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    Jojo Rabbit
    Durchschnitts-Wertung
    4,0
    139 Wertungen - 13 Kritiken
    Verteilung von 13 Kritiken per note
    1 Kritik
    7 Kritiken
    2 Kritiken
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    Deine Meinung zu Jojo Rabbit ?

    13 User-Kritiken

    ToKn
    ToKn

    User folgen 569 Follower Lies die 752 Kritiken

    3,5
    Veröffentlicht am 1. November 2020
    Viele der positiven User-Kritiken könnte ich hier 1:1 übernehmen. Vor allem im Nachgang beeindruckt der Film mit seinen offensichtlichen und vor allem versteckten Botschaften. Satire ist nicht jedermanns Sache, meine auch nicht immer, aber Taika Waititi findet genau die richtige Balance. Film-Handwerk beeindruckend, Musik passt, Schauspiel bis in die kleinste Nebenrolle perfekt. Vor allem Sam Rockwell als Hptm. Klenzendorf und Archie Yates als der kleine Yoki absolut überzeugend. Letzte (Tanz)Szene zu David Bowies "Helden"- der Hammer, hätte gerne noch länger gehen können!
    Jan J.
    Jan J.

    User folgen 15 Follower Lies die 267 Kritiken

    0,5
    Veröffentlicht am 19. August 2020
    Dass dieser Film einen Oscar gewonnen hat und als einer der besten Filme des Jahres
    nominiert war, kann ich nur schwer nachvollziehen.
    Diese Art des Humors zündet bei mir wirklich gar nicht, wodurch
    die zu langen über 2 Stunden zur Tortur wurden.
    Moritz
    Moritz

    User folgen 1 Follower Lies die 16 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 25. April 2021
    Johannes, kurz Jojo, Betzler (Roman Griffin Davis) will doch unbedingt so gerne ein Nazi sein, oder doch nicht? Während gerade seine Mutter Rosie (Scarlett Johansson) aus dem Haus ist, entdeckt er, dass seine Mutter eine Jüdin namens Elsa (Thomasin McKenzie) versteckt. Sein imaginärer bester Freund Adolf Hitler (Taika Waititi) soll ihm helfen, die richtige Lösung in diesem heiklen Dilemma zu finden. Regisseur & Drehbuchautor Taika Waititi versucht mit "Jojo Rabbit" auf eine einzigartige Weise den Holocaust KinozuschauerInnen näher zu bringen. Jojos imaginärer Freund Adolf Hitler soll für den gewissen Humor sorgen, was (leider) nur teilweise gelingt. Viel mehr hatte ich eine Schwäche für die herzzerreißende Beziehung zwischen Jojo & seiner Mutter. Des Weiteren konnte das entwickelnde Verhältnis zwischen Jojo & Elsa glänzen. Weniger Satire als erwartet & eine unglaublich plötzliche, fast schon skurrile, 180° Drehung in den letzten 30-45 Minuten. Dieser Film ist zum Lachen, aber auch zum Weinen. Ein packendes Kinoerlebnis. 4,5 Sterne
    Skipp2000
    Skipp2000

    User folgen Lies die 9 Kritiken

    1,0
    Veröffentlicht am 30. Januar 2020
    Also wenn das der lustigste Film des Jahres ist, dann wird 2020 ein wirklich trauriges Jahr.

    Der ganze Film, geht sehr freizügig mit dem Thema um. Um es kurz zu machen, es stimmt nichts,
    die HJ wirkt wie ein amerikanisches Sommerlager, 10 Jährige ziehen in den Krieg... HJ, Wehrmacht, Gestapo,
    alles mehr oder minder ein Verein. Es kommt mir vor als ob man sich nur die Bilder bei Wikipedia angesehen hat und den Text dazu nicht gelesen hat. Die Mutter ist eine komplette Fehlbesetzung. und wenn man den Trailer zu dem Film gesehen hat muss man ihn nicht mehr schauen, alle lustigen Szenen, waren in dem Trailer...
    JepGambardella
    JepGambardella

    User folgen 2 Follower Lies die 34 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 30. Januar 2020
    Sehr lustige, originelle und warmherzige Komödie. Tolle Schauspieler, sowohl die jungen als auch etablierten. Konnte mir nach dem Trailer den Film nicht wirklich vorstellen, aber er funktioniert ganz wunderbar.
    Isabelle D.
    Isabelle D.

    User folgen 163 Follower Lies die 341 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 29. Januar 2020
    "Jojo Rabbit" von Taika Waititi ist übermütig, albern, durchgeknallt - und trotzdem berührt der Film zutiefst. Gerade durch den Kontrast des grotesken, dunkelschwarzen Humors und der ernsten Thematik wird die Grausamkeit des Faschismus umso deutlicher. Man versteht aber auch durch die kindliche Perspektive Jojos, was Kinder am Nationalsozialismus fasziniert haben mag, warum sich so viele von ihnen mit Freuden für die Hitlerjugend und schließlich als Kanonenfutter einspannen ließen. Es zeigt auch, wie leicht sich Menschen von Angst und Ideologie manipulieren lassen.

    Gleichzeitig ist "Jojo Rabbit" eine Coming-of-age-Geschichte, in der ein kleiner Junge unverhofft den Ernst des Lebens kennenlernt und seine Ideale, Wirklichkeitsbegriffe und sein Selbstverständnis plötzlich auf den Kopf gestellt sieht. Und behutsam, Schritt für Schritt, den Verlust seiner Gewissheiten zu überwinden lernt und dabei erwachsen wird. Der kleine Roman Griffin Davis spielt das übrigens hervorragend und ist von der ersten bis zur letzten Sekunde überzeugend. Scarlett Johansson als seine Mutter ist auch toll, aber ihre Rolle ist eben großartig geschrieben.

