The Last Duel
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3,4
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Zeta Reticuli
Zeta Reticuli

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1,0
Veröffentlicht am 3. Dezember 2025
Das letzte Duell ist kein gutes Machwerk von Ridley Scott, da er mich nicht überzeugt. Der Film ist viel zu lang und unnötig in Kapiteln unterteilt.
Idealerweise hätte der Film um 20 bis 30 Minuten gekürzt werden müssen. Er ist im Mittelteil viel zu langathmig. Jedes Kapitel schildert die Sicht aus einer anderen Lage, so das man den Film 3 x mal sieht. Nur gibt es nix Neues zu sehen, sondern man sieht das Gleiche noch mal neu. Ich frage mich warum macht man sowas? Reichte das Drehbuch nicht aus? Ist es nicht möglich einen Film flüssig in einer Abfolge zu drehen?
Ausserdem frage ich mich, warum dieser Film sich nur mit Vergewaltigung befasst? Um einen richtig erstklassigen Film zu drehen, hätte Scott dem Film mehr Inhalt geben müssen, zum Beispiel die Verfolgung der Katarer in Südfrankreich oder die Auflösung des Templerorden der zur selben Zeit war. Ausserdem hätte man Hexenverfolgung und Inquisition mit Folter einbinden können um den Film spannender zu machen.
Die Charaktere kommen auch nach 2 Stunden 30 Minuten bei mir nicht rüber. Emotionen werden nur gespielt und wirken nicht echt. Die Charaktere werden zu oberflächlich behandelt und nicht tiefer erklärt, zum Beispiel warum Affenleck und Damon so schreckliche Haarschnitte haben???
Ben Affenleck mit blonden grauenhaftem Topfschnitt spielt anstrengend, deplaziert, völlig überdreht wie unter Drogen. Matt Damon hat einen schrecklichen Vokuhila- Haarschnitt, er spielt sehr matt und stumpfsinnig. Die anderen waren zwar beim Friseur überzeugen mich aber dennoch nicht.
Pluspunkte sind Kostüme, die Kameraführung, die Drehorte und Text mit mittelalterlicher Sprechweise.
fmebus
fmebus

5 Follower 37 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 2. März 2025
Gestern bei VOX gesehen. Habe mir dieses öde Machwerk bis zum Schluss angeschaut
Mit sämtlichen Werbeunterbrechungen.
Der Film punktet mit einer hervorragenden Ausstattung, dazu zähle ich die Rüstungen, Waffen,
Kostüme, Masken, Festungsanlagen, Burgen, Landschaften usw.
Man fühlte sich im tiefsten Mittelalter. Die kurzen Schlachtszenen waren klasse choreografiert und
die Musik unterstrich den passenden Rahmen.
Aber ansonsten war dieser sehr spannungsarme Film einfach nur einschläfernd. Zu keinem Zeitpunkt
konnte ich mit den Protagonisten mitfiebern. Alles zog sich wie ein Kaugummi in die Länge, weil eben nichts Besonderes geschah. Das Duell am Schluss war an Brutalität kaum zu überbieten aber dennoch
sprang bei mir der Funke einfach nicht über. Die Leidenschaft fehlte. Ridley Scott hat früher viel bessere Filme gedreht.
Beispiel: Gladiator, Königreich der Himmel
Der Krämer
Der Krämer

25 Kritiken User folgen

1,5
Veröffentlicht am 13. Dezember 2023
Leider ist dieses Machwerk von Ridley Scott eine absolute Enttäuschung. Zu Beginn muss ich zugeben, dachte ich noch, dieser Film könnte echt ne Wucht werden. Dann begannen die ersten Zweifel, als ein völligst überdreht gezeichneter Ben Affleck das erste Mal im Rampenlicht stand...Ich weiß nicht ob seine Rolle ein unter ADHS leidender Alkohol Abhängiger Schimpanse schrieb oder ob sich der gute Ben von den Schauspielkünsten seiner Frau Jennifer Lopez inspirieren lassen hat.
Aber zu allem Überfluss, ist dieser Film in drei Kapitel unterteilt. Und alle drei Kapitel zeigen den Film aus einer anderen Perspektive...alles gut und schön, gäbe es da nicht ein Problem...Man sieht den ein und selben Film drei Mal! Aber hey wenigstens bleibt in allen drei Kapiteln eine Konstante, Ben Affleck ist und bleibt der selbe notgeile, überdrehte Lustmolch...zudem kommt erschwerend hinzu, das finale Duell das direkt zu Beginn geteasert wird, auf was der komplette Film hinarbeitet...hat einen Haken...nach allen drei Kapiteln, schafft es Ridley Scott, dass wirklich jeder der drei Charaktere so dermaßen unsympathisch wirkt, dass man gegen Ende einfach nur hofft, dass einfach alle sterben. Wer am Ende nun die Wahrheit sagt in diesem Mumpitz-Streifen werden wir nie erfahren, was mir jedoch im Grunde egal war, schließlich werde ich auch nie erfahren, was ich hätte besseres mit meiner Zeit hätte anfangen können...

