Eine gelungene Neuinterpretation die Superman, als sein Comicvorbild wieder auf die große Leinwand bringt. Lediglich die Aufmachung der Kriegsdarstellungen wirken, für mich im Gesamtbild unpassend.
Auch der großartige James Gunn konnte den langweiligsten Superhelden alles Zeiten nicht interessanter machen. Vielleicht hätte ein R rating Superman gut getan...bestimmt sogar.
Um Gottes Willen, was musste ich mir da ansehen? Genauso stelle ich mir einen Superman-Film von einem zwölfjährigen vor: Quietschebunt, hier und da ein paar seelenlose Monster, ein eindimensionaler Bösewicht, irgendwelche Sidekicks, überhaupt keine Figurenzeichnung oder -Entwicklung, keine große Geschichte, infantiler Humor und ein nerviger Hund. Hinter der Figur Superman steckt so viel mehr, die ganze Tragik, die Verantwortung...in diesem Film ist nichts davon zu sehen. Hier sieht man einfach nur die Adaption der Comics und mehr auch nicht. Wieder einmal völlig verschwendetes Geld, und wenn das der neue Ansatz des DCU sein soll, na dann Gute Nacht.
Superman mit Hund wirkt schon sehr eigenartig. Ein Monster das eher lächerlich als furchteinflösend wirkt. Ein Zuhause im Eis in das auch andere ohne Probleme eindringen können. Ausserdem wirkt der Superman Darsteller wie aus einem Comedy Film. Und dann noch ein sehr grieselig, körniges Bild, die schrecklich Comicheft artigen Grafiken, abgedroschene, platte Sprüche, lächerlich wirkende Superkraft Helfer vermiesen mir den Film vollends . Der absolut schlechteste Superman Film bis jetzt. Ich konnte ihn gratis sehen und habe nach 40 Minuten keine Lust mehr gehabt und abgeschaltet.
Die Welt liebt Superman, bis er sich in einen internationalen Konflikt einmischt. Gleichzeitig schafft es Lex Luthor, die Erde davon zu überzeugen, dass Superman nicht retten, sondern herrschen will. Für den Mann aus Stahl beginnt ein Kampf, den er erst mal mit sich selbst führen muss.
Superman geht ca. 130 Minuten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Wir haben hier James Gunns Neustart des DCU und ich war skeptisch, aber muss gestehen das ganze funktioniert weitestgehend. Ironischerweise ist Superman selbst die schwächste Figur in seinem eigenen Film, naiv, schnell reizbar und überraschend wenig souverän. Dafür liefern die Nebenfiguren ab. Green Lantern und Mister Terrific stehlen jede Szene, haben Humor, Haltung und Wirkungskraft, während Hawkgirl kreischen darf. Die Story wird von Luthor getragen, der massive Superman-Komplexe hat und Metropolis fast wegpustet, weil Selbsttherapie überbewertet ist. Sein Konzept mit dem Taschenuniversum sitzt, die Konfrontationen mit Superman sowieso. Schade nur, dass Metropolis wirkt wie beliebige Großstadt Nr. 47, ohne Wiedererkennungswert. Was mich gestört hat ist wie die Kamera beim Fliegen an den Gesichtern klebt und Krypto… sagen wir so, selbst als Hunde Freund nervt es ihn sehen zu müssen. Im Finale gibt’s den obligatorischen CGI-Overkill, der weder überrascht noch emotional viel hergibt. Nicht schlecht, aber verdammt vertraut, als hätte man es schon zehnmal gesehen, nur mit anderen Farben. Unterm Strich bleibt ein Film, der bis zum letzten Drittel gut unterhält, dank flotter Laufzeit und starken Nebenfiguren. Gunn bringt gute Ideen ein, aber Superman selbst wirkt erstaunlich blutleer, Krypto nervt und das Ende ist ein weiteres Kapitel im Buch "Hollywood liebt digitale Trümmer".
7/10 Punkten. Ernsthaft, wer baut eigentlich die mechanischen Superman-Bots? Superman und Krypto sehen nicht aus, als hätten sie je ’nen Schraubenzieher korrekt gehalten.
Visuell ist der Film sehr toll. Jede Menge unlogische Handlungen, plötzlich und UNGLAUBLICH passend aufgetauchte Hilfe usw. Aber von CGI her perfekt - eine richtig gute Unterhaltung.
Nachdem mich der Trailer schon mit einem CGI Hund verschreckt hatte, bin ich nicht ins Kino gegangen und habe auf den günstigeren Heimkinorelease gewartet. Aber selbst die 4,99€ Leihgebühr hätte ich am liebsten zurück. Vielleicht zwei Gags haben mir ein Schmunzeln entlocken können, aber alles andere hat mich in dem Film nur genervt. Allen voran der X-te Aufguss eines Lex Luthor. Dieses bockige Kind, dargestellt (nicht gespielt) von Nicholas Hoult, konnte ich nicht ernst nehmen. Auf Rang 2, aber nicht weit vom nervigen Rang 1 entfernt, war diese furchtbare Justice Gang. Obwohl ich eingangs zuerst den CGI Köter erwähnte (gibt es tatsächlich irgendwelche Zuschauer, die Empathie für so ein uncanny CGI Vieh empfinden können?), schaffte es dieser nur auf den dritten Platz. Wenn das so mit DC weiter geht, gute Nacht.