X-Men: The New Mutants
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Maddin
Maddin

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2,5
Veröffentlicht am 17. März 2025
X-Men: The New Mutants, unter der Regie von Josh Boone, sollte ursprünglich frischen Wind in das X-Men-Franchise bringen und das Genre um Horror-Elemente erweitern. Nach mehreren Verschiebungen kam der Film schließlich 2020 in die Kinos, konnte die hohen Erwartungen jedoch nicht erfüllen.

Handlung:
Die Geschichte dreht sich um eine Gruppe junger Mutanten – Dani Moonstar (Blu Hunt), Rahne Sinclair (Maisie Williams), Illyana Rasputin (Anya Taylor-Joy), Sam Guthrie (Charlie Heaton) und Roberto da Costa (Henry Zaga) –, die in einer isolierten Einrichtung unter der Aufsicht von Dr. Reyes (Alice Braga) festgehalten werden. Ihnen wird gesagt, dass sie lernen müssen, ihre Kräfte zu kontrollieren, bevor sie in die Welt entlassen werden. Doch bald entdecken sie, dass etwas Unheimliches vor sich geht und sie in Wahrheit nicht auf ihre Zukunft vorbereitet, sondern gefangen gehalten werden.

Kritik:
Der Versuch, das Superhelden-Genre mit Horror zu vermischen, ist zwar interessant, aber nur halbherzig umgesetzt. Der Film wirkt total unausgegoren – zwischen Teenie-Drama, Psychothriller und Mutanten-Action findet The New Mutants keine klare Identität. Während einige Horrorelemente stimmungsvoll inszeniert sind, fehlt es an wirklicher Spannung und echtem Grusel.

Die Besetzung ist solide, mit Anya Taylor-Joy als Illyana Rasputin als herausragendem Highlight. Ihre sarkastische, aber kampfstarke Figur bringt etwas Energie in die ansonsten eher blassen Charaktere. Auch Maisie Williams als Rahne Sinclair überzeugt mit ihrer sensiblen Performance. Leider bleibt der Rest des Ensembles größtenteils unterentwickelt, und die Charakterdynamik wirkt oft erzwungen.

Ein weiteres Problem ist das Fehlen eines überzeugenden Antagonisten. Die Bedrohung im Film bleibt vage und entfaltet nie das volle Potenzial, was die Spannung erheblich mindert. Zudem wirkt die Handlung trotz der kurzen Laufzeit von 94 Minuten langatmig und wenig aufregend.

Fazit:
X-Men: The New Mutants ist eine verpasste Chance, dem X-Men-Franchise eine neue Richtung zu geben. Trotz einiger guter Ansätze, einer talentierten Besetzung und solider Effekte bleibt der Film total unausgewogen und dramaturgisch flach. Ein enttäuschendes Finale für die X-Men-Ära unter Fox.
challengesbya.d.2k
challengesbya.d.2k

24 Follower 336 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 23. April 2023
Die Idee an sich ist sehr gut. Als ein Spin-Off dieser Reihe ist der meinerseits nach sehr gelungen und eine starke Leistung.
Kino:
Anonymer User
2,5
Veröffentlicht am 11. April 2022
Nach mehr als 20 Jahren ist jetzt wohl entgültig Schluss mit der X-Men Welt. Es gab tolle und weniger tolle Filme in der Reihe. New Mutants ist zwar unterhaltend aber nicht wirklich packend. Er wird sicherlich, besonders bei den Teenagern sein Publikum finden. Es gab nichts, was ich wirklich schlecht fand, aber auch nichts, das ich wirklich gut fand. Ein etwas lauer Abgesang an eine in Teilen wirklich tolle Filmreihe.
Cursha
Cursha

7.500 Follower 1.067 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 4. August 2024
Leider ist dieser Film wohl so mit der unrühmlichste Ausstieg aus dem "X-MEN" Universum wie man es sich nur hat vorstellen können. Eine super langweilige Handlung, die nicht im geringsten in die Gänge kommt, gepaart mit super uninteressanten Antagonisten, lauwarmem "Horror" und Handlungsentscheidungen, die so abgedroschen sind, dass man sie jeder Zeit vorsehen kann, machen diesen Teil zu einem der schlechtestem im Achterbahnuniversum der "X-MEN". Schade dass er sich leider auf der falschen Seite einreiht, das Potenzial eines Horrorcomicfilms wäre da gewesen. Schade auch dass man besonders eine Darstellerin wie Anya Taylor Joy so verbratet.
Kino:
Anonymer User
1,0
Veröffentlicht am 6. September 2021
Schlechtester Film den ich seit einer echt langen Zeit gesehen habe. Das was man vielleicht im entferntesten Story nennen könnte, zieht sich so ewig, dass man das Gefühl bekommt, der Film läuft 4Stunden ohne das etwas nennenswertes Passiert. Die Figuren haben absolut keine Tiefe und die Dialoge sind einfach nur schlecht, größtenteils wurden nur Möchtegern-Coole Sprüche gerissen.
Lord Borzi
Lord Borzi

364 Follower 747 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 30. April 2021
Bei "The New Mutants" bin ich echt zwiegespalten. Es handelt sich bei diesem Film um den 13. und vorerst letzten Film aus dem X-Men-Franchise. Vor diesem Hintergrund war ich überrascht, dass es sich um ein Spin-Off handelt, in dem die X-Men überhaupt nicht mitspielen, sondern lediglich in ein paar Szenen erwähnt werden.

Im Film dreht sich nämlich alles um eine Teenager-Gruppe bestehend aus fünf jungen Mutanten/innen, bei denen ihre Mutantenkräfte gerade erst erwacht sind. Sie wurden offenbar von Charles Xavier und seinen telepatischen Fähigkeiten entdeckt und zu ihrer eigenen Sicherheit in eine Art Psychiatrie eingesperrt. Dort soll eine Wissenschaftlerin mit psychologischen Tests herausfinden, wie mächtig die neuen Mutanten/innen sind und ob sie für ihre Umwelt gefährlich werden könnten. Zunächst können sich die Teenager nicht wirklich ausstehen, müssen aber später im Film zusammenarbeiten und ihre Kräfte kombinieren, um Schlimmeres zu verhindern. Dabei ist der Showdown echt sehenswert (LoL-Fans so: "Hat jemand meinen Bären Tibberns gesehen?").

Lässt man mal außer acht, dass die X-Men bei "The New Mutants" überhaupt nicht mitspielen, ist der Film dennoch passabel geworden. Schließlich wird der eigentliche Kerngedanke der X-Men - Pubertät, körperliche und seelische Veränderungen, Verletzlichkeit, aber auch Freundschaft - klar in den Mittelpunkt des Films gestellt. Und nicht zuletzt werden viele Fragen, insbesondere bezogen auf "Logan", geklärt. Nun erklärt sich, woher X23 eigentlich kam.
FILMGENUSS
FILMGENUSS

998 Follower 942 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 24. November 2020
PRÄVENTIVNACHSITZEN FÜR ANDERSBEGABTE
von Michael Grünwald / filmgenuss.com

„Sie sehen in uns einen Schlaukopf, einen Muskelprotz, eine Prinzessin, eine Ausgeflippte und ein Freak.“ Kinder der Achtziger und darüber hinaus wissen: diese Worte standen im Brief an den Schulleiter, der in John Hughes ewigbestem Teeniedrama fünf aus der Rolle gefallene Oberstufler zum Nachsitzen verdonnert hat. Gegen Konventionen verstoßen kann schon mal passieren, schlimmer ist noch, wenn man nicht aus seiner Haut kann. Zumindest noch nicht – später dann, im Erwachsenenalter, vielleicht doch. Die fünf ganz anders gelagerten Teenies im etwas anderen Nachsitzdrama, die legen ein Verhalten an den Tag, das auch Tage später nicht anders sein wird. Denn diese fünf, die können wirklich nicht anders. Denn sie sind – salopp gesagt – Mutanten. Kein schönes Wort, fast schon diskriminierend. Drei Mädels, zwei Jungs – die müssen ihren jugendlichen Alltag in einem obskuren Heim zubringen, das von einer ebenfalls recht obskuren, aber augenscheinlich sehr verständnisvollen jungen Ärztin geführt wird, die den ganzen Laden im Alleingang schmeißt. Das ist schon mehr als seltsam. Und es wird noch seltsamer, nachdem Neuzugang Dany das Quintett komplett macht. Was sie für Superkräfte hat, weiß keiner, nicht mal sie selbst. Die anderen? Die können schon mal heiß gehen, ihr Wunschportal öffnen oder den Mond anheulen. Doch bald wird dieses düstere Gemäuer zu einem Schauplatz paranormaler Ereignisse, die alles gemeinsam haben: sie lassen die Ängste der Insassen real werden.

Klingt nach Freddy Krüger? Oder nach dem mit Hohn leicht besiegbaren Irrwicht aus dem Harry Potter-Universum? Der Endeffekt ist ähnlich. Was also tun, um den eigenen Ängsten entkommen? Klar doch – sich ihnen stellen. Das ist Coming of Age auf der Psycho-Schiene, das ist wie schon erwähnt, The Breakfast Club fürs Marvel-Zeitalter. Das The New Mutants kurze Zeit im Giftschrank Hollywoods landete, um dann streckenweise neu nachgedreht zu werden, um dann wieder gefühlt x-mal in punkto Kino-Release verschoben zu werden, mag ich kaum glauben. So komplex ist das Konzept dieser Teenie-Fantasy nun wirklich nicht. Ein waschechter Horror ist Josh Boones Film – anders als angekündigt – auch nicht geworden, ein paar stimmige Genre-Momente gibt es, aber die wählen den Weg des geringsten CGI-Know-Hows. Highlight des Films sind die grinsenden Männer in Schwarz: formschön entworfen, herrlich schrecklich und noch dazu von Marilyn Manson vertont. Alles andere orientiert sich, um nicht ganz den Anschluss ans X-Men-Universum zu verlieren, an das Look and Feel der bereits bekannten und etablierten Welten rund um Charles Xavier, Magneto und Co.

Misslungen ist The New Mutants aber nicht. Maximal hat der Film sein Thema verfehlt, doch bleibt man als Zuseher flexibel, ärgert das wenig. Dafür sorgen zum Beispiel ganz in sich ruhende Momente zwischen „Arya Stark“ Maisie Williams und Blu Hunt, sorgt das aufgesetzt exaltierte Freakverhalten Anya Taylor-Joys. Die beiden Jungs bleiben da eher etwas blass. So gesehen gehört der Film voll und ganz den Mädels, die genauso wenig als Stereotypen der Jugend angesehen werden wollen wie die uns bekannten Fünf aus dem Breakfast Club. Am Ende des Films von John Hughes wird ja bekanntlich David Bowie zitiert: „…And these children that you spit on as they try to change their worlds are immune to your consultations. They’re quit aware of what they’re going though…” Genau das trifft auch auf die neuen Mutanten zu. Und so gesehen macht das obskure Kammerspiel durchaus Sinn.
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Kino:
Anonymer User
0,5
Veröffentlicht am 12. November 2020
um es mal ganz kurz zu machen der Trailer hatte deutlich mehr Spannung als der richtige film der is richtig schrott ich liebe X-Men filme aber das war Zeitverschwendung.
S. N.
S. N.

8 Kritiken User folgen

2,5
Veröffentlicht am 11. November 2020
unterhaltsam und zum Ende hin spannend.
dafür das dieser Film nicht zu den X-Men gehört, ist dieser Film meiner Meinung nach gut verarbeitet.
macht vielleicht Hoffnung auf weitere Filme dieser Art.
Michael K.
Michael K.

60 Follower 295 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 16. Oktober 2020
Dieser filmisch etwas eigentümliche Mix aus Jugendfilm und Science Fiction-Blockbuster entpuppt sich als sehr unterhaltsam und spannend und hält somit, was er verspricht. Die Hauptfiguren sind allesamt überzeugend und es ist auch einiges an Teenager-Drama geboten. Eine Empfehlung!
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