Alles in allem...müsst ihr wissen
Kino:
Anonymer User
5,0
Veröffentlicht am 24. September 2022
Einer der besten Filme, die ich gesehen habe, die Leistung der Schauspieler, insbesondere Jodie Comer, brilliant auf welche Weise Sie die 3 Episoden spielt. Ich kann diesen Film für alle Historien-Fans nur wärmstens empfehlen.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,0
Veröffentlicht am 24. August 2022
Das positive zuerst: Die Produktion sieht für einen Ridley Scott Film wieder extrem hochwertig aus und das Finale Duell ist super. Zudem ist Jodie Cormer wirklich stark in ihrer Rolle. Das Negative: Der Rest. Leider. Den es ist extrem anstrengend im Grunde drei mal den selben Film zu sehen. Das mag von der Idee eigentlich spannend sein und hat auch schon in anderen Werken funktioniert, aber hier macht es das ganze unfassbar träge und langatmig, was den Film leider extrem runterreißt.
docrock
docrock

14 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 27. Dezember 2021
Perfekt inszeniert, beste Schauspieler und eine eigentlich interessante Story und doch muss man Geduld mitbringen und sich auf dieses Ritter-Epos einlassen. Die perspektivische Inszenierung ist manchmal etwas langatmig und dramaturgisch hätte es ausgefeillter sein können, dennoch mündet der sehr lange Film in ein würdiges Ende.
Thematisch ein aktueller Bezug im Ritter-Gewand.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 16. Dezember 2021
Am 16.10. konnte ich nach zweieinhalb Monaten Wartezeit endlich das Historiendrama "The last Duel" im Kino ansehen. Obwohl der Film nicht ganz das gewesen ist, was ich erwartet habe, hat er mir doch wirklich gut gefallen. Offensichtlich sind viele Youtube-Nutzer in ihren Rezensionen der gleichen Meinung. - Das überrascht mich, denn bei Filmen habe ich nicht immer den besten Geschmack und der Regisseur Ridley Scott ist mehr oder weniger umstritten.
Zur Vorbereitung auf den Film habe ich mich intensiv über das Mittelalter informiert und das hat sich gelohnt: Ich habe vieles verstanden, was ich sonst nicht verstanden hätte; außerdem kann ich beurteilen, dass dieser Film überraschend glaubwürdig ist: Die Kulissen, die Kostüme, die Pferde, das Verhalten der Menschen... Fast alles wirkt echt und gut recherchiert.
Es entspricht (weitgehend) den historischen Quellen und unserem Bild vom Mittelalter.
Es werden auch Schattenseiten gezeigt: Vor allem die fast ununterbrochene Unterdrückung der Frauen durch die Männer - auch das gehört zum Mittelalter.
Die schauspielerischen Leistungen und die Musik überzeugen mich ebenfalls.
Die Kampf- und Gewaltszenen sind tatsächlich so brutal, wie der Trailer
schon vermuten ließ, aber sie halten sich in Grenzen. Dafür werden mehrere - ich muss es offen sagen - Sexszenen gezeigt, die kaum weniger heftig sind, weshalb die Altersfreigabe ab 16 Jahren vollkommen berechtigt ist. Das muss man vertragen können.
Was für ein Problem habe ich mit dem Film? Die Erzählweise.
Die Geschichte wird nacheinander aus der Perspektive der drei Hauptcharaktere erzählt. Zwar ergeben sich dadurch Unterschiede in den Details; doch im Großen und Ganzen wiederholt sich einiges und macht den Film zweieinhalb Stunden lang. So bleibt am Schluss nur noch wenig Zeit für das eigentliche Duell und die vielen vorbereitenden Rituale, die so einem Gerichtskampf normalerweise voraus gehen. Das hat mir wirklich gefehlt.
- Doch insgesamt ist "The last Duel" ein interessanter, glaubwürdiger und brisanter Film, denn Vergewaltigungen (der Konflikt) werden leider immer ein Problem unserer Gesellschaft bleiben. Ich hatte Spaß im Kino und werde den Film auf jeden Fall nochmal auf DVD sehen.
Punktzahl: 7,5 , Note: 2 bis 2+ .
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 11. Dezember 2021
Ein Ridley Scott. Ein Film aus dem Baukasten. Kostüme, Ausstattung hat man wohl zuerst besorgt, danach die Schauspieler und schliesslich sich um die Geschichte gekümmert.
Also ein Mittelalterdrama. Krieg, Burgen, Könige, böse und abgehoben, Steuern, Veratt und Betrug, naja, was man eben so hineinmischt.
Leider ist das alles ziemlich und farblos. Die Schauspieler bleiben matt, sie menscheln nicht, es gibt keine Emotionen, nur die Darstellung von solchen. Keine Minute nimmt man ihnen den Hass oder das Verlangen ab, um das es gehen soll.
Ben Affleck überstrapaziert, als wollte er schnell vom Filmset weg. Matt Damond bringt etwas Vielschichtigkeit hinen, der Rest ist langweilig-uniform und keine Erwähnung wert.
Achja, Mittelalter mit Figuren wie aus einer Familienserie?
Immerhin ist die Kameraarbeit okay, Wolski versteht seinen Job.
Zu lang geraten ist der Film auch nicht, selbst paar Minuten kürzer bliebe er nicht die Erwähnung wert.
Petra Schönberger
Petra Schönberger