    Fazit: Ein ungewöhnlicher und sehr gelungener Film! Unbedingt sehenswert!
    Kinobengel
    Kinobengel

    User folgen 228 Follower Lies die 453 Kritiken

    4,0
    Veröffentlicht am 26. Januar 2020
    Der neuseeländische Regisseur Taika Waititi hat auf Basis des Romans „Caging Skies“ (2004) von Christine Leunens eine Satire für das Kino geschaffen.

    Der zehnjährige Johannes „Jojo“ Betzler (Roman Griffin Davis) möchte ein guter Hitlerjunge werden. Obwohl der Führer (Taika Waititi) sein imaginärer Freund ist, klappt das nicht so recht. Ein Unfall unterbricht sein Vorhaben. Als Jojo entdeckt, dass Mutter Rosie (Scarlett Johansson) das jüdische Mädchen Elsa (Thomasin McKenzie) auf dem Dachboden versteckt hält, entstehen weitere Probleme.

    Adolf Hitler in einem Film mit Spaßfaktor?! Das Script des Neuseeländers wurde jahrelang nicht verfilmt. Klar, eine solche Produktion ist dem Gegenwind eines großen Teils der Kritiker ausgesetzt (vgl. „Er ist wieder da“, 2015 von David Wnendt). In den US-Filmfabriken wird eher angenehm Kalkulierbares gewünscht. Einiges Zählbares hat Waititi mit „Boy“ (2010), „5 Zimmer, Küche, Sarg“ (2014) und „Wo die wilden Menschen jagen“ (2016) längst erreicht. Das Projekt ist schließlich mit einem starken Cast umgesetzt worden. Vor dem Kinostart in Deutschland hat „Jojo Rabbit“ bereits viele Preise und Nominierungen erhalten.

    Der Nationalsozialismus soll mit all seinen volksverhetzenden Idealen veralbert werden. Das gelingt zunächst auf gleichbleibend hohem Niveau mittels überzogener Dialoge sowie Slapstickelementen. Hitler wird durch den als Schauspieler erfahrenen Regisseur selbst verkörpert und ersetzt in Jojos Welt dessen Vater, denn der kämpft im Krieg in Italien. Geradezu dümmlich harmlos fuchtelt der Führer auf der Leinwand umher, doch diese Erscheinung ist als eine auf Jojo abgestimmte Karikatur perfekt in den Film eingepasst. Einige schwarzweiße-Einspieler aus der Zeit des Dritten Reichs sind montiert. Es ertönt Musik mit deutschen Texten, z.B. von den Beatles und David Bowie. Mit dem Humor muss das Publikum zurechtkommen, aber erst viel später folgt der eigentliche Geniestreich.

    „Tanzen bedeutet Freiheit“, sagt Elsa. In dem Zehnjährigen kämpft die Manipulation gegen die Wirklichkeit, gegen eine andere Überzeugung, gegen Liebe. Das arbeitet Waititi insbesondere mit der Interaktion zwischen Jojo und der Jugendlichen Elsa dem Altersunterschied entsprechend eindrucksvoll heraus. Roman Griffin Davis ist in seiner ersten Rolle ein richtiger Glücksgriff, denn die Gefühle des jungen Nazi-Verehrers lassen sich aus der Körpersprache mühelos ablesen. Der herausragend, mit allmählicher Zuspitzung angeordnete Plot sorgt ebenfalls dafür. Dazu erhöhen die Szenarien mit dem ständigen Fokus auf Jojo dessen Präsenz. Nur in wenigen Augenblicken, etwa wenn Rosie mit Elsa spricht, wird von dieser Vorgehensweise abgewichen. Dass nicht nur kleine Jungs der Verführung des Nationalsozialismus erlegen waren, bringt der Zuschauer als Wissen mit.

    „Jojo Rabbit“ wechselt die Gangart. Der kleine Betzler fällt in die Realität, ohne die Fantasie völlig aus den Augen zu verlieren. Betroffenheit macht sich breit. Damit beweist Taika Waititi die Wirksamkeit seines gleichermaßen absurden wie feinsinnigen Konstrukts als Antikriegsfilm.
    beco
    beco

    User folgen 16 Follower Lies die 164 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 26. Januar 2020
    Was für ein toller Film! Bin sehr skeptisch hineingegangen, aber bin dann nur noch staunend überrascht worden. Schon die Anfangssequenz mit dem Beatles Song „I want to hold your hand“ ist genial und dann entwickelt sich eine Geschichte, die zutiefst menschliches Miteinander beschreibt und Schrecklichkeiten nicht ausblendet und der es gelingt, Komik und Drama in einer solche Balance zu bringen, dass man nur noch staunen kann. Großartige Besetzung, vor allem aber Roman Griffin als Jojo Betzler ist ganz großes Kino.
    Unbedingt sehenswert
    Michel M.
    Michel M.

    User folgen 4 Follower Lies die 81 Kritiken

    4,5
    Veröffentlicht am 26. Januar 2020
    Wow, was für ein sauwitziger, aber gegen Ende immer ernsterer Film. Super Schauspieler und auch eine richtig starke Regie. Dieses sehr ernste Thema, so rüber zu bringen, ist mutig und bis auf ein bis zwei Szenen zu 100 Prozent geglückt. Gerade wenn man sich fragt, ob man gerade lachen darf, ist das ein Aspekt, der interessant ist, aber auch polarisiert.

    Es bleibt am Ende ein Feel-Good-Movie, der aber im Grunde sehr ernst ist.
    KaotenTV
    KaotenTV

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    5,0
    Veröffentlicht am 11. Januar 2020
    Freu mich schon auf den Film.
    IÌIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
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