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3,0
Veröffentlicht am 12. März 2026
Ich bin ja bekennender MARVEL-Fanboy und ich mag auch die Black Widow, daher hatte ich mich sehr auf ihren Solofilm gefreut. Leider ist der aber nicht so wirklich toll ausgefallen. Das liegt hauptsächlich an der ziemlich uninteressanten Story, die hier mehr einem Familiendrama als einen coolen Superheldenfilm gleicht. Aber immerhin wird die Action gewohnt furios inszeniert, was man hier geboten bekommt (die Verfolgungsjagd, die Rettungsaktion mit dem Helikopter, der Endkampf über den Wolken, usw.), das ist schon richtig, richtig geiles Blockbuster-Kino vom Allerfeinsten!!
Scarlett Johansson spielt ihre Black Widow souverän wie eh und je, hält sich aber – dafür, dass es “ihr” Film ist – ziemlich zurück. Florence Pugh hingegen als ihre Schwester dreht im Verlauf so richtig auf, von ihr würde ich in Zukunft gerne mehr sehen! Und David Harbour lass ich als Red Guardian gerade noch durchgehen, aber Rachel Weisz als Super-Assassine?? No way! Das ist eine krasse Fehlbesetzung. Dafür ist Ray Winstone in der Rolle des Dreykow richtig herrlich fies und eklig, das hat mir sehr gefallen.
FAZIT: Coole MARVEL-Action mit zwei supercoolen Black Widows! Jedoch verliert sich der Film leider zu oft in einer ziemlich lahmem Familiengeschichte, was den Film leider insgesamt runterreißt. So bleiben am Ende etwas enttäuschte 6,5 Punkte und die Hoffnung von der anderen Black Widow Florence Pugh zukünftig nochmal mehr zu sehen!
Mit Black Widow erhält Natasha Romanoff nach vielen Jahren im Marvel-Universum endlich ihren eigenen Solofilm. Die Handlung setzt nach den Ereignissen von Civil War ein und beleuchtet Natashas Vergangenheit, ihre „Familie“ und das Geheimnis rund um das Rote Zimmer.
Der Film bietet spannende Einblicke in Natashas Geschichte und zeigt eine menschlichere Seite der ansonsten oft kühlen Spionin. Scarlett Johansson spielt ihre Rolle gewohnt souverän und verleiht Natasha sowohl Härte als auch Verletzlichkeit. Ein echtes Highlight ist jedoch Florence Pugh als Yelena Belova, die mit Witz, Charisma und frischer Energie schnell zur Publikumsliebling avanciert. Auch David Harbour als etwas schräger „Red Guardian“ sorgt für humorvolle Akzente.
Actiontechnisch liefert Black Widow solide, wenn auch nicht revolutionäre Kost. Besonders die Nahkämpfe und Stunts sind dynamisch inszeniert, während die finale Schlacht etwas zu sehr in CGI-Spektakel ausartet. Inhaltlich überzeugt der Film vor allem in den ruhigeren Momenten, in denen die dysfunktionale „Familie“ miteinander interagiert.
Ein Kritikpunkt bleibt: Der Film kam für viele Fans zu spät. Nach Natashas Schicksal in Endgame wirkt die Geschichte eher wie ein Nachtrag, anstatt ihr volles Potenzial als Solo-Abenteuer zu entfalten.
Trotzdem ist Black Widow ein unterhaltsamer, actionreicher Thriller mit emotionalem Kern, der Natasha einen verdienten Abschied und Yelena einen gelungenen Einstieg ins MCU gibt.
Wieder einer dieser heutigen super banalen Action Filme für die Massen. Handlung null, Logik null, Spannung null. Dafür umso mehr Action nach dem ewig gleichen Muster. Man fragt sich ernsthaft wer sich solchen Humbug für seichte Gemüter eigentlich anschaut. Die ewig gleiche Geschichte mit ewig gleichem Ausgang ohne Sinn und Verstand, natürlich im heutigen woken Gewand. Na da freue ich mich doch auf die obligate Fortsetzung!
Der Film kam erst ca. 6 Jahre zu spät und liefert dann mir hier so gar kein gutes Gefühl ab. Der Taskmaster ist auf einmal eine Frau und die Geschichte und das CGI ist an den meisten Stellen zum kotzen. Die Charaktere sind OK, ich persönlich fande RED GUARDIAN sehr interessant. Aber im Endeffekt war der leider nts für mich.
Ganz netter und unterhaltender Actionfilm ohne die extrem übertriebenen Superheldenexesse der vergangenen MCU Filme. Trotz der vielen MCU Klischees, was Plot, Action und Bildästhetik angeht, ist der Film kurzweilig und spaßig und hat durchaus eine Handlung und nicht nur Kampfszenen, was den einen erfreut und den anderen wahrscheinlich eher nicht. Mir hat er gefallen.
Wieder ein sehr guter Film von Anfang bis zum Ende. Smells like teen spirit kommt ja mal so richtig gut zur Geltung. :-) Die Storyline sowieso die zahlreichen Actionscenen sind wieder hervorragend. Kann man sich definitiv anschauen und für MCU Fans, ist das sowieso ein muss.
Über Sinn und Unsinn von Filmen im MCU, vor allem als Trostpflaster für trauernde Fans (Black Widow) oder weil die Macher um Genie Produzent Kevin Feige was vergessen haben zu etablieren (Captain Marvel, Eternals), lässt sich trefflich streiten. Fakt ist: Die Fans lieben ihre Helden und Heldinnen. Und die die meckern und haten werden dies auch in Zukunft tun. Jeder und jede kann nur für sich sprechen. Was gefällt, was nicht. Was ist unnötig und was nötig.
So auch ich. Und ich als Fan der Avengers und Black Widow im speziellen halte ihren Film nicht nur für nötig, er war ja überfällig. Wer da nun bei Marvel geschlafen hat ist im nachhinein auch völlig egal. Bemüht zu erklären warum der Film erst jetzt, nach dem Avengers Finale mit tödlichem Ausgang für Natasha, kommt waren sie alle. Sowohl Feige wie auch seine Hauptdarstellerin Scarlett Johansson. Ist im Grunde auch egal. Fakt bleibt: Der Zeitpunkt für den Solofilm wurde verpennt. Aber überflüssig, wie einige ganz schlaue, meist die die Natasha nicht mögen, seitdem nicht müde werden zu schreiben, ist Black Wido natürlich nicht. Schon gar nicht für ihre Fans. Denn auch wenn der Film reichlich spät kommt kann man ihn gut nach "Civil War" sehen.
Lange Rede kurzer Sinn: Der Nachtrag ist zumindest für mich neben der genialen Disney+ Serie WandaVision der bislang beste Eintrag im ansonsten ziemlich mauen MCU Phase 4.