Als Hitler das rosa Kaninchen stahl
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Lemmiblog
Lemmiblog

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3,0
Veröffentlicht am 29. März 2026
KOPF AN STEIN HEIßT ICH LIEBE DICH

Es ist das Jahr 1933, die kleine Anna muss mit ihrer Familie fliehen, weil Hitler kurz davor ist, an die Macht zu kommen. Die Reise führt sie über die Schweiz und Frankreich bis nach England. Neue Sprachen, wenig Geld, ständig Abschiede und vor allem diese eine Frage, die immer mitschwingt, wie geht’s eigentlich weiter?

Als Hitler das rosa Kaninchen stahl (2019) geht ca. 100 Minuten und ist ab 0 Jahren freigegeben. Basierend auf dem Buch von Judith Kerr, mit Oliver Masucci in einer der zentralen Rollen.
Im Kern schaut man einer Familie dabei zu, wie sie von A nach B nach C zieht und zwischendurch versucht, irgendwie ein normales Leben zu führen und genau da liegt das Problem. Das ist alles nicht schlecht, aber halt auch selten wirklich spannend.
Anna lernt neue Leute kennen, sammelt Sprachen ein wie andere Panini-Sticker und gewöhnt sich erstaunlich schnell an neue Umstände. Die Familie hat Geldprobleme, aber nie so, dass man wirklich denkt: „Jetzt wird’s kritisch.“
Selbst mögliche Konflikte bleiben eher auf Sparflamme. Kaum Streit, kaum echte Reibung, kaum das Gefühl von existenzieller Bedrohung, das man bei dem Thema eigentlich erwarten würde.
Das titelgebende rosa Kaninchen ist auch eher eine Anekdote als wichtig.
Der Film will zeigen, wie sich ein Leben im Exil anfühlt und trifft dabei oft eher die Richtung „alles ganz nett schwierig“ statt „wirklich belastend“.
Ja, es gibt Momente des Verzichts und des Umdenkens, früher Grünwald, heute darauf hoffen, dass jemand einem etwas schenkt. Früher Kino, heute froh sein über eine warme Mahlzeit. Das funktioniert, aber es bleibt emotional oft auf Abstand.
Unterm Strich ein Film, der ruhig vor sich hinläuft, nie wirklich langweilt, aber auch selten hängen bleibt. So ein klassischer „kann man schauen“-Film, aber wenn nicht, verpasst man auch nichts.

6/10 Punkten. Schön im Finale, neues Land, neue Sprache, wieder bei null und die beiden Kinder lachen einfach und sagen
„Ach, kennen wir ja schon.“
Bogdan Oancea
Bogdan Oancea

1 Kritiken User folgen

0,5
Veröffentlicht am 11. Dezember 2023
Ich kann de Film nicht sehen. Aber ich habe ihnen comentare gelesen und wie kann ich im sehen. Ich habe ihm fur schule
Josi1957
Josi1957

172 Follower 828 Kritiken User folgen

4,0
Veröffentlicht am 7. Juli 2023
Ob es die Flucht vor den Nazis ist oder der Judenhass: Es wird konsequent aus der Sicht eines kleinen Mädchens erzählt, wie in der autobiografischen Vorlage von Judith Kerr (1923-2019).
BrodiesFilmkritiken
BrodiesFilmkritiken

11.853 Follower 5.015 Kritiken User folgen

3,5
Veröffentlicht am 18. September 2020
Zu meiner Schulzeit habe ich öfters vom Buch gehört,es aber nie in die Finger bekommen. Ebenso wenig wußte ich daß dies der auftrakt eier Trilogie ist und daß die wahre Hauptfigur erst 2019 verstorben ist. Hier hat sich das Team welches „Der Junge muß an die frische Luft“ umgesetzt hat dran gegeben die Buchvorlage auf die Leinwand zu wuchten und zeigt ähnliche Qualitäten wie die Hape Kerkeling Biographie. Für mich war es das absurde Ding daß man hier eine Form des Kriegsgrauens sieht ohne jemals den Krieg zu sehen. Man sieht eine sehr mögenswerte Famile die aufgrund des Erstarkens der Nazis aus Deutschland fliehen muß – den Druck unter dem diese Leute stehen sieht man zwar, aber man kann ihn nicht so exakt spüren Statt dessen hakt man diverse Schauplätze ab an denen die Familie ankommt, sich einlebt und dann doch weiter ziehen muß. Aber bei all dem liegt eine kindliche Naivität über dem Ganzen, eben weil es aus der sicht des Kindes geschildert wird – damit wird der Film, trotz des furchtbaren Backgrounds, irgendwie optimistisch und in manchen Momenten gar fröhlich. Auf jeden Fall ist das die Materie die sich eignet um dies in Schulen an die Kinder heranzutragen.

