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Das_Horn
39 Kritiken
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4,0
Veröffentlicht am 27. Februar 2026
Ein atmosphärischer und grögenteils beunruhigender Horrorfilm aller Hereditary oder The Witch. Zwar kommt der Film nicht ganz an das Niveau der Filme heran, das muss er aber auch gar nicht. Das Konzept des Films ist mit das Beste was dieser zu bieten hat und schafft es mit der gutenKameraarbeit eine stetige Spannung aufzubauen. Der Film hat viele versteckte Details im Hintergrund die die Atmosphäre nur noch verstärken. Mit der guten schauspielerischen Leistung der Mutter hat der Film auch noch an schauspielerischer Qualität gewonnen, die die Rolle wirklich fabelhaft spielt. Der Junge hat mich in der ersten Hälfte eher genervt aber das sollte er auch tun (denke ich) also hat er schon seinen Job erfüllt. Der Babadok ist fast immer unheimlich (nur in manchen Momenten aufgrund der zwar teils gelungenen, teils überdrehten dunklen „Monster“-Stimme etwas lächerlich, aber das stört mich nicht allzu sehr. Das Buch des Babadok ist einfach nur grandios gestaltet und lässt mit anderen Szenen des Babadoks spoiler: wie die im Fernseher einen noch mehr gefesselt im Sofa versinken lassen. Beim Ende bin ich zwiegespalten, da ich es einerseits etwas lachhaft (spoiler: Der Babadok ist einfach n Haustier geworden ), aber passt auch irgendwie (spoiler: Metapher mit der Schuld und Trauer, die sie am Ende überwindet in Form des Bababoks-> sie hält ihn gefangen, sie trägt die Trauer mit sich rum, aber sie hat es endgültig akzeptiert und lebt damit ). Definitiv zu empfehlen wer Filme von A24 oder generell langsam aufgebaute, atmosphärische Horror Filme/Dramen mag.
An Jennifer Kent's Regie-Debut scheiden sich offenbar die Geister.... kein Horror, nerviges Kind, keine Jumpscares, verlorene Zeit... Leute, welchen Film habt ihr gesehen? "The Babadook" ist ein extrem verstörendes Psycho-Drama, das weitab vom Mainstream, über enorme Substanz verfügt. Die Beziehung zwischen Mutter und Sohn wird in alle möglichen und unmöglichen Ausprägungen intensiv beleuchtet und von beiden hinreißend gespielt. Insbesondere der Kinderdarsteller dürfte jede Menge Spaß gehabt haben, sich mal so richtig auszuleben. Klar ist das nervig aber es ist sein Job und den erledigt er mit einer enormen Intensität. Optisch ist der "Babadook" ein Augenschmaus, atmosphärisch und vom Grafik-Design (das mysteriöse Buch) äußerst kreativ. Das Ende wirkt leider ausgesprochen unausgegoren, was eine höhere Wertung meines Erachtens verhindert. Sehenswert ist das aber auf jeden Fall.
Grau in graues Mutter-Sohn-Psycho-Drama mit Horrorspitzen. Dazu nervige Momente, und die deprimierte Farbwahl ist fast 90 Minuten lang einfach zu übelst dick aufgetragen. So in schwarz/weiß gefilmt wärs schon etwas annehmbarer, aber der Film auch dann keine größere Sternstunde.
Eine Mischung aus Horrorfilm und Familienpsychodrama. Leute, die mehr den schnellen Schock wollen werden bei dem Film eher gelangweilt werden. Ich mochte den langsamen Spannungsaufbau und dass man im Prinzip nie so genau weiß, was es jetzt genau auf sich hat. Der wahre Horror findet im Geist statt. Das ist an sich gelungen und gut gespielt. Aber der Film hat zwischedrin auch gewisse Längen und manche ungewollt albern wirkende Szene.
Einer der blödsinnigstenHorror filme, den ich je sah, fängt interessant und recht intelligent an, in der Mitte gähnend langweilig, am Ende blutiges Gemetzel, und als der arme kleine Hund dran glauben muß, hab ich den xxxx abgestellt.....ansonsten gähnende, intellektuell servierte Langeweile,....
Ich habe diesen Film bis zu einem gewissen Punkt nicht mehr ausgehalten. Nicht weil er so gruselig ist oder brutal, sondern weil ich das Kind einfach nicht mehr ertragen konnte. Ich verstehe zwar die Intention dahinter und auch worum es im Kern der Geschichte geht, dennoch finde ich es so anstregend dem zu folgen, dass ich dem Film nur eine durchschnittliche Wertung geben kann. Vielleicht liegt es aber auch mit der eigenen Berufswahl zusammen, dass ich mir so ein verhalten am Abend einfach nicht mehr geben konnte.
Stellt euch einen Babysitter-Abend vor: Es passiert nichts, außer dass mal der Weg zum WC finster ist und zwischendurch nervt und schreit ein Kind. Könnt ihr es euch vorstellen? Dann erspart euch den Film.