Ein junger Mann plant seine iranische Heimat in Richtung Tunesien zu verlassen. Hier sieht er für sich eine bessere Zukunft, auch wenn ihm der Abschied schwer fällt. Doch bevor er endgültig abreist, veranstaltet er noch einmal eine Party, um sich von den Menschen, die ihm wichtig sind, gebührend zu verabschieden.
4,0
stark
Atom Heart Mother
Von Michael Meyns
Allzu oft werden Filme aus mehr oder weniger repressiven Staaten wie dem Iran daran gemessen, ob sie regimekritisch sind. Als wäre das Dasein in einer Autokratie ausschließlich von Unterdrückung und Protest geprägt und nicht vor allem von ganz normalem Dingen, Träumen und Hoffnungen. Dass dieses ganz „normale“ Leben immanent politisch sein kann, zeigt das starke Drama „Atom Heart Mother“ des iranischen Regisseurs Ali Ahmadzadeh, ein Highlight im Programm des Forums der Berlinale 2015. Das Road Movie spielt in einer einzigen Nacht in Teheran: Zwei jungen Frauen begegnen auf dem Heimweg von einer Party zunehmend merkwürdige Gestalten... Was als ausgelassenes Porträt der jungen Generation beginnt, wird zunehmend zum surrealen Trip, der am Ende gar in die Dimensionen der Filme von David Lynch („Lost Highway“) vorstößt.Auch im Iran wird gern gefeiert, was allerdings nicht an öffentlichen Orte
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Produktionsland
Iran
Verleiher
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Produktionsjahr
2014
Filmtyp
Spielfilm
Wissenswertes
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Budget
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Sprachen
Persisch
Produktions-Format
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Farb-Format
Farbe
Tonformat
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Seitenverhältnis
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Visa-Nummer
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