Pao (Ethan Juan), ein junger Mann aus Taiwan, muss seinen Militärdienst im Jahr 1969 auf der Insel Kinmen abhalten. Zu dieser Zeit gilt die Militärbasis als einer der gefährlichsten Orte der Welt, da sie geografisch nahe am chinesischen Festland liegt und jederzeit ein Krieg zwischen Taiwan und China auszubrechen droht. Pao durchläuft ein hartes Training, das ihn an die Grenzen seiner Belastbarkeit führt und an dem er fast scheitert. Doch dann wird ihm eine besondere Aufgabe aufgetragen und er erkennt, dass ihm seine größte Herausforderung erst noch bevorsteht...
1,5
enttäuschend
Paradise in Service
Von Christoph Petersen
Nirgendwo liegen die verfeindeten Staaten so nah beieinander wie an dieser Stelle: Von der taiwanesischen Inselgruppe Kinmen sind es nur zwei Kilometer bis zum chinesischen Festland. Als Pao (Ethan Juan) hier 1969 bei der gefürchteten Schwimmer-Einheit Sea Dragons landet (obwohl er gar nicht schwimmen kann), hat der junge Soldat Glück im Unglück: Er wird zu einer Einheit mit dem Codenamen Unit 831 versetzt, die sich um den Betrieb eines der vielen von der taiwanesischen Armee eröffneten Bordelle kümmert, mit deren Hilfe die einsamen zwangsverpflichteten Soldaten bei Laune gehalten werden sollen. Mit dieser Geschichte packt der taiwanesische Regisseur Doze Niu in seinem aufwändig produzierten Kriegsdrama „Paradise in Service“, das bei der Berlinale 2015 in der Sektion Panorama gezeigt wird, eines der dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte seines Landes an.
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2:55

Produktionsländer
Taiwan,
China
Verleiher
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Produktionsjahr
2014
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Mandarin
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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