mich in die Reihe genialer Geisterhorrorfilme wie "The Ring" und "The Grudge".