Fazit: Kriegsdrama aus der Sicht eines kleien Mädchens.
Kino:
Anonymer User
4,0
Veröffentlicht am 4. Februar 2020
Der Film ist gut, man kann ihn auch mit jüngeren Kindern anschauen.
Das ganze wirkt nicht überzeichnet und kommt auch nahe an die Romanvorlage.
Kino:
Anonymer User
3,0
Veröffentlicht am 18. Januar 2020
Ein sehr schöner, trauriger und doch humorvoller, und zugleich nachdenklicher Film.
Das Ende ist etwas apprupt, man hat am Ende das Gefühl, dass gleich noch ein Nachtrag kommt - aber es bleibt eine Leere.
Schade, dass es für die französischen Passagen keine Untertitel gibt. Ohne französisch-Kenntnisse entgeht einem der Inhalt einiger Szenen.
Isabelle D.
Isabelle D.

330 Follower 512 Kritiken User folgen

4,5
Veröffentlicht am 11. Januar 2020
"Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" von Caroline Link geht ans Herz. Ich habe das Buch zuletzt als Kind gelesen und fand es im Film aber hervorragend und stimmig umgesetzt. Dazu noch das wunderbare Spiel der kleinen Riva Krymalowski sowie insbesondere von Oliver Masucci und Carla Juri als ihre Eltern, Justus von Dohnányi als Onkel Julius und Ursula Werner als Heimpi - das lässt die Geschichte lebendig werden.

Das Heimweh, die Heimatlosigkeit und die Schwierigkeiten der Familie, sich an immer neuen Orten auf ihrer Flucht einzuleben und in ständiger Sorge um die Daheimgebliebenen zu leben, wird ebenso deutlich, wie die kleinen Glücksmomente: neue Freundschaften, Schokoladenkuchen, Erfolge in der Schule und im Beruf ... Die Geschichte wird aus Sicht der kleinen Anna erzählt, die mit einem unerschütterlichen Optimismus und einer unbändigen Neugier ausgestattet ist. Trotzdem werden die Hintergründe der Handlung nicht verharmlost.

Fazit: Toller Film mit großartigen Schauspielern. Lohnt sich!
Kino:
Anonymer User
3,5
Veröffentlicht am 10. Januar 2020
le film est appréciable et la qualité visuelle au rendez vous. cependant on a aucun attachement aux personnages principaux
Oli-N
Oli-N

19 Follower 109 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 9. Januar 2020
Nach der Erwartungshaltung und den Vorschusslorbeeren bin ich eher enttäuscht. Die Meisten beklemmenden Ereignisse der Geschichte leiten sich aus den kindgerechten Gesprächen innerhalb der Familien ab und werden eher angedeuten als aufgearbeitet. Gute Darsteller und eine einfühlsam erzählte Geschichte machen den Film gerade noch sehenswert.
beco
beco

83 Follower 435 Kritiken User folgen

3,0
Veröffentlicht am 7. Januar 2020
Mich hat der Film einigermaßen enttäuscht, zu viel Schweizer Bergidyll, zu wenig deutlich wird die Problematik der Flucht ins Exil. Aber das Erlebte wird aus der Sicht von Julia (Judith) Kerr erzählt und für ein Kind in diesem Alter war das Erlebte wohl eher Abenteuer als bedrückendes Exildasein, vielleicht hatte ich eine falsche Erwartungshaltung.
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