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Christian Alexander Z.
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4,0
Veröffentlicht am 17. April 2026
Starker Bankräuberfilm - hier einmal anders! Eine inhomogene alternativ agierende Gangstertruppe, deren Coup trotz ausgefeilter Planung und eingesetzter Technik zu scheitern scheint. Interessante Wendungen, die auch die Einbeziehung politischer und wirtschaftlicher Einflüsse an Kontur gewinnen bereichern den starken Plot erheblich. So sehen wir einen kritisch intelligenten Thriller der Spannung und Gewicht ohne das übliche Action- Lametta über die ganz Länge echt gut hält.
Bankräuberfilm mit Luis Tosar in einem klassischen Heist-Film. Schöne Produktion, etwas Action, etwas Politik, etwas Thriller. Der Film gewinnt in meinen Augen durch die politischen Aspekte, die in dem Strang verwendet werden und vorkommen, wenn auch nicht in letzter Konsequenz durchgezogen. Gute Unterhaltung und eben mal nicht nur Baller, baller, baller. :)
Für mich ein ganz eigenes Genre, Filme, die sich um das Ausrauben von Banken, Casinos oder ähnliche große Coups drehen. Schön, dass hier mal ein solcher Film aus Spanien kommt und nicht nur die Action, sondern generell die Spannung, einschließlich der Spannungen innerhalb der Bankräuber-Gruppe, in den Vordergrund stellt. Das dann auch wieder auf eine angenehme Weise, die den Film nicht zu sehr ins rein psychologische Drama abdriften lässt. Die Balance ist hier wirklich gut gelungen, so dass dies gepaart mit dem großartigen Spiel der Darsteller und dem Setting (ein sehr nasses Valencia) ein toller, stimmiger Film entstanden ist!
Die meisten Filme, die aus der Perspektive der Verbrecherbande gedreht werden, zeigen eher, wie die Banden die Ermittler austricksen / vorführen. Dieser zeigt neben den Spannungen, die die Gruppe mit den Hütern des Gesetzes hat, auch die Spannungen innerhalb der Gruppe. Da anscheinend nicht alle Alles wissen, geraten die zwangsläufig aneinander... Mit nicht allzuviel Gewalt ist der Thriller spannend bis zum Schluss.
[...] „Jeder gegen jeden“ ist desillusioniert in Inhalt und Form. Spanien ist eine verregnete Großstadthölle wie alles andere auch. Der Film leidet am „Zoom In-Syndrom“: Eine Unmenge Szenen beginnen mit Einfahrten. Einem Ausblick auf Entkommen und Widerstand gegen die Ordnung – an den Leitplanken gerät auch die lädierte spanische Wirtschaft ins Themenfeld – verweigert sich Regisseur Daniel Calparsoro aber nicht. Für ihn sind Whistleblower die letzte wirkliche Instanz, die den Mächtigen den Schlaf rauben lässt. [...]