31 Follower 195 Kritiken User folgen

5,0
Veröffentlicht am 24. Oktober 2021
In imposanten, spektakulären Bildern, hochspannend und erstklassig besetzt, überzeugt nun die eindrucksvolle Geschichte einer Frau, die in Zeiten der weiblichen Unterdrückung ihre Stimme erhebt und entgegen der gesellschaftlichen Norm für ihre Wahrheit und Ehre einsteht, mit großartigen schauspielerischen Leistungen.
In der Geschichte geht es um die Gesellschaft, aber auch um Wahrheit und Ehre, Verrat und Rache.
Atmosphärische Aufnahmen treffen auf großartige schauspielerische Leistungen von allen Schauspielern. Besonders Adam Driver sollte man in diesem Film mal wieder im Auge behalten, der seine Rolle ausgezeichnet wiedergibt.
Untermalt wird die Geschichte von wunderschöner mittelalterlicher Musik. Ein wunderschöner Film mit einzigartigen Aufnahmen, die ein ganz besonderes Highlight sind und auch den Fans der mittelalterlichen Szene Aufmerksamkeit schenken werden. Der Humor wird in der Geschichte zwar nicht zu kurzgehalten, aber die Spannung steht natürlich über dem Humor. Spektakuläre Kampfszenen sorgen für eine richtig gute und fesselnde Geschichte.
Es geht aber auch um Macht und Intrigen, behandelt in der Erzählung den Bogen zwischen Arm und Reich und thematisiert einen Kampf zwischen Freunden, die zu Feinden werden.
Die historische Geschichte ist sehr spannend und nervenaufreibend, aber auch sehr fesselnd erzählt.
Zum Ende des Films dürfen dann aber auch mal die Tränen fließen. Also unbedingt Taschentücher bereithalten…
Man sollte aber auch unbedingt auf die Altersfreigabe bei dem Film achten, denn durch seine zahlreichen Kampf- und Schlachtszenen hat der Film keine Jugendfreigabe mehr bekommen und ist mit einer FSK von 16 Jahren sehr gut weggekommen.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 21. Oktober 2021
DES MANNES EIGENTUM
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

Was Ridley Scott wirklich gut kann, und das schon über mehrere Jahrzehnte hinweg: Weltgeschichte als großes Kino zu verpacken. Niemand sonst kann das so gut, niemand sonst hat ein so lässiges Händchen dafür, Dramatik und Schauwerte mit intuitivem Sinn für Balance zusammenzubringen. Ridley Scott, der ist ein Handwerker. Ein nimmermüder, eigenmotivierter Künstler, wie Rodin oder Picasso es waren. Kaum ist ein Projekt fertig, braucht es keine Schaffenspause, um zum nächsten Tonklumpen oder zur nächsten Leinwand zu greifen. Als wäre der Brite ein Meister im Schnitzen hölzerner Reliefs, ausgestattet mit Hammer, Meißel und sonstigem Schnitzwerkzeug, um die Gesichtszüge der sich windenden, historischen Gestalten grob zwar, aber mit viel Esprit, in die dritte Dimension zu holen. Auch The Last Duel ist so ein Relief, eines aus dem Mittelalter, bereits wurmstichig, abgewetzt, aber mit unvergleichlicher Patina. The Last Duel ist nicht die Feinarbeit eines akribischen Nerds wie zum Beispiel Wes Anderson. Dieses Drama aus dem 14. Jahrhundert ist unvergleichbar impulsiv und rustikal – und gerade deshalb so lebendig. Nicht zuletzt auch dank eines formidablen Cast, der sich aus bekannten, aber veränderten Gesichtern zusammenstellt, und die allesamt, eben weil sie auch privat längst miteinander vertraut sind, wunderbar wechselwirken. Großes Schauspielkino ist das, neben der ganzen im Zwielicht des Morgens gedrehten Geschichte aus knirschenden Harnischen, vom Rauch dunstigen Kemenaten und kleinlauten Burgfrauen im Mieder, die mit ihrem Klatsch und Tratsch Social Media bereits vorwegnehmen.

Durch diesen Stille-Post-Mechanismus kommt es auch zu einem historisch belegten, denkwürdigen Moment des späten französischen Mittelalters unter der Herrschaft Karl VI: zum sogenannten letzten Duell auf Leben und Tod, damit Gott darüber entscheiden kann, wer in seiner Wahrheit nun Recht behält und wer nicht. Es kämpfen Matt Damon als Junker Jean de Carrouges und Adam Driver als Jacques Le Gris. Zuerst auf dem Pferd, wie bei einem Tjost, dann mit Schwertern, Äxten, Messern und Fäusten. Scott hat für diese Szene alles gegeben. Das ist maskulines Mittelalter in seinem reinsten Naturalismus. Grund für diese Urteilsfindung: die Vergewaltigung von Carrouges Ehefrau Marguerite (bildschön und oscarverdächtig: Jodie Comer). Unter Freunden wäre diese unschöne Episode wohl im Stillen geregelt worden, unter Ausschluss des eigentlichen Opfers. Doch hier sind andere Räder am Werk – nämlich die der Eifersucht und des Neids. Im Laufe des Films wird klar, dass Le Gris stets der ist, der auf die Butterseite fällt, während Carrouges nichts bekommt. Nicht mal das Erbe seines Vaters. Ein gekränktes Ego unter dem Licht vergangener Tage. Dieses Ego will Genugtuung. Und wir erfahren – ähnlich dem Konzept des Kurosawa-Klassikers Rashomon – aus drei Blickwinkeln, was sich wirklich zugetragen hat. Zuerst aus der Sicht der beiden Männer, dann aus jener der Frau.

Und Ridley Scott nimmt sich Zeit, in die Tiefe zu gehen. Kürzt seine gewohnt routinierten Schlachtenszenen auf das Minimum, um den Figuren viel mehr Spielraum zu geben. Den nutzen sie. Und selbst Ben Affleck beweist Talent. The Last Duel gewährt überraschend viel Einblick ins oftmals romantisierte Tagesgeschäft von Rittern und Machthabern, die sich stets in Korrelation mit dem Volk befinden. Das Ritterdrama erzählt von Geldnot, dem Einsatz für Erfolg und damals tauglichen Werten. Ernüchternd dabei ist, dass #MeToo längst noch kein Thema war – für Marguerite vielleicht, jedoch für niemanden sonst. Frauen waren nicht mehr als eine Sache, das Eigentum des Mannes. Hätte Carrouges nicht eingewilligt, aus Neid und wütender Rivalität die Schuld zu tilgen, wäre das Unglück einer vergewaltigten Frau kein Thema gewesen. Eine traurige, finstere Zeit also. Genauso finster ist auch dieser Film, der versucht, zu verstehen, wie es ist, sich mit ertragenem Leid arrangieren zu müssen, um als Frau zu überleben